Vom Splitter und dem Balken

Asunción: Das Parteidirektorium der Colorados hatte gestern einen Sitzung, auf deren Tagespunkte-Liste die Einleitung eines Amtsenthebungsverfahrens gegen Sixto Pereira (Frente Guasu) stand und bestätigt wurde.

Ausgelassen hatte man jedoch über die Situation des Abgeordneten Ulises Quintana aus der eigenen Partei zu sprechen, wohl weil man weiter auf ihn setzt oder noch keinen Ersatz für ihn gefunden hat. Das Problem was die ANR mit der US-amerikanischen Äußerung hat, ist, dass der andere ANR Kandidat der Sohn von Arnoldo Wiens ist, den sie anscheinend auch nicht wollen oder nicht genügend Wählerstimmen zutrauen. Dennoch ist allen klar, dass bei der Beibehaltung der Kandidatur alle fürchten müssen auf die schwarze Liste der USA zu kommen.

Die Mitglieder der ANR Führungsriege gaben eine Resolution heraus, in der sie weiterhin bedauern, was bei der Demonstration am 17. März passiert ist, als ein kleiner Teil des Gebäudes namens Colorado Róga in Brand geriet und Senator Pereira als Hauptinitiator bezeichnet. Darüber hinaus verurteilen sie die Handlungen des ehemaligen paraguayischen Senators Cubas und Marcos Báez, „die Gewaltakte und übermäßige Arroganz begangen haben“.

„Die ANR kann angesichts derart schwerwiegender Ereignisse, die sich in verschiedenen Teilen des Landes wiederholen, nicht schweigen“, heißt es in dem gestern Nachmittag herausgegebenen Dokument.

Dem Senator der linken Frente Guasu wird vorgeworfen, er habe die Landbesetzung auf der Estancia Pindo vorangetrieben. Diese gehört der deutschen Familie Bendlin, also der angeheirateten Familie der Tochter des Ex-Präsidenten Cartes. Pereira wird auch als „einer der Hauptinitiatoren der beklagenswerten Vandalismushandlungen identifiziert, die das Leben der jungen Menschen im Wohnheim von Colorado Róga gefährdet haben“.

Wochenblatt / Última Hora

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2 Kommentare zu “Vom Splitter und dem Balken

  1. Die Colorados schaufeln sich ihr eigenes Grab und in der Folge werden die auch ihr Privatvermögen verlieren. Das miese Spiel, das inter national laeuft und in einer bolschewistischen Weltdiktatur endet ist zu kompliziert als das die Herren Politik Marionetten es erkennen und dem ausweichen koennten.

  2. Hierzulande wird eben noch effiziente Politik zum Wohle des Paragauyaners Común betrieben: Wenn es die Zeit zulässt, wenn sich die hiesig Kindergartenpolitik nicht mit dem Kindergärtnerlen und der Straffreiheit ihresgleichen bezüglich Korruption und anderer Delikte beschäftigt ist, machens ein paar Gesetzchen, wie zB. einen obligatorischen TÜV, der dann wieder gecancelt wird, weil nicht durchführbar. Phänomenal, weiter wichtige und dringende Probleme lösen, die der Paragau jedoch nicht hat. Eine einzig kardinale Müllverbrennungsanlage im Lande, mehr als 10.000 km Wackelpisten, liebevoll Asfalto genannt, eine Kindergartenpolizei mit mehr Ausrüstung als Waffe, Stiefel, iTelefon, Kreppband, Eiswasserbehälter und, und sonst nichts, eine Bildung, die über täglich 7 bis 11 Uhr Schul hinaus geht und noch ein paar weiteren Nebensächlichkeiten, würden mehr Probleme schaffen als lösen. Ist ja auch logisch man!

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