Was die Aasgeier anzieht

Carapeguá: Diverse Unregelmäßigkeiten entdeckten gestern Mitarbeiter des Umweltministeriums in einem Pferde-Schlachthof im Ortsteil Calixto. Skelette, die Aasgeier anzogen und Gestank in der Umgebung erzürnten anscheinend einen Anwohner, der dies denunzierte.

Vor Ort konnte unter anderem die mangelhafte Entsorgung fester Abfälle wie Knochenreste und Häuten festgestellt werden. Obwohl das Unternehmen eine Betriebserlaubnis hat hält es sich nicht an die selbst entworfenen Richtlinien mit Ausnahme, dass die flüssigen Abfälle in keinen Bach geleitet werden. Für die Knochenreste ist beispielsweise keine ausreichend große Grube vorhanden, weswegen man diese stapelt wo eben Platz ist. Die Stadtverwaltung sollte zudem auch dafür sorgen, dass solche Pferdeschlachthöfe nicht in Gebieten Lizenzen erhalten, wo Menschen leben. Ähnliches gilt auch für die angrenzenden Gerbereien. Die Leiter des Schlachthofes wollen nun umgehend alles wieder richten, um weiter arbeiten zu können.

Wochenblatt / Mades

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

5 Kommentare zu “Was die Aasgeier anzieht

  1. DerEulenspiegel

    Die Kontrollen haben ganz offensichtlich versagt, weil bestochen, wie üblich hier!

  2. Hier kann man wieder beobachten was wirklich los ist. Umso lachhafter dann wenn nur covid das problem sein soll.

  3. Wenn niemand die Knochen aufkauft bleiben die eben liegen, bis sie zerfallen und das dauert ein paar Jahre. Ein Problem haben nur die Nachbarn mit dem Geruch, aber der ist neben einem Schlachtbetrieb immer unerträglich.

  4. Ein schrecklicher Betrieb, dort stinkt es schon viele Jahre, eine Schande für das Land, eine Schande für CARAPEGUA.
    Bestechung, gut möglich, sie ist ja auf dem Vormarsch, in allen Bereichen der Gesellschaft.
    Leider resignieren schon viele Menschen und zeigen solche schlimmen Zustände nicht mehr an.

  5. Hehe, da hat wohl jemand schlecht geschmiert. Dort stinkt es schon mindestens 15 Jahre lang und die Geier in Carapegua sind landesweit bekannt. Ich habe mal locker 150 Stück um den Schlachthof lauern gesehen..da kam ein Mitarbeiter und schiesste in die Luft..da haben sich alle 150 in die Luft geschwungen…ein Bild fúr die Götter, welches ich nie vergessen werde…unser Busfahrer war weniger glücklich er ist im zickzack um die startenden Geier gekurvt… Ein Bekannter aus Carapegua scherzt immer in voller Überzeugung, sie hätten das einzige echte Geierschutzprogramm Paraguays.