Warum sich die Rally Dakar nächstes Jahr nicht in Paraguay wiederholt

Asunción: Der Sportminister Victor Pecci informierte das Tourismussekretariat darüber, dass die Dakar Organisation in Frankreich seine Einladung für das kommende Jahr ausgeschlagen hat. Die Gründe sind klar benannt und nachvollziehbar.

Die Essenz der Rally Dakar ist die Wüste, sind weite Flächen, auf denen man ungehindert ein Rennen austragen kann. Die erste Etappe der diesjährigen Rallye fand in Paraguay statt und hatte keine Wüste, kaum Befahrbarkeit wegen dem plötzlichen Regen und jede Menge Unfälle wegen der schlechten Straßen. Dazu kommt, dass alle Grundstücke eingezäunt sind und somit kein freies Rennen veranstaltet werden kann. Der Chaco wäre an sich gut, dadurch dass aber große Teile Naturreservat sind, kommt es da auch zu Unannehmlichkeiten.

Die Veranstalter, repräsentiert durch Ettiene Lavigne, dankten der Regierung für die Unterstützung und den phänomenalen Start an der Costanera in Asuncion, entscheiden sich jedoch für Peru, wo die beanstandeten Kriterien erfüllt werden. Paraguay wurde in der diesjährigen Streckenführung aufgenommen, weil Chile wegen Erdbeben und Überschwemmungen nicht teilnehmen konnte.

Jedes Land muss für die Teilnahme eine hohe Summe zahlen. Chile sollte für dieses Jahr 6 Millionen US-Dollar zahlen. Da sie nicht konnten, fragte man die paraguayische Regierung. Diese handelte den Start für die Hälfte der geforderten Summe aus. Für 2018 offerierte Peru 8 Millionen US-Dollar.

„Eine Wiederkehr in 2019 ist jedoch nicht ausgeschlossen“, so Victor Pecci.

Wochenblatt / Sportministerium

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4 Kommentare zu “Warum sich die Rally Dakar nächstes Jahr nicht in Paraguay wiederholt

  1. „und jede Menge Unfälle wegen der schlechten Straßen“, das verstehe ich jetzt nicht. Wie ist das gemeint? Bisher war ich der Meinung die Straßen Paraguays seien extra für Rally gebaut. Naja, vielleicht, weil man an seinen Wagen nur alle drei Monate und nicht jeden Tag die Aufhängung neu machen lassen muss.

    1. „extra für Rally gebaut“ haha richtig. Unlängst bekam ich ein Bild per Whatsapp, in dem der Kurs eines Autofahrers auf europäischer Straße und im Gegensatz auf paraguayischer Straße dargestellt wurde. Auf dem makellosem Asphalt Europas war eine schöne gerade Linie gezeichnet und in Paraguay ging’s in Schlangenlinien um die Schlaglöcher. Genau umgekehrt war es aber bei betrunkenen Autofahrern.

  2. Sind wohl doch nicht so gute Fahrer die von der Rally?Eine flache,gerade Wüste ohne Zäune und Hindernisse?!Da kann unsereiner ja auch locker mit 200 kmh durchrasen… was sollen den die Motorradfahrer von der TT-Trophy sagen?Oder die Fahrer von der Manxralley?

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