Vorsicht bei Anrufen durch Erpresser

Asunción: Angesichts der Zunahme von Betrügereien durch Erpresseranrufe kündigte das Innenministerium einige Sicherheitsmaßnahmen an, die Bürger vor diesen Aufrufen ergreifen können. Sie fordern, Fälle an die Kurzwahl * 377 zu melden.

Eine dieser Empfehlungen, die das Innenministerium vor den sogenannten betrügerischen Anrufen gemacht hat, ist der fatale Fehler, einem Fremden, der telefonisch Geld verlangt, persönliche Informationen zu geben, die dem Täter die Angabe seines Betrugs ermöglichen können. Das sind z. B. vollständige Namen, Namen von Verwandten, Arbeitsplätze unter anderem.

In der Erklärung durch das Innenministerium wird vor allem darauf hingewiesen, Standortinformationen wie Fotos des Hauses oder der Schule in sozialen Netzwerken nicht zu teilen. Neben der Erziehung der Kinder, nicht mit Fremden auf der Straße zu sprechen, sind die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen bei der Bekanntgabe vertraulicher Daten zu beachten.

Angesichts jeglicher Art von Erpressung fordert das Innenministerium Betroffene auf, Fälle an die Kurzwahl * 377, der Anti-Entführungs-Abteilung der Nationalpolizei, anzuzeigen.

Wochenblatt / Paraguay.com

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5 Kommentare zu “Vorsicht bei Anrufen durch Erpresser

  1. In den vergangenen Monaten kommen automatische Anrufe von der Rufnummer +595981584331, usw..
    Das sind Spamanrufe die zu einem Callcenter weiterleiten und somit dem Angerufenen Gebühren belasten.
    Da hilft die App NoPhoneSpam, die sofort den Anruf beendet.

  2. ja ich hatte viele von 976er nummern, fast jeden tag … bitte dranbleiben sie werden verbummelt … waren fortlaufende nummern, die ich gleich auf die >> /dev/null weitergeleitet habe 🙂

  3. Das Problem ist, daß die Leute zu viel erzählen.
    Wie oft bekam ich schon im Bus mit, wie Männer und Frauen über ihre Arbeitsplätze ausgefragt wurden.
    Und die reden, und reden und plappern.
    Da bleibt nicht ungesagt.
    Was hat der Chef/die Chefin, was tut er/sie, wo sind die Wertsachen, wann bezahlen sie die Löhne, haben sie Hunde, eine Alarmanlage, Kameras, usw.
    Über sich selber reden sie natürlich genauso gern.
    Wer angibt hat mehr vom Leben.
    Siehe Facebook, und all die anderen „sozialen Medien“.

  4. Zu dem Thema Spam-Anrufe kann ich auch was sagen: Ich habe vor einigen Jahren meine Nummer gewechselt und, wie wohl viele, eine gebrauchte Nummer erwischt. Nachdem vom ersten Tag an Anrufe von vom Vorbesitzer verlassenen Frauen und Banken, die ihren Kredit einforderten nervten, kamen seit etwa zwei Jahren diese Spam Anrufe von komplett verschiedenen Nummern hinzu. Da sich weder die Ex- Freundinnen noch die Banken davon überzeugen ließen, das die Nummer einen neuen Besitzer hat, summieren sich diese incl. der Spam-Anrufe auf mittlerweile über ein Dutzend am Tag. Ich kann daher nur jedem raten auf keinen Fall seine Nummer zu wechseln: Es wird auf jeden Fall schlimmer.

  5. Das finde ich jetzt sonderbar (vorhergehende Kommentare):
    Ich habe jahrelang ständig diese nervigen SMS bekommen:
    „Hol dir dein SAT-Abo, hol dir dein Händy, hol dir deinen Kredit usw. manda sí y te llamamos“.
    Jedes Mal rennst zum Händy, vielleicht ist was passiert bei Kollegen oder Familie, ne, nerviges SMS, löschen, Zeit verloren, da das 10x am Tag schon in die Zeit geht.
    Früher habe ich ja noch ein „sí“ gesendet, damit sie mich zurückrufen und dann noch mehr Zeit verloren, indem ich so lange den Kaufwilligen gespielt habe, bis mir eingefallen ist, dass ich ja schon ein SAT-Abo, Händy, Plata habe.
    Jedenfalls hat es seit Mitte letzten Jahren stark abgenommen. Bekomme tagelang keine SMS, nur ab und zu und dann auch nur eines.
    Daher bin ich davon ausgegangen, dass das Parlament dem Unsinn einen Riegel geschoben hat bzw. der Unsinn der Werbebelästigung verboten wurde.
    Wenn ich was kaufen will, dann gehe ich in den Laden und kaufe es dort, zurückrufen sollte man auf keinen Fall, es kann Ihr Saldo aufessen.