“Viele kriegen den Hals nicht voll genug“

Fuerte Olimpo: Der Trend nach immer mehr, immer größer und vor allem mehr Reichtum ist in Paraguay auch deutlich zu erkennen. Im Chaco fand ein Bischof deutliche Worte zu dem Thema Gier sowie die geschichtlichen Hintergründe über die Gemeinde und dessen Kathedrale.

Am 24. September 2017 ist der 19. Jahrestag von der Kathedrale Maria Auxiliadora. Sie thront wie eine Schutzpatronin auf der Spitze eines kleinen Hügels der Stadt.

Heute Vormittag fand deshalb eine feierliche liturgische Feier in der Kirche statt. Sie wurde von dem Bischof aus dem Chaco, Gabriel Escobar, zelebriert. Er hob den Wert der Zusammenarbeit und das Engagement von den ersten Siedlern in der Zone hervor.

1998 war es endlich mit vereinten Kräften endlich geschafft, dass die Kathedrale offiziell eingeweiht werden konnte.

Jedoch begann der Bau schon 1920, erst 1965 konnte er unter dem Vorsitz von dem ersten Bischof im Chaco, Ángel Muzzolon, abgeschlossen werden.

Escobar erklärte, viele “würden den Hals nicht voll genug kriegen aber andere Werte sind viel wichtiger“.

„Gerade eines der großen Übel, die die Gesellschaft heute plagen, ist der Materialismus. Er hindert die Menschen daran, Gottes glücklichen Plan zu erfüllen“, sagte Escobar in der Predigt.

Morgen ist der 225. Jahrestag der Gemeinde Fuerte Olimpo. Es gibt ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm. Schon heute Abend treten herausragende Künstler auf.

Wochenblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu ““Viele kriegen den Hals nicht voll genug“

  1. “Viele kriegen den Hals nicht voll genug“, von einem Kirchensubstitut? Das ist ja einem schwachsinnigen Kommentar meinerseits total würdig. Die Kirchensubstitute führen bekanntlich ein asketisches und bescheidenes Leben wie ihren Schäfchen der Favelas. Aber toll wie sie dank Spenden ihrer Schäfchen die Holzbruchbude wieder hingekriegt haben.

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