Was plant die Opposition für 2023?

Asunción: Der Senator Blas Llano erklärte heute, wenn Alegre wieder kandidiert sind wir als Partei geliefert, da er außerhalb der Partei keinen Anklang findet. Doch welche sind die Intentionen des besagten Senators.

Sicherlich wäre es bei einem geeigneten Kandidaten sinnvoll zu überdenken, wer kandidieren könnte, doch bis auf Alegre sind alle größeren politischen Persönlichkeiten der Partei auf Seiten von Horacio Cartes. Llano, Silva Facetti und alle anderen aus dem Llano Flügel sollten in die Colorado Partei wechseln, um glaubwürdig zu werden. Wenn sie gegen Alegre wettern, der 2013 und 2018 immer nur knapp verlor, dann weil er ihnen noch gefährlich werden kann. Wäre er schon abgeschrieben würde sich die Cartes Presse und Cartes Sprecher ihm kein Wort widmen. Cartes einzige Aufgabe ist es die Opposition zu spalten. Das hilft den Colorados.

Ob Alegre die Kraft hat in einem dritten Anlauf zu gewinnen ist dennoch fraglich. Eine parteiübergreifende Vereinigung, über die beim heutigen Parteitag der PLRA zur Wahl steht, könnte dafür sorgen, dass man aus den Referenten der Opposition die wählt, die die größten Chancen bei den Wählern haben. Alegre könnte auch aus dem Senat kontra geben. Auch wenn Kattya González sicherlich eine Option wäre, könnte sie auch nur eine Strategie aus dem Haus Cartes sein. Die Zeit wird zeigen, wie sich die Opposition aufstellt.

Wochenblatt / Radio Ñanduti

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4 Kommentare zu “Was plant die Opposition für 2023?

  1. Ob es zukünftig überhaupt einen paraguayischen Praesidenten und Paraguayische Abgeordnete gibt ist sehr fraglich. So wie es derzeit weltweit laeuft duerfte Paraguay nur ein unbedeutender aus den USA, Israel oder China geführter Verwaltungsbezirk der NWO sein. Die NWO kommt mit Riesenschritten und Abdo dient ihr ebenso wie nahezu alle Politik Marionetten sehenden Auges.

    1. Das ist jetzt schon so. Es wird nur immer offensichtlicher. Aber dass paraguay auch deutschland etc. wirklich etwas beschliessen können welches zu ihrem vorteil und gegen die interessen der grossen ist, glaube ich nicht. Die absetzung der scheindemokratie würde vor allem geld sparen.
      Die einzige alternative wäre ein zusammenschluss beispielsweise ganz südamerikas oder der europäischen staaten mit entsprechender militärmacht.

  2. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    Paraguayo Cubas wuerde fuer diese Partei die Wahlen gewinnen.
    Die Waehler der PLRA ist genauso wie die der Demokraten in den USA und den Liberals in Kanada bestehen aus folgenden Gruppen: aus Superreichen (Bankiers, Empresarios, etc.) die nicht mehr wohin wissen mit ihrem Geld, Staedtern, Entrepneurs im Stadtbereich, Liquor-Gonorrhoe-Bierflasch-TresLeonesFusel-Integration-Querulanten Leute (LGBTIQ), Gottlose. Agnostiker, Atheisten und dann noch aus den ganz Armen die zum Kommunismus tendieren. Das ist die Waehlerschaft der PLRA/Demokraten/Liberals – also meist Staedter, moralisch niedrigstehende Menschen, Randgruppen wie die LGBTIQ und dann den Armen die sich eine Umverteilung erhoffen.
    ANR/Republikaner/Conservatives bestehen aus: dem (stetig schrumpfenden) Mittelstand und meist den konservativen Christen. Der Mittelschicht also.
    Da eben die Mittelschicht im verschwinden ist und das wahre Christentum im Niedergang begriffen, so verlieren diese Parteien stetig an Wahler die dann zu den Blauen abdriften.
    Ist der Kommunismus eine Alternative?
    Fragen wir mal Kubaner die dort den Kommunismus erlebt haben.
    ASÍ ES CUBA, CONTADO por UN CUBANO – https://www.youtube.com/watch?v=rdspMJEhRCo&t=2849s
    Ich weiss nicht was in die Mennoniten gefahren ist dass sie in Kuba Leute als Arzt studieren lassen. Das Gesundheitssystem Kubas ist eines der miserabelsten der Welt vergleichbar mit dem IPS nur noch schlechter. Die Kinder laufen da Barfuss rum weils keine Schuhe gibt. Essen gibts niemals wirklich genug und man isst sich nur am rande des Hungers vorbei. Das Essen was die Kubaner essen ist dieses: Brot mit Zucker draufgestreut; dann Brot mit etwas Oel draufgerieselt und dann Salz draufgestreut. Salzbrot und Zuckerbrot also. Sturdieren tut man da nur in etwa so viel wie in den paraguayischen Nationalen Schulen wo die meiste Zeit Nationalhymnesingen beansprucht und den Rest verbringt man in so was aehnlichem wie die HJ (Hitler Jugend) war, welches ja das Aequivalent zum Fussball und Sport in Paraguay ist. Lernen tun sie da praktisch nichts. Produziert wird nichts und die Leute wursteln sich durch mit Diebstahl und Raub der Staatsbetriebe. Aehnlich wie es in der DDR auch war – man stahl halt die Ziegeln und klotzte sich damit ein privates Haus auf die fuer die Schule bestimmt waren.
    Ich meine es laeuft in Kuba aehnlich wie bei den Paraguayern nur dass diese besser zu Essen haben. Da regt sich in mir der Verdacht dass es eher ein kulturelles Problem ist (Latino gebunden) als nur ein Systemproblem. Gustave Le Bon laesst gruessen: “dieselben Institutionen scheitern beim Lateiner waehrend sie beim Angelsachsen positiv aufbluehen und erfolgreich sind.”
    HABLAMOS de VENEZUELA con una VENEZOLANA – https://www.youtube.com/watch?v=sYPf8oeOPaU
    Ditto fuer Venezuela – ausgelutscht und abgemolken durch die Schickeria.
    Der liberale (demokraten) Staat Kalifornien verliert immer mehr die Mittelklasse. Das bedeutet zurueck bleiben die ganz Armen und die Superreichen die dann praktisch nur die Demokraten waehlen.
    What’s Happening to California’s Middle Class | Urban Policy Expert Joel Kotkin – https://www.youtube.com/watch?v=Xu69XOeoa0o&t=3s
    Was aehnliches geschieht auch unter den Mennoniten des Chaco wo die Mittelschicht durch die Milchbauern repraesentiert wird die langsam aber sicher in die Armut rutschen so dass da der Mittelstand verschwindet. Das liegt daran dass das alles unrentabel geworden ist waehrend die Viehpreise stetig steigen so sanken die Milchpreise schon 2 mal waehrend der Pandemie (alles andere stieg). Diese Leute werden auch bald anfangen die PLRA zu waehlen da sich deren Situation kaum verbessert und auch nicht Aussichten darauf bestehen (obwohl viele von diesen nach der Gesinnung Republikaner sind). Irgendwann wird die Notwendigkeit nach einen Umschwung eben wichtiger als Ideologien und so duldet man dann auch irgendwann die Tunten – hauptsache die Zocker die fuer die Misere verantwortlich sind sind mal weg.
    Da international bekannt ist dass die Mafia in Schlachthoefe invertiert, so sind hohe Viehpreise auch zu erklaeren. Genauso wie die Mafia stark in Parmalat in den 1990gern, dem Milchsektor, investierte und damit damals das Goldene Zeitalter der Milchwirtschaft einlaeutete.
    Mafia und Superreiche, also PLRA/Democrats/Liberals investieren aber in Industrien die keine Ausgaben haben und daher einen hohen Mark Up so dass nur Drogen und Viehwirtschaft uebrigbleiben.

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