Vom Wege abgekommen

Paso Yobái: Auf der Estancia eines Deutschen kam es am gestrigen Donnerstag zu Auseinandersetzungen zwischen zwei Gruppen von Goldsuchern. Einige Politiker sollen jedoch auch eigene Absichten verfolgen.

Wie auch in anderen Teilen der Welt setzen bei Gold einige Sicherungen aus und Regeln gelten auf einmal nicht mehr. Bewaffnet mit Knüppeln, Steinschleudern und anderem Gerät überfielen gestern rund 600 Goldsucher die Estancia Temi, die einem Deutschen gehört, um darauf Gold zu suchen. Dass Paso Yobái wieder zum Pulverfass wurde liegt unter anderem an der Polizei, die zwar mit 80 Mann vor Ort war, aber dennoch es nicht schaffte beide Seite zu separieren. Selbst 4 Staatsanwälte aus Villarrica waren vollkommen überfordert. Es ist nur nachvollziehbar, dass die hunderten Goldsucher der anderen Partei sich im Recht fühlen.

Dass dieses Verhalten völlig unsinnig ist, belegen Meinungen von Experten, die allesamt davon überzeugt sind, dass die geologischen Grundvoraussetzungen um Gold zu finden auch in den Nachbargemeinden von Paso Yobái gegeben sind, wonach es genügend Platz zum Graben gibt.

Wochenblatt / Abc Color

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Europakongress

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