Wahlbeteiligung bleibt gering, unter anderem wegen offener Haftbefehle

Asunción: Die Wahlbeteiligung mit einem möglichen Bußgeld zu erhöhen scheiterte kläglich, was auch gut so ist. Entweder man hat die Wahl oder eben nicht. Doch wer gesucht wird, stellt sich sicherlich nicht der Polizei, bei der Stimmenabgabe im Wahllokal.

Obwohl immer von Verdruss an der Politik gesprochen wird, den es sicherlich gibt, sind es manchmal ganz banale Dinge, die die Leute von den Urnen fern halten. Wer polizeilich gesucht wird, sei es zur Erfassung des Wohnortes oder weil man die Haft antreten muss, wird sich sicherlich nicht den Kopf darüber zerbrechen, wen er wählt oder nicht.

Abgesehen von den mehr als 12.000 Insassen in staatlichen Gefängnissen, die zivil tot sind, da sie nicht wählen dürfen, sind es wenigstens 30.000 – 50.000 Menschen, die aktuell polizeilich gesucht werden.

Der Brand der Wahljustzbehörde (TSJE) bzw. des Wahlgerichts am vergangenen Donnerstag ist zudem ein weiterer Punkt, der den bisherigen Ablauf ins Wanken bringt, da alle elektronische Wahlurnen dabei zu Schaden kamen. Eventuell war es sogar gewollt, dass die elektronischen Urnen nicht zum Einsatz kommen.

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