Was hätte verhindert werden können

Concepción: Juan Torres muss geflucht haben, als er merkte, dass seine Scheckkarte nicht ins seinem Portemonnaie war. Sie steckte noch im Geldautomat, darauf geschrieben die Geheimzahl.

Aus Angst um sein Guthaben rief Torres die Geschäftsstelle der Bank an, wo er darüber informiert wurde, dass am gleichen Tag 2.000.000 Guaranies abgehoben wurden. Er selbst hatte das Geld nicht abgehoben, denn erst vor wenigen Tagen gab er seine Karte seiner Frau, damit diese Geld abheben kann. Damit sie dies tun konnte, notierte er ihr den PIN auf die Rückseite der Karte. Seine Frau ließ sie stecken und ermöglichte somit zwei Unbekannten das Geld abzuheben, wie Überwachungsbilder des Automaten beweisen.

Torres ließ das Konto sperren und bat um die Aufnahmen der Überwachungskamera. „Minuten nachdem meine Frau den Raum mit dem Geldautomaten verließ, kamen zwei Frauen herein, die die Karte fanden. Eine, ohne lang zu überlegen, hob das Geld ab. Die andere war nicht so opportunistisch veranlagt und zeigte mit ihren Gesten, dass sie dagegen war. Zuerst behoben sie das Konto um 500.000 Guaranies und 18 Minuten später um weitere 1.500.000 Guaranies“, sagte Torres.

Staatsanwalt Celso Morales, der in dem Fall ermittelt, hat schon ein Paar Namen und geht davon aus bald eine Verhaftung vornehmen zu können. Juan Torres ist zufrieden wenn er sein Geld wiederbekommt.

Wochenblatt / Extra

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4 Kommentare zu “Was hätte verhindert werden können

  1. Natürlich war das sehr leichtsinnig die Nummer auf der Rückseite zu schreiben, aber hier wieder ein Beispiel wie gewissenlos die Leúte vorgehen, wenn sie die Chance haben zu Geld zu kommen. Würde mich interessieren, was die Frauen dann zu ihrer VErteidigung sagen werden.

  2. Die Automaten, bei denen ich hier abgehoben habe, fordern dazu auf vor Ausgabe des Geldes die Karte herauszuziehen. Dann kann so was eigentlich nicht passieren, es sei denn man zieht die Karte nicht 100%ig heraus oder legt sie irgendwo ab. Liegt wohl nicht daran, dass Frauen im Spiel sind. Die Eine vergisst die Karte, die Andere hebt trotz bekannter Kameras Geld ab. Schön dumm.

    1. @ABC
      Es stimmt was du schreibt.Wer kein Geld hat, welches braucht macht sich keine Schüssel! 5.Minuten angst und sie haben das Geld für sich.Was heißt dumm,gute Gelegenheit:Bein den guten Bildern,sagen vermutlich Mutter und Tochter die kriegen uns so wie nicht.Das Geld wird das Opfer nicht wieder sehen,das sind Frauen, die setzen es um:
      Das war mehr als Leichtsinn,das war Anstiftung zum Betrug.Geheimzahlen gehören im Kopf

  3. Das Video ist zwar hier nicht zu sehen, aber so dagegen kann die eine nicht gewesen sein, weil sie ja zweimal abgehoben haben? Oder war sie nur beim zweiten Mal dagegen (das ändert was genau?) oder ist das überhaupt reine Wunschannahme weil Täterschutz bei Frauen wesentlich intensiver als bei Männern ist? Auf dem Foto erkenne ich nur, dass noch frech in die Kamera geschaut wird. So wie ich das Gesetz und Anwendung kenne, wird denen quasi nichts passieren. Es ist bei Frauen so wie bei anderen Gruppen, das Gesetz lädt eher ein es mal zu versuchen als es zu lassen.
    Dennoch ist das Notieren des Pins auch eine Aktion die seinesgleichen sucht genau so wie die Nachlässigkeit der Frau die Karte zu vergessen. Aufgrund des Mechanismus muss man die Karte tatsächlich entnehmen, ansonsten kommt kein Geld heraus. Die Karte kann also doch nur abgelegt worden sein anstatt das sie eingesteckt wurde. Was macht so eine Frau eigentlich wenn ihr Mann stirbt und sie mit den Geldgeschäften alleine zurückbleibt? An anderen Mann übergeben und dann sind wieder alle schuld nur nicht sie?
    Genial wäre wenn sich herausstellt, dass diese Aktion geplant war um darauf hinzuweisen, dass Mann und Frau bei Geld, Karten und Bankomaten vorsichtig sein und Gehirn benützen müssen. So eine Aktion würde den Menschen im Gedächtnis bleiben und vielleicht wirklich helfen.

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