Viehdiebstähle im Chaco nehmen zu

Fuerte Olimpo: Es kommt im Chaco wieder zu mehr Viehdiebstählen, die vielen Landwirten Sorgen bereiten. Eine Fahrlässigkeit der Besitzer wird schamlos ausgenutzt. Zudem fehlt es an einem Engagement der Polizei. Sie hat aber kaum Ressourcen.

Einer der betroffenen Viehzüchter ist Antonio Barboza. Er hat seine Estancia bei Parapiti, 25 Kilometer von Fuerte Olimpo, Alto Paraguay, entfernt. Drei Rinder wurden ihm gestohlen. Es gelang Barboza zwei wieder zurückzuholen, die sich auf einem Nachbargrundstück befanden.

Die Diebe ließen die Rinder zurück, aus Angst von der Nationalpolizei verhaftet zu werden.

Barboza zeigte den Diebstahl an, der sich am 25. September ereignete. An dem Tag fanden die Jubiläumsfeiern in Fuerte Olimpo statt. Eine günstige Gelegenheit für die Verbrecher.

Die Nationalpolizei nahm den Fall auf. Staatsanwältin Teresilde Fernández leitete erste Ermittlungen ein.

Inspektor Rodolfo Roa von der örtlichen Polizeistation erklärte, dass Viehdiebstähle in der Region an der Tagesordnung seien. Ein weiterer Rinderzüchter zeigte an demselben Tag wie Barboza ebenfalls das Abhandenkommen von Tieren an. Jedoch, so Roa, habe dieser Landwirt keine formelle Anzeige gemacht. Deshalb könne keine Untersuchung eingeleitet werden.

Der Grund dafür klingt plausibel. Viele Viehzüchter ziehen es vor, keine Anzeige zu stellen, weil sie behaupten, es sei niemals möglich die gestohlenen Rinder wieder zurückzugewinnen. Noch weniger glauben sie daran, dass jemals ein Dieb gefangen wird.

Wochenblatt / ABC Color

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