Essap: Hohe Rechnungen durch “interne Verluste“

Asunción: Viele Nutzer beschwerten sich in den letzten Monaten über hohe Rechnungen der Essap. Ludovico Sarubbi, Präsident des Staatsbetriebs, hat eine einfache Erklärung parat.

Ein Kunde bemängelte eine Rechnung von über einer Million Guaranies bei seinem Wasserverbrauch. Sarubbi erklärte, meistens wären interne Verluste dafür verantwortlich. Der Kunde solle alle Verbrauchsstellen schließen und dann den Zähler beobachten. Wenn er weiter läuft, gibt es ein Leck in dem Wassersystem.

Der Präsident von dem staatlichen Wasserversorger Essap betonte, an den neu eingebauten Zählern seien nur bei 1,5% Fehler aufgetreten. Die Messgeräte haben eine Lebensdauer von drei bis fünf Jahren. Alle älteren Modelle, so Sarubbi, hätten die Kunden begünstigt. Er räumte aber ein, dass ein Computerprogramm notwendig sei, damit bei unverhältnismäßigen Schwankungen im Konsum die Kunden gewarnt werden können.

Quelle: ABC Color

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4 Kommentare zu “Essap: Hohe Rechnungen durch “interne Verluste“

  1. Für 1 Mio G bekommt man hier rund 400 m³ Wasser. Das ist ein Behälter von 20 m x 20 m mit einer Füllhöhe von einem Meter. Die versickern nicht irgendwo.
    Wenn es sich um einen Privathaushalt handeln sollte, ist die Sache ganz und gar ausgeschlossen, denn ein 3/4″ Rohr bei üblichen Wasserdruck von 1-2 bar, gibt diese Menge Wasser im Monat gar nicht her. Aber woher soll denn der Präsident der ESSAP das wissen.

  2. „……wenn er weiter läuft, gibt es ein Leck in dem Wassersystem“ Oder die Wasseruhr ist so alt, dass sie wegen der „Massträgheit“ noch Stunden nachläuft und so einen Verbrauch vortäuscht, der nie zu stande kommen kann (siehe Kommentar von Herrmann)
    Übrigens finden mangels eines Eichamtes in Paraguay keinerlei Eichungen an Wasseruhren statt.
    Das aber müßte der Präsident der ESSAP wissen.

    1. Einen Nachlauf der Wasseruhr kann man ausschließen, da hier Ringkolbenzähler zum Einsatz kommen. Diese haben aber eine weit unangenehmere Eigenschaft. Sie Zählen Verbrauch, egal in welche Richtung das Wasser fließt!
      Ist im hauseigenem Wassersystem irgendwo eine Luftblase (fast immer im Boiler), wird diese bei Druckerhöhung komprimiert und bei Druckabfall fließt das Wasser zurück ins Netz, was auch als Verbrauch gezählt wird. Abhilfe schaft der Einbau eines Rückschlagventils unmittelbar hinter der Wasseruhr (richtung Haus gesehen). Gibt es in jeder Ferreteria (Valvula de retension).

  3. Mir fällt immer wieder auf das Präsidenten Ämter in Staatsbetrieben mit dummen Menschen besetzt sind die außer ein großes Mundwerk nicht viel von ihren Amt und den Produkt verstehen.Siehe Ande und Copaco sowie Essap. Das riecht doch ganz gewaltig nach Vettern Wirtschaft. Wenn hier gerecht und vernüftig Gewirtschaftet würde sind diese Staatsbetriebe rentabel. Ob es Zuckerfabriken sind oder Raffinerien alles mit Leuten besetzt die nichts können außer und das können sie sehr gut sich überzogene Gehälter zahlen.

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