Von größter Wichtigkeit in Paraguay

Asunción: Wer eine hat, ist zufrieden. Wer eine will, muss sich dafür ins Zeug legen. Die Cedula Paraguaya ist ein Muss, wenn man unbeschwert in Paraguay leben will.

Vor genau 93 Jahren begann die paraguayische Regierung diese Ausweisdokumente auszugeben. Modesto Hidalgo erhielt am 21. Januar 1924 sein Ausweisdokument mit der Nummer 1. Heute ist man schon bei 8.292.000 angekommen. Jedes Jahr werden rund 900.000 Cedulas ausgegeben. Davon sind 180.000 Erstausstellungen und weitere 720.000 Erneuerungen, da der paraguayische Personalausweis eine Gültigkeit von 10 Jahren hat. Für paraguayische Staatsbürger ist der Erhalt keine Schwierigkeit, bei Ausländern sieht es da schon anders aus. Eine Daueraufenthaltsgenehmigung ist Grundvoraussetzung.

Auch wenn man nicht mehr wie früher sich seine eigene Cedula Nummer auswählen kann, hat man heutzutage die Wahl mit wem man zur Cedula kommen will. Mehrere Einwanderungshelfer begleiten Neueinwanderer bei diesem Schritt – natürlich gegen eine gewisse Gebühr.

Während früher verzeichnet war, welchen Beruf man ausübte, fehlte damals das Geschlecht. Heute ist dieses verzeichnet, dafür ist kein Platz mehr für die Berufung. Ebenso wenig ist eine registrierte Wohnadresse darauf zu finden, da es keine Einwohnermeldeämter oder Bezirkshauptmannschaften nicht gibt.

Wie einige Ausländer haben auch rund 500.000 Paraguayer nach wie vor keine Cedula. Diese Bevölkerungsschicht ist zwischen dezentralisiert wohnenden Armen und Indigenen einzuordnen.

Wochenblatt / Última Hora

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4 Kommentare zu “Von größter Wichtigkeit in Paraguay

  1. Die Cedula ist in Paraguay von größter Wichtigkeit, damit 300.000 Beatmete vom Beatmetenhäuschen (Hermano, Primo, Tio, Padrino, Amigo mit richtigem Parteibuch) dich nach der Nummer fragen können, wenn ein Beamtenhäuschen betrittst.

  2. Da lob ich mir doch die Bauernschläue der Indigenen. Sie erhalten sich damit ihre Naturrechte als Menschen, mit der Beantragung einer Cedula oder eines Personalausweises wird man zur Sache, zu einer juristischen Person.

    Man wird als moderner Sklave verwaltet und überwacht, ganz im Sinne der NWO. Doch kaum jemand bemerkt es, denn die scheinbare Demokratie vernebelt so einiges…

  3. Die ganz schlauen Indianer haben eine Cedula. Damit können sie nämlich wählen gehen und 50000 für ihre Stimmabgabe kassieren….

  4. Die Verwaltung im Sinne der NWO ist schon soweit fortgeschritten, dass ich nach 17 Jahren immer noch auf den ersten Brief einer Behörde warte

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