Angst die Vorwahl zu verlieren?

Asunción: Nachdem eine Sprachnachricht zwischen Abdo Politikern bei einer HC Fernsehsendung publiziert wurde, in dem man davon spracht dass Leute aus Central nach Asunción gekarrt werden um zu wählen, sind gestern Abend Leute aus der Uferzone auf die Straße gegangen.

Die internen Wahlen sorgen weiterhin für Probleme innerhalb der Colorado Partei. Óscar Rodriguez erhielt die Unterstützung von Horacio Cartes, während Daniel Centurión vom Präsident gepusht wird.

Der Gesprächsmitschnitt, der von Abdo Leuten als gefälscht dargestellt wurde, hatte folgenden Inhalt: „Geld in die Kampagne zu stecken ist sinnlos. Am Wahltag brauchen wir 25.000 Leute aus Central, die ihre Stimme in Asunción für Dani abgeben. Die in Central machen alles für 100.000 Guaranies“.

Als würde die armen Einwohner des Stadtteils Obrero im Küstenbereich interessieren, ob Leute aus Central hier her kommen oder nicht, haben diese sich gestern unabhängig versammelt und dagegen demonstriert, dass Menschen aus dem Departement Central nach Asunción kommen um über die Zukunft ihrer Stadt zu entscheiden.

Diese Protestaktion, höchstwahrscheinlich vom Cartes Lager finanziert und nur in seinen Medien breitgetreten, lässt eher durchscheinen, dass die Demonstranten Angst um ihre 100.000 Guaranies haben, die am Sonntag auf jeden Wahlberechtigten warten.

Wochenblatt / Twitter

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3 Kommentare zu “Angst die Vorwahl zu verlieren?

  1. Wurden nicht wahlautomaten angeschafft? Die kann man doch so programmieren, dass jeder richtige kandidat 2 stimmen bekommt. Das ist einfacher schützt das klima und 25.000 leute wären laut covid logik ein cluster und das darf nicht sein pfui. Obwohl, wenn das virus selber wählen geht, dann hat es an dem tag keine zeit zum anstecken. Klar, der chefwirrolüge wird das noch bestätigen.

  2. Hauen, stechen, bestechen belügen, Intrigen spannen bis zur Unerträglichkeit. Alles ist möglich, alles ist erlaubt, alles ist normal. Wenn die das als “fromme Katholiken” alles beichten wollten, dann wäre der Beichtstuhl Tag und Nacht besetzt.

    1. @Eulenspiegel
      Die Beichte glaube ich wird nicht mehr praktiziert in Paraguay unter den Katholen. Ich glaub das ist ganz verfallen und wird seingelassen aus eben triftigen Gruenden. Die Pfaffen sind nur froh wenn die Glaeubigen sich regelmaessig in der Capilla oder Catedral einfinden – um ihr Geld dazulassen. Der Katholizismus beschraenkt sich in Paraguay glaube ich nur noch auf die letzte Oelung und Sterbepotzblitzsakermente da man angst hat im Fegefeuer zu bleiben. Ansonsten juckt es niemandem mehr was die Pfaffen meinen. Je mehr die Essenz im Katholizismus verschwindet, d.i. die Bibelnaehe, je mehr muessen sie auf Riten und Rituale setzen. Am ende zaehlt nur ob zu per Forma als Katholik im Lande registriert bist oder nicht – so ne Art von Parteibuch. Ansonsten kannst tun und lassen was dir beliebt.
      So treibens die Mennoniten mittlerweile auch wie kuerzlich ueber Radio ZP 30 verlauten gelassen wurde. Die Mennoniten betreiben eine Gefaengnismission. Die evangelikalen (mennoniten) Missionskirchen nehmen die “bekehrten” Gefangenen nach der Entlassung aber meist nie auf weil: sie den infamen “Zehnten” nicht zahlen koennen. Als ich das hoerte bestaetigten sich meine Befuerchtungen und zwar dass es vorrangig auf dem Mist der Mennoniten gewachsen ist den Lateinparaguayern die Evangelikale wurden, den “Zehnten” anzudrehen. Kannst nicht den Zehnten zahlen bist du nicht Teil der Kirche. Das ist natuerlich komplett anti Biblisch da der Zehnte als Institution nur den Leviten gegeben wurde solange der Tempel stand. Heute nix Levit und nix Tempel. Der Zehnte war nur fuer Israel da und dann spezifisch nur fuer die Leviten – nicht mal fuer die anderen israelitischen Staemme. Die Tempelarbeit war schwerstarbeit da darin kein Stuhl war und man praktisch wie im Frigorifico arbeitete. Die Priesterarbeit bestand damals aus Metzgerei, als Schlachtmeister oder als Metzger. Die Priester gingen Barfuss im Tempel und es gab da keine Stuehle. Das war Schwerstarbeit. Die heutigen evangelikalen Pfaffen tun so quasi garnichts.
      Was heute hinter dem Zehnten steckt ist nichts weiteres als die Ersatztheologie – die Christen sind das Israel des AT und die Kirchengebaeude sind der Tempel zu Jerusalem. Die froehlichste selbstgekreierte Ersatztheologie.

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