Vorgezogenes Weihnachtsgeld: Brot für heute, Hunger für morgen

Asunción: Einige Unternehmer ziehen es vor, das Weihnachtsgeld oder 13. Monatsgehalt schon jetzt an ihre Mitarbeiter auszuzahlen, um die Kaufkraft zu erhöhen. Nach Ansicht des Ökonomen Santiago Peña sei dies keine gute Option, denn man habe heute Brot und morgen Hunger.

Rund dreizehn Firmen haben angekündigt, auf Wunsch der Beschäftigten im Voraus einen Bonus zu zahlen, um der wirtschaftlichen Rezession zu begegnen.

In diesem Zusammenhang sagte der Wirtschaftsanalyst und ehemalige Finanzminister Santiago Peña, es sei nicht die beste Alternative, um den Konsum anzuregen. „Meiner Meinung nach ist es keine Option, die Kaufkraft zu erhöhen“, betonte er.

In diesem Sinne erinnerte er an die Situation von 2015 und sagte, dass er sich zu diesem Zeitpunkt als Finanzminister in einer ähnlichen Situation wie der jetzigen befunden habe, die Wirtschaft anzukurbeln und die Auszahlung des Weihnachtsgeldes an die Beamten vorzuziehen. „Es ist Brot für heute und Hunger für morgen“, sagte Peña.

Er betonte auch, dass die Regierung Maßnahmen analysieren sollte, die ergriffen werden müssen, um sich im nächsten Jahr zu erholen, da es ein Bargeldproblem gebe. „Es gibt keine Möglichkeit, laufende Ausgaben zu finanzieren, die in größerem Umfang wachsen. Dies kann dazu führen, dass wir die Zahlungen einstellen müssen“, sagte er.

Er wies darauf hin, dass die große Herausforderung in der Erörterung des Haushaltsplans und den Maßnahmen zur Eindämmung des Wachstums der laufenden Ausgaben bestehe.

„Das einzige, was hier noch übrig ist, ist das Bewusstsein der im Parlament vertretenen politischen Klasse, dass sie versteht, dass der Haushalt ein sehr mächtiges Instrument zum Aufbau, aber auch zur Zerstörung der Wirtschaft ist“, fuhr Peña fort.

Er kündigte auch an, dass es nach der Erholung der Sojaproduktion und der Energieversorgung im nächsten Jahr ein Wachstum geben werde, aber das bedeute nicht, dass eine echte wirtschaftliche Erholung erfolge.

Wochenblatt / Hoy / Foto Archiv

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6 Kommentare zu “Vorgezogenes Weihnachtsgeld: Brot für heute, Hunger für morgen

  1. Vorrauszahlungen mag der Paraguayer, mein Rat an alle Neulinge:
    NIE was vorher ganz bezahlen, denn sonst kann man das Geld gleich verbrennen.
    Die ReGIERung jedoch ist ein gewissenloser Selbstbedienungshaufen, der alle Staatsgelder für die Angestellten verbrät, fürs eigendliche Volk …bleibt da nix über,

  2. Guck mal da liegt ein aufgegessener Keks

    Antworten

    Noch bevor ich Christian2005s Kommentar gelesen habe wollte ich folgendes schreiben. Nun gut, schreib’s trotzdem:
    WARNING! ALERT! BEGIN! Vorschuss wollen Sie alle die Handwerker. Weil Meerscheinchen oder Omi krank, weil keine Streichhölzer und kein Billigbier, weil sie sonst ihre Handwerkstkunst gar nicht ausführen können, weil bsw. Hausmann alias Maurer zuerst eine Maurerkelle kaufen muss. Nun gut, gibst Vorschuss, kommt morgen nicht mehr. Hat Sie ja keiner bedroht Vorschuss zu gewähren. Könnens ja an den Rand seines Grundstücks herumstehen und ihr Vorschussgeld zurückfordern. Tipp: Grundstück nicht betreten. Könnens natürlich auch zur Polizei oder Fiscal. Da können Sie wieder am Anfang dieses Kommentars anfangen, müssen einfach Hausmann mit Polizist bzw. Fiscal ersetzen. WARNING! ALERT! END!

  3. Forderungen nach mehr Geld sind ständig zu hören aber mal echt etwas tuen um Arbeit zu bekommen gibt es nicht. Statt bei der Kriese für weniger Geld zu arbeiten bleiben sie bei der Forderung ,sind dann aber Zuhause Wochen lang ohne Geld und Jammern rum ,betteln und Rauben bei denen die etwas haben. 13 Monatsgehalt sollte eine Anerkennung sein für gut geleistete Dienste aber das ist ja wohl ein Witz.Wenn ich nichts zu Fressen habe für meine Familie und Arbeit angeboten bekomme arbeite ich auch für weniger als Roter und Gewerkschaftlicher Ideologie zu folgen.Stehen mit Schildern an den Knotenpunkten der Rutas “ Ajuda“ aber mit Handy in der Hand ,statt erst mal das zu verkaufen wird lieber von Denen verlangt die was haben.Arbeit ist mehr da aber nicht für ungerechtfertigten Mindestlohn und 13 Monatsgehalt . Mit kurzen Worten,von mir gibt es nichts wer weis wofür ich mein Geld noch brauche wenn der Kommunismus hier die Gleichen Formen an nimmt wie in Venezuela .

  4. Ja. ja da ist doch was wahres dran. Warum hat der Allmächtige den hiesigen die Manioka als Grundnahrung gegeben? Er kann den Samen nicht Verspeisen!

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