Vize-Präsident vermittelt im Landkonflikt mit der Moon-Sekte

Fuerte Olimpo: Vorgestern traf Vizepräsident Hugo Velázquez auf Einladung der örtlichen Gemeinde in Puerto Casado, Alto Paraguay, ein. Es geht um die Vermittlung bei einem Landkonflikt mit der Moon-Sekte.

Velázquez sprach mit Ratsmitgliedern in Anwesenheit von Bürgermeisterin Yudith Ferreira und mit Vertretern der Landkommission. Diese enthüllten die Notwendigkeit einer endgültigen Lösung für das Problem der Gebiete, die sie seit 20 Jahren besitzen und die derzeit noch nicht offiziell überschrieben sind. Es handelt sich um von der Moon-Sekte gespendete Grundstücke von 30.000 Hektar in zwei entfernten Teilbereichen, die nicht für die Produktion geeignet sind. Die Forderung der Beteiligten aus Casado ist, dass sie bessere landwirtschaftliche Flächen in derselben Größenordnung erhalten.

Der Vizepräsident versprach, Vermittler zu sein, um eine endgültige Lösung zu finden. In einem weiteren Treffen sprach er mit Direktoren der Firma Atenil S.A. unter der Leitung von Diego Puente, Pächter der Ländereien der Moon-Sekte, wo sie über die kostenlose Überschreibung von Grundstückstiteln an ehemalige Bewohner des Stadtgebiets diskutierten, die kürzlich in einer Studie der Gemeindeverwaltung zur Feststellung der Legitimität ihrer Immobilien eingeflossen seien.

Ratsmitglied Hugo Romero, Präsident der Planungskommission, bedauerte eine Veröffentlichung, in der die Firma Atenil erwähnt habe, dass es ein politisches Hindernis für die Überschreibung gebe und bestritt, dass eine solche Situation bestünde, da sie gerade in die Studie aufgenommen wurde. Er erwähnte, dass keine Absicht bestehe, die Anerkennung zu behindern.

Darüber hinaus verpflichtete sich der Stadtrat Ariel Guccione, den Bewohnern bei der Überschreibung der Häuser aus dem Kataster der Gemeinde Puerto Casado keine Hindernisse in den Weg zu legen.

Diese Ratsmitglieder bedauerten aber, dass keine Personen der politischen Linie der Abgeordneten Marlene Ocampos, mit denen die Geschäftsleute enge Kontakte pflegten, nicht zu dem Treffen erschienen seien, um eine Position zu diesem Thema zu definieren.

Für Velázquez könnte bis Ende des Jahres eine endgültige Lösung für den Landkonflikt erreicht werden, wenn jeder Sektor einen Verhandlungstisch in die Hände bekommt.

Nachdem er beiden Parteien zugehört hatte, ließ der Vizepräsident einen Teil seiner Agenda aus, der eine Besichtigung einiger Standorte von Puerto Casado beinhaltete. Er machte stattdessen eine Reise zu einem Grundstück der Firma Atenil, das 30 Kilometer von der Stadt entfernt liegt, begleitet von den Geschäftsleuten, wo er an einem Mittagessen teilnahm.

Ein starkes Aufgebot an Sicherheitskräften begleitete den Vizepräsidenten in diesem Gebiet des Chacos.

Wochenblatt / Ultima Hora

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