Vöglein singe…

Santa Fe del Paraná: Nachdem Montagmorgen ein Geldtransporter überfallen wurde gab es gestern ein Geständnis. Der Fahrer wurde vor mehr als einem Monat für einen Job engagiert.

Yony Ayala (37) gab zu vor einem Monat von zwei Männern angesprochen worden zu sein. Diese boten ihm 200 Millionen um sich überfallen zu lassen. Er bräuchte ihnen nur die Fahrstrecke mitteilen, mehr nicht. Er erhielt ein Telefon, womit alles geplant wurde. Montagmorgen nahmen sie es wieder an sich. Nachdem Ayala Fotos von Verdächtigen bei der Polizei sah hatte diese Sicherheit wer daran beteiligt war.

Es handelte sich um den altbekannten Räuber Miguel Ríos (43) alias Baixiño und Armando Vargas Navarro (32), Bruder der Abgeordneten Blanca Vargas de Caballero (ANR), Bruder von Bürgermeister des Ortes San Vicente Pancholo, Nicolás Vargas Navarro (ANR) und Schwager des Bürgermeisters von Minga Guazú, Digno Caballero (ANR). Dank der dreifachen Unterstützung wird ihm Immunität von Seiten des Cartes-Flügels garantiert. Ein dritter im Bunde soll Arcis Daniel González Alvarenga (33) sein. Die Beute betrug 1.200.000.000 Guaranies.

Wochenblatt / Abc Color

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10 Kommentare zu “Vöglein singe…

  1. „…. wird ihm Unterstützung durch den Cartes-Flügel garantiert“ Es ist einfach nur noch zum Kotzen, was in diesem Lande möglich ist! Wir dürfen gespannt sein, ob das unter dem neuen Präsidenten endlich besser wird. Es liegt allein an ihm, ob er die notwendige geistige und moralische Erneuerung in Partei, Politik und Gesellschaft durch führt oder nicht.

    1. Manni: es gehört nicht hier hin aber vielleicht veröffentlicht die Redaktion diesen „Kommentar“ doch. Sie schrieben neulich, sie hätten in Gahana gelebt. Ich wohnte dort 4 Jahre – in den 70er Jahren unter Acheampong – in der Ridge Road, Accra. Am Anfang der Straße befand sich das Gebäude des TUC, des Trades Union Congress. (Gewerkschaft) Somit sind wir beide immerhin Obrunis. (Ausländer)

  2. Hier sieht man deutlich, wohin die Blasenbildung bei korrupten Politikern führt, das parasitäre Geldabschnorcheln genügt irgendwann nicht mehr, es wird auch noch gestohlen, was das Zeug hält. Da stimmt doch meine These, Politiker sind völlig obsolet, einfach weglassen, spart massig Geld!

  3. Dem Fahrer muss auf jeden Fall polizeilicher Schutz gewährleistet werden, da hier mit Racheaktionen im Stile der sizilianischen Mafia zu rechnen ist.
    Schon der Hammer, dass ein Bruder (!) einer Abgeordneten aktiv am Raubüberfall beteiligt ist. Da denkt man, dass Politiker und Familienangehörige die Drecksarbeit anderen machen lassen, aber da kommt so einer daher, der noch die Action braucht.
    Im Übrigen scheint Alto Parana wirklich in Händen von zwei, drei Familien zu sein, wenn neben dieser Sippe, der Zacarias-Clan in jedem zweiten Ort den Bürgermeister stellt.

  4. Die US-Botschaft sollte einen neuen Anstrich erhalten. Die Botschaft forderte drei Angebote ein. Ein Chinese gab ein Angebot über US Dollar zehntausend ab. Ein Brasilianer gab seins über fünfzehntausend US Dollar ab, ein Paraguayer über zwanzigtausend.
    Der US-Botschafter fragte den Paraguayer: warum sind Sie so teuer? Meinte dieser: ganz einfach: der Chinese macht die Arbeit für zehntausend und den Rest teilen wir uns.
    (Achtung: ein Paraguay-Witz, erzählt von Paraguayern unter sich)

    1. Dieser Witz kursierte schon vor über 40 Jahren in Deutschland, nur mit anderen Vorzeichen.
      Die Lufthansa schrieb einen Posten für einen Piloten aus. Es bewarben sich damals ein Deutscher – ein Franzose und ein Israeli. – Also nur ein Plagiat.

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