Vermisster junger Mann wohl Opfer des Organhandels

Asunción: Ein junger Mann wird seit über einer Woche in Brasilien vermisst. Die Mutter betet Tag und Nacht den Rosenkranz, damit er wieder auftaucht. Weitere Angehörige des Verschwundenen sind der Ansicht, dass er ein Opfer des Organhandels sei.

Die Verwandten von Luis Fernando López Núñez (21) sind mehr als verzweifelt, da sie seit über einer Woche nichts mehr von ihm gehört haben und einige sogar vermuteten, dass er in Brasilien Opfer des Organ- oder Menschenhandels geworden sein könnte.

Nuñez war am 13. September in das Nachbarland gereist, um dort zu arbeiten. Am Sonntag, dem 11. Oktober, verließ er São Paulo auf einem Ausflug mit einer Gruppe von 30 Personen, um den sonnigen Tag am Strand zu genießen, aber er verschwand dort plötzlich.

„Hier im Haus schlafen wir nicht mehr und essen auch nicht aus Sorge, besonders nachdem uns die Nachbarn gesagt haben, dass er wohl ein Opfer des Organ- oder Menschenhandels sein könnte. Aber solange er nicht gefunden wird, lebt er für uns“, sagte Luis López, Vater der verschwundenen Person.

Laut dem Bericht eines Freundes, der mit dem jungen Mann zusammen war, erzählte dieser, dass Nuñez am Strand geblieben sei, während die anderen Bekannten der Gruppe in das Meer gegangen seien. Als sie zurückkamen, war Nuñez verschwunden, nur sein Rucksack war noch da.

„Die Theorie, die wir haben, ist, dass mein Sohn etwas von der Straße gekauft hat und möglicherweise nicht weiß, wie er zurückkehren sollte. Die letzte Nachricht von ihm war am Dienstag letzter Woche, als die Ermittler sein Handy überprüften und zwei verpasste Anrufe fanden. Sie riefen die Nummer an und erfuhren, dass er das Handy geliehen hatte, weil er nicht wusste, wie er zurückkommen sollte. Er kannte die Adresse, bei der er lebte, nicht, deshalb konnten sie ihm dort nicht helfen, wie sie uns sagten“, berichtete der Vater des Vermissten.

Er fügte an, dass es nicht in den Plänen seines Sohnes gewesen sei, nach Brasilien zu reisen, um dort zu arbeiten, sondern ein Verwandter, der im Nachbarland lebt, ihm einen Job anbot und er ihn akzeptiert habe.

„Alles ging sehr schnell für ihn, um dorthin zu gelangen (Brasilien), also vermuten wir, was unser Nachbar uns gesagt hat, dass er ein Opfer derer sein könnte, die mit Organen handeln“, berichtete López.

Andererseits sagte er, dass sie Tag und Nacht beten würden, dass der Sohn bald auftauche.

Wochenblatt / Extra / Infobae.com

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6 Kommentare zu “Vermisster junger Mann wohl Opfer des Organhandels

  1. Der Organhandel ist eine chinesische Kernkompetenz und wahrscheinlich in Brasilien wenig verbreitet. Das ganze stinkt eher nach Drogenkonsum mit anschließendem ausgeraubt werden.

  2. Heinz, der Organhandel ist Weltweit involviert. Oder warum meinst Du, egal ob EU oder hier, Argentinien usw., alle als Organspender gelten, die nicht widersprechen? Jetzt unter dem “ Mantel“ von Corona, lässt sich das sehr gut verwirklichen, da keiner Fragen stellt. Corona Toter und fertig ist der Lack. Also keine chinesische Kernkompetenz und auch nicht Merkels Kompetenz. Ich erwähne Merkel nur, bevor andere wieder auf die Idee kommen, Merkel und die EU zu verfluchen und denen die Schuld zu schieben wollen. Organhandel ist ein Weltweit lohnendes Geschäft, denn überall gibt es super reiche, haben viel Geld aber die Gesundheit lässt zu wünschen übrig. Du kannst aber auch mit Drogenkonsum recht haben und er arbeitet jetzt als Stricher irgendwo.

  3. Wenn er am Strand plötzlich verschwand, wird er es sich wohl anders überlegt haben und doch ins Meer gegangen sein und fast typisch für Paraguayer, ertrunken sein. Wäre ja nicht der erste Fall dort.
    Aber alles sind hier nur Spekulationen.

    1. Hinze, Du hast Recht, alles Spekulationen, aber auf mich macht er einen trainierten Eindruck, also das er in der Lage ist, mehrere Minuten über Wasser zu bleiben. Aber nur Spekulation. Alle beiden anderen Spekulationen treffen besser zu.

  4. Was für ein Blödsinn, “ als die Ermittler sein Handy überprüften und zwei verpasste Anrufe fanden. Sie riefen die Nummer an und erfuhren, dass er das Handy geliehen hatte, weil er nicht wusste, wie er zurückkommen sollte. Er kannte die Adresse, bei der er lebte, nicht, “ Was für ein Hohlkopf ist das denn, weiß nicht wo er ist oder lebt, Handy geliehen, 10000 Volt in den Armen, aber oben im Kopf brennt keine Lampe. Das der Verwandte ein Verwandter ist, wusste er wenigstens, aber nicht wo der wohnt. Sicher macht er jetzt den Job für den er angeworben wurde, Stricher oder Organspender.

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