Vierfach-Mord im Chaco: Zwei Angeklagte wurden aus Gefängnis entlassen

Filadelfia: Schon am 31. Dezember des vergangenen Jahren erlaubte das Berufungsgericht in Filadelfia die Entlassung zweier Angeklagter im Vierfachmord auf der Estancia Taguató, Mariscal Estigarribia und erteilte Hausarrest.

Da der Rat der Superintendenten des Obersten Gerichtshofes erst spät davon erfuhr und zudem noch im Ferienmonat Januar befand rief man heute eilig die Untersuchung ein, weswegen es dazu kommen konnte.

Die Richter Fidelino Aquino, Leonardo Páez und Eduardo Medina erteilten Alberto Chamorro und Miguel Ángel González Hausarrest, obwohl diese genauso, wie zwei weitere, für das makabre Verbrechen verantwortlich sein sollen. Der Veterinär Juan Galeano und der Anwalt Ricardo Ramírez hoffen nun auch auf Hausarrest.

Mitte Juli vergangenen Jahres wurden Alcibiades Ayala (73), Francisca Núñez (71) und zwei ihrer Enkel auf der Estancia Taguató im Bereich Mariscal Estigarribia ermordet. Einer der Täter soll der Capataz Vicente Ramírez (40) gewesen sein. Doch alles weist darauf hin, dass er nicht allein agierte, womit wenigstens einer der anderen sein Komplize sein muss. Die Absicht war Viehdiebstahl und die Eigentümer der Estancia kamen unerwartet zeitig zurück auf ihren Landsitz. González hingegen ist ehemaliger Angestellter des Tierhygieneinstitut und verantwortlich für die Ausstellung des Transportscheins, der gefälscht wurde. Mit ihrer Freilassung könnten sie die Ermittlung spürbar bremsen und Beweise vernichten.

Wochenblatt / Última Hora

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1 Kommentar zu “Vierfach-Mord im Chaco: Zwei Angeklagte wurden aus Gefängnis entlassen

  1. Welche wirklich stichhaltigen Beweise hatten die Anklaeger denn damals? Kaum andere als nur Mutmassungen und Indizienbeweise aber keine wirklich direkten Beweise die die Beklagten mit der Mordwaffe, dem Geschoss und dem Opfer in Verbindung braechten.
    Vor Gericht sind Videoaufnahmen, Tonaufnahmen und Fotos nicht zulaessig weil die viel zu leicht manipuliert und gefaelscht werden koennen. Alles von dem wurde vor Gericht als „Beweis“ damals angefuehrt wie ich mich erinnere.
    Lynch- und Meutejustiz herrscht in Paraguay vor.
    Sehen Sie hier selbst wie leicht und einfach Beweisfotos vor Gericht manipuliert sein und werden koennten – dazu bedarf es einen einigermassen flinken Prozessor, etwas mehr RAM im PC und dann irgendeine Photo- oder Videobearbeitungssoftware, meist heute schon umsonst zu haben.
    How To Remove ANYTHING From a Photo In Photoshop https://www.youtube.com/watch?v=oOTxsRTjkNM&t=16s
    So „avivados“ die Lateiner heute sind werden Videos und Fotos aus gutem Grund wenigstens legal nicht vor Gericht zugelassen – zumindest sollten es offiziell nicht sein.

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