Was man aus 100.000 Kommentaren lernt

Asunción: Das Wochenblatt aus Paraguay befindet sich in seinem 11. Lebensjahr und veröffentlichte mittlerweile mehr 25.300 Artikel und mehr als 100.000 Kommentare. Nicht alle sind schlecht aber auch nicht alle sind wegweisend.

Unter den aktuellen Lesern gibt es einige, die seit September 2009 dabei waren und die Anfänge ganz gut kannten. Ab dem Jahr 2011, als durch die Hilfe von Administrator Oliver Förster mit WordPress ein professioneller Wind durch die Redaktion wehte, kamen auch die ersten Kommentare, darunter der Asuncioner und Asuncion45, um nur zwei zu nennen. Die Mehrzahl der Leser, so viel war uns immer klar, war mehr an den Kommentaren als an den Artikeln interessiert, da wir diesen viel Spielraum ließen und nach wie vor lassen. Und so kam es, dass man sich an der Ausdrucksfreiheit, für die es Einschränkungen gibt, erfreute und sich insgesamt 100.110 veröffentlichte Kommentare summierten.

Natürlich kann es nicht zig-verschiedene Standpunkte geben und nicht jeder möchte seine Meinung mit anderen teilen, dennoch kann man an den Meinungen viel vom deutsch sprechenden und schreibenden Durchschnitt ablesen. Um es kurz zu machen, es gibt einige Schreiber die etwas ordentlich erklären wollen und andere die gerne Öl ins Feuer gießen oder ihre krude Ausdrucksweise ungern verstecken. Dennoch spielt es keine so große Rolle, wie jemand eingestellt ist, wer kommentieren will, wird nicht daran gehindert, wer nur beleidigen will schon.

Die kürzlich Umstellung mit Captcha und Anmeldung war aus technischer Sicht nicht vermeidbar und hat, nach einiger Überwindung der Leser gezeigt, dass die Hürde nicht allzu groß war. Außerdem verhindert diese Anmeldung, dass ein Zweiter den gleichen Namen benutzen kann, was heutzutage in Paraguay durchaus von Vorteil sein kann.

Ein Fest zum 10-Jährigen gab es leider nicht und auch für den September sieht es eher wenig glorreich aus, um solch einen Event durchzuführen. Da virtuell keine Alternative zu dem geplanten Fest in der Kessel Brauerei in Ypacaraí ist, warten wir geduldig ab, damit man sich eines Tages auch mal ohne Gesichtsmaske persönlich unterhalten kann.

Ihr Wochenblatt-Team

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Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

13 Kommentare zu “Was man aus 100.000 Kommentaren lernt

  1. Amos Reichsfreiherr Ochs von Oxenleben

    Das ist nicht ganz so dass das reCaptcha ohne Huerde fuer den Kommentaristen ist. Keineswegs. Jetzt hat man etwa maximal 10 bis hoechstens 15 Kommentare mit dem neuen System. Z.B. der Artikel mit dem Riesentatu haette frueher durchaus bis zu 35 oder 50 Kommentare bekommen. Klar, meist Schlagabtausch der Kommentatoren, aber immerhin. Frueher musstet ihre einen Artikel oftmals “dichtmachen” und die Kommentarfunktion abschalten, oder wie schon geschehen, ganz loeschen. Das erspart das WB sich heute eben WEGEN dem neuen System.
    Im Schnit werden heute die Kommentare eher 1 bis 5 Kommentare bekommen wo es frueher durchaus 30 gewesen sein mochten.
    Das nennt man “Abrieb” zwischen dem Kunden und dem Anbieter so dass so langsam die Kunden weniger werden. Leser duerfte man jetzt auch weniger haben, obzwar die Statistik was anderes zeigt. Denn wozu sollte man das WB besuchen wenn man nicht seine eigen Weisheit in den Kommentaren dalassen kann? Ok, einige moegen ja eher passiv die Zeitungsseite besuchen und freuen sich dass in den Kommentaren endlich mal Gleichgesinnte sagen was sie selber “schon immer dachten” aber nie ohne merkliche Konsequenzen zu sagen vermochten.
    Diese Friktion oder “Abrieb” dank der Technik ist sehr wohl da und wirkt immer stoerend.
    Es gibt allerdings schon neue reCaptchas wo es nicht so stoerend und zeitaufwendig ist sich einzuloggen.
    Und dann ist das reCaptcha auch nicht mehr kompatibel mit dem Onion Browser, also TOR. Daher bleibt nur noch ein zuverlaessiger VPN Dienst der dann die IP verschleiern SOLLTE, bei Gratisanbietern aber leider nicht immer wirklich tut. Renommierte VPN Dienste sind unbedingt ein muss – man will ja nicht das einem das passiert wie der Fuzellier.
    Es gibt da allerdings die Moeglichkeit dass das WB jedem Kommentatoren ein eigenes Passwort gibt (uebermittlung per eMail z.B.) mit dem der Kommentator sich einloggen kann. Da man sich zum reinen Lesen nicht einloggen braucht so kauf ich dem WB es schwer ab dass Bots und automatisierte Programme die Webseite des WB angreifen da diese es gerade durch DDOS Attacken tun wuerden indem auf einmal sehr viele Bots die Webseite des WB besuchen wuerden und so die Webseite zum Absturz bringen. Waeren wirklich Bots das Problem so muesste man auch beim Besuchen der Webseite, beim puren Lesen, immer ein reCaptcha ausfuellen – braucht man aber nicht. Daher sind es eher rechtliche Ursachen die diesen “Abrieb” verursachen.
    Schicken sie jedem Kommentator ein Passwort und schon ist das Problem geloest und das reCaptcha braucht nicht mehr.
    How Criminals Bypass CAPTCHAs https://www.youtube.com/watch?v=xdqFGlSeR-Y
    Das ganze mit Word Press ist eher eine rechtliche Absicherung um so die Kommentare zu speichern da neben den Kommentaren immer die IP Adresse beim Wochenblatt (nach eigenen Angaben) steht und auch die eMail Adresse und der “Name” des Kommentators. Leider sieht man heute schon das Vertreten von CDU Werten in der SPD als “Beleidigung”, “Namensschaedigung”, “Rufmord”, “Diffamation” und “Verleumdung”, so dass gerade echte Namen die Diktatur weltweil vorantreiben. Wie am Beispiel von Gaston Glock der sofort eine Beleidigungsklage anstrengt wenn man ihn bezichtigt seine Glocks in Laendern mit Waffenembargo vorzufinden – Herr Glock muesste nach seinen Klagen zu urteilen, wohl zeitlebens nur “beleidigt” gewesen sein und schmollend in der Ecke gestanden haben.
    So kann man in Kanada, Schweden und anderswo schon nicht mehr was aus der Bibel zitieren da sich dann die haelfte der Bevoelkerung auf die Weihnachtsglocken getreten fuehlt, wie zum Beispiel die Perverslinge von LGBTIQ, die Gruenen Kommies und andere Heilkraeutler.
    Ein Bot kann ja nicht kommentieren wenn er das Passwort fuer das jeweilige Pseudonym nicht kennt – und es geht natuerlich in Ordnung wenn man sich registrieren muss fuer jedes Pseudonym. So gaebe man den Namen, die eMailadresse und das Passwort jedesmal ein die uebereinstimmen muessen wo nur der Name oeffentlich ist und das WB das Passwort an die gueltige eMail Adresse schickt um das neue Pseudonym zu aktivieren.
    Waere die Webseite des WB nicht so optimal, also besser als alle anderen, so koennte das neue reCaptcha System auch eventuell den Untergang des Blattes verursachen – was ja eventuell so geplant war von den Policymakern die dieses System indirekt aufgezwungen haben (auch wenn das WB es bestreitet). Nochmals: waeren Bots ein Problem die ja praktisch durch besuchen die Seite ueberrumpeln, so muesste jeder Leser sich praktisch auch per reCaptcha einloggen wenn er das WB online lesen will – das passiert aber nicht, also…
    Frueher 20+ Kommentare versus heute 5+ Kommentare. Das spricht doch eine eindeutige Sprache.
    Die Frequenz der Artikel ist mir auch zu hoch da dadurch jeder Kommentar weniger “exposition” erhaelt. Bekanntlich waehlt man den Arsch am ehesten denn man staendig sieht und irgendwann “g’faellt’s” dann auch…

    1. Sehr richtig! In diesem Forum leben so manche seltsamen Zeitgenossen ihre Gefühle und ihren Frust mitunter komplett aus. Die Beiträge dieser Zeitgenossen wären tatsächlich ein “gefundenes Fressen” für Psychologen aller Art. Ich hatte z.B. vor etwa 1 1/2 Jahren die meist von Haß auf Christen und die USA geprägten Kommentare eines gewissen “Caligula” einem befreundeten Psychoanalytiker in Deutschland vorgelegt, weil ich mir dachte, mit diesem Menschen könne etwas nicht ganz stimmen. Das Ergebnis war erwartungsgemäß vernichtend. Allein sein Pseudonym “Caligula” war eine einzige Offenbarung. Wer wählt sich schon freiwillig den Namen eines wahnsinnigen Gewaltherrschers aus, der u.a. seine gesamte Familie zum Selbstmord getrieben hatte? Normalerweise möchte man sich doch eher mit etwas Positivem identifizieren. Zum Glück kommentiert dieser Mensch hier nicht mehr, zumindest gibt er sich bis dato als solcher nicht zu erkennen. Caligula war von 37-41 römischer Kaiser und tyrannisierte sein Volk, bis ihn die Prätorianergarde ermordete um dem Horror ein Ende zu bereiten. Das lehrt uns heute, Haß und Hetze fällt eines Tages auf den Hetzer selbst zurück und er bekommt das, was er sich verdient hat.

      1. In der Tat würde ich gern die Meinung eines Psychiaters wissen, ob man ein Christenhasser ist, wenn man die wissenschaftlichen Wahrheiten und Erkenntnisse als Antwort auf religiöses “Gesabbere” in der Kommentarfunktion aufführt.

  2. Kann die Kommentarfunktion nicht so eingerichtet werden, daß die Kommentare wie früher von oben nach unten gelesen werden können?
    Also so, daß der älteste Kommentar ganz oben steht, der neueste ganz unten.
    Ich empfinde es als unangenehm, ständig hoch- und runterscrollen zu müssen.
    Erst den untersten ( ältesten ) Kommentar lesen, dann schauen, was ist der Kommentar, dann die Antworten darauf lesen, wieder hochscrollen…………
    Oder, wie in anderen Medien, eine Funktion einrichten, in der man auswählen kann:
    – Neueste zuerst
    – Älsteste zuerst
    Es wäre nett von euch, darüber nachzudenken.

  3. Ich bedanke mich zuerst beim WB für die gute Arbeit. Ich bin seit Anfang an dabei. Ich bin auch der Meinung, dass die Kommentare von Asuncioner und Asuncion45 gehaltvoller waren, als die Mehrzahl der Kommentare von heute. Die meisten der heutigen Kommentatoren werden diese aber leider nicht mehr kennen. Eine Zusammenkunft von Antlitz zu Antlitz in der Brauerei würde ich sehr begrüßen. Ich bin dabei!

    1. Ich vermisse Ascuncioner und Asuncion45 auch.
      Und einige andere ebenfalls.

      Baron Dingens von Habenichts und Istnichtviel……..
      Keiner zwingst Sie, sich in Teufels Küche zu setzen.
      Versauern Sie ruhig daheim und immer daran denken: jegliche Freude am Leben ist in den Augen Ihres Gottes des Teufels.

      1. Amos Reichsfreiherr Ochs von Oxenleben

        @********
        Es ist diesem Erdenbuerger doch wohl noetig dass er einen Einblick in die Metal Szene bekommt. Senden sie mir doch den Artikel wie es da im gottlosen Leben zugeht und ich publiziere das hier im WB als Artikel. Wie ich es schon mit dem Jehovas Zeugen Artikel gemacht habe.
        Es lohnt sich auch wenn nur einer das liest – das sollte Genugtuung genug sein.
        Jeder Christ weiss dass Hillsong Music und dergleichen auch zur Heavy Metal Szene gehoert und garnicht geht.

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