Víctor Ríos verkündet was sich viele schon gedacht haben

Asunción: Noch bis zur letzten Woche trat Blas Llano, Präsident der PLRA, dafür ein, sein Posten als Präsidentschaftskandidat nicht abgeben zu wollen und das ein liberaler Kandidat die Allianz zum Erfolg führen wird. Allerdings war den Leuten, die die Politik etwas verfolgen schon länger klar, dass Fernando Lugo entscheidet wer Kandidat wird.

Víctor Ríos (PLRA), der sich vom fast Unbekannten zum möglichen Kandidat in 2013 aufgeschwungen hatte, erklärte heute frei und ehrlich bei einem Interview mit Radio 970 AM, dass es nicht unbedingt notwendig sei, dass ein PLRA Politiker die Allianz zur Präsidentschaftswahl in 2013 führt. Der Minister für Bildung und Kultur will damit sagen, dass jeder linke Kandidat der ab 2013 mehr Regierungsfreiheit garantieren kann besser geeignet sein könnte als einer aus der PLRA.

Laut seiner Ansicht ist die liberale Partei offen zu diskutieren wer die Allianz zur Wahl führen soll, der Kandidat muss vom Volk und nicht von einer Partei bestimmt werden.

Efraín Alegre, der gestern Abend eine große Menge Demonstranten gegen Wahlbetrug zusammengerufen hatte beschuldigte Llano seit längerem seinen eventuellen Posten Lugo so oder so zu übergeben, damit dieser ihn neu besetzen kann. Alegre sieht in dieser Entscheidung ein Art „Unterbuttern“ der Partei gegenüber einer kleinen Linken, die das politische Ämterbesetzen allein bestimmen will.

(Wochenblatt / 970 AM)

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