Wachmann erschießt sich vor Ehefrau in deutscher Kolonie

Hohenau: Am heutigen Morgen gegen 08:00 Uhr kam es zu einer Diskussion zwischen dem 42-jährigen Sergio Barboza und seiner Ehefrau. Er wählte den feigen Ausweg und erschoss sich.

Im Wohnhaus der Beiden nahe dem Hafen des Ortes schoss sich Sergio Barboza Vázquez in den Bauchbereich und verstarb an den Verletzungen. Seinen Revolver legte er neben der schusssicheren Weste an, die er noch trug. Der schwarze Alfa Proj Revolver aus Brno, Tschechien, war Servipar Firmeneigentum, Unternehmen, wo Barboza als Wachmann angestellt war. Seine Frau, Mercedes Guerrero de Barboza, rief die Polizei.

Staatsanwalt Alfredo Báez Pedotti untersucht den Fall.

Wochenblatt / Itapúa Noticias / Mas Encanción

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8 Kommentare zu “Wachmann erschießt sich vor Ehefrau in deutscher Kolonie

    1. Sich einfach den Problemen, durch Selbstmord oder Mord, zu entziehen ist feige. Egal welche Probleme sie hatten, Tod einer Person ist kaum ein Ausweg. Für die Hinterbliebenen.

  1. Von “feigem Ausweg” zu sprechen in Verbindung mit einem Selbstmord, finde ich wirklich völlig deplatziert. Wer Selbstmord begeht muß sich in höchster seelischer Not befinden und handelt demnach irrational. Wer durch ein solch tiefes, seelisches Loch noch nie in seinem Leben gehen mußte, sollte Gott dafür dankbar sein – aber wirklich mitreden kann er/sie nicht. Ich habe schon solche tief traurige Menschen erlebt die keinen Ausweg mehr sahen oder keinen Sinn in ihrem Leben und möchte einen solchen Zustand niemanden wünschen. Wenn ich wüßte, daß mein Nächster sich in einer solchen Not befindet, würde ich ihm mit aller mir zur Verfügung stehenden Macht helfen wollen – und natürlich für ihn beten! Das hat schon vielen Menschen geholfen. Atheisten wollen das nicht glauben und werden sich darüber eher lustig machen. Vielleicht, bis sie sich selbst einmal In einer solchen Situation befinden. Im übrigen nur zur Überlegung. Ist Selbstmord wirklich eine feige Tat? Ich glaube es bedarf viel weniger Mut, dies nicht zu tun.

    1. Ich stimme Ihnen zu. Aber nicht nur seelische Not, auch unheilbare Krankheit mit einem sicher eintretenden, schmerzhaften und unwürdigen Ende kann der Anlass für diese höchstpersönliche Entscheidung sein.
      Wenn Sie als Gläubiger für einen anderen beten ist das ebenso Ihr höchstpersönliches Recht.

  2. https://wochenblatt.cc/katastrophale-zustaende-beim-militaer-im-chaco/
    Redaktioin: “Anmerkung der Redaktion: Wegen der wissenschaftlich belegten Nachahmerquote nach Selbsttötungen haben wir uns entschieden, in der Regel nicht über Suizide oder Suizidversuche zu berichten, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Dann gestalten wir die Berichterstattung bewusst zurückhaltend und verzichten, wo es möglich ist, auf Details. Wenn Sie sich selbst betroffen fühlen, kontaktieren Sie bitte umgehend die https://wochenblatt.cc/katastrophale-zustaende-beim-militaer-im-chaco/
    Redaktion: “Anmerkung der Redaktion: Wegen der wissenschaftlich belegten Nachahmerquote nach Selbsttötungen haben wir uns entschieden, in der Regel nicht über Suizide oder Suizidversuche zu berichten, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Dann gestalten wir die Berichterstattung bewusst zurückhaltend und verzichten, wo es möglich ist, auf Details. Wenn Sie sich selbst betroffen fühlen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (http://www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnten.”

    Welche Umstände erfahren hier besondere Aufmerksamkeit? Wieso die Bemerkung: “den feigen Ausweg”?
    Wenn Sie schon berichten, dann sollten Sie sich solcher Bemerkungen enthalten.
    Übrigens ist die Redaktionsanmerkung aus einer deutschen Zeitung abgekupfert wie sich unschwer aus der Telefonnummer ergibt und hier in Paraguay reichlich nutzlos ist.

  3. Achim Gang und Selmar Bang

    Wollte mir heute auch das Leben nehmen. Dieser Chipa-Verkäufer ist nicht vorbeigekommen. Habe die Seelsorgenummer angerufen, doch die konnten mir bloß empfehlen einen Chicle zu kauen. Aber das löst meine Probleme nicht. Na, wenigstens ein Trost, denn für morgen haben die Zeugen Jehovas ihren Besuch angekündigt und wollen mir auch den ZeugenJehovas-Katalog 2018 mitbringen. Wege die kommen nicht!

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