Was hinter der Landforderung der Indigenen der Plaza Uruguaya steckt

Asunción: Gestern nach vielen Wochen vom rebellischen Dasein auf dem öffentlichen Platz der Stadt begannen einige Indigene mit zuvor nicht vorhandenen Mitteln ein Haus zu mauern. Mit der Errichtung eines festen Hauses auf einem öffentlichen Platz und das durch Protestler soll so viel Druck erzeugt werden, dass die Regierung über ihr Institut für Indigene (INDI) Ländereien nach ihrem Wunsch kaufen.

Mal ganz davon abgesehen wo die Indigenen herkommen versuchen sie mit dem Vorsitzenden des Institutes, Oscar Ayala ein Geschäft auszuhandeln wonach die 7.800 ha Land, genannt Union in San Pedro für sie gekauft werden.

Dieses Land wurde vom Gouverneur San Pedros, José Pakova Ledesma, den Besetzern in Ñacunday angeboten. Diese allerdings sagten klar und deutlich, wer das Land kennt weiß dass 90% der Landfläche Moor ist und man als Indigener nicht mit dem Landstrich anfangen kann, da jagen unmöglich ist. Selbst zum Wohnen bringt der Ort nur Nachteile weswegen es nie in Betracht kam und abgelehnt wurde.

Jetzt allerdings dringen die Indigenen der Plaza Uruguaya darauf, diese Fläche zu kaufen. Der jetzige Eigentümer, Eliodoro Cohene, erstand die 7.800 ha von Union vor zwei Jahren für 1 Milliarde Guaranies. Jetzt soll mit viel Druck versucht werden dem Staat das Land für 64 Milliarden zu verkaufen.
Nachdem diese Zahlen bekannt wurden, richtete der neue Vorsitzende des Indigenen Institutes, Osacr Ayala, dem Sprecher der Indigenen Panta Piris aus, dass dieses Land definitiv nicht gekauft wird.

José Pakova Ledesma und der Führer der Landbesetzer José Rodríguez hatten ebenfalls versucht den Deal einzufädeln, weil das Institut für dieses Jahr noch über 70 Milliarden Guaranies für Landkäufe verfügt. „Das Geld ist doch für Landkäufe bestimmt. Ich weiß nicht warum sie es nicht kaufen. Es soll doch auch kein Geld übrigbleiben. Nächstes Jahr hat das Institut doch wieder neue Mittel“, so die Rechtfertigung von Ledesma.

Die zornige Reaktion der Indianer ging soweit dem Staat zu drohen. „Beim nächsten Regen“, so Panta Piris, „besetzen wir die zwei Büchereien auf dem Platz“.

Die Stadtverwaltung drohte mit der Räumung des öffentlichen Platzes wenn sie nicht umgehend von da verschwinden.

(Wochenblatt / Abc)

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3 Kommentare zu “Was hinter der Landforderung der Indigenen der Plaza Uruguaya steckt

  1. Um 1 gekauft.
    2 Jahre gewartet
    Um 64 verkauft.

    Der erblaßt ja der beste Monopoly-Spieler bei solchen Renditen. Wieviel der Investor wohl für die Indios springen läßt, damit die das Antreiben und plötzlich doch im Sumpf leben wollen?

    …und da heißt es immer in PY kann man kein Geld verdienen!

  2. Grins…. das mach ich auch mal.

    Setze mich in Dortmund auf den „Alten Markt“ mit einem Zelt, und fordere die Stadt Dortmund auf, mir ein Grundstück zu kaufen.

    Mal sehen was Die sagen………. hihi

  3. lach, rendite hin und her, und die indio wollen am liebsten eine ranch inkl maschinen und angestellte )))
    wie in südafrika damals mit den negern…und heute ist alles kaputt.

    aber 9mm sagt es schon richtig.-)

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