Was sollte das?

Tacuatí: Während fast 3.000 Menschen Abschied von Abrahan Fehr nahmen, fiel einem Abgeordneten nichts Besseres ein als Selfies mit mennonitischen Kindern zu knipsen.

Der Abgeordnete Pastor Vera Bejarano (PLRA) aus San Pedro war auch zum Begräbnis von Abrahan Fehr gekommen. Vor Ort machte er Fotos mit Kindern von Mennoniten und wurde dabei abgelichtet. Mit diesem Foto erntete der Volksvertreter jede Menge Kritik. Die meisten Nutzer sozialer Netzwerke sahen den Moment nicht als opportun an.

Allerdings wusste sich der Politiker zu helfen und erklärte einiges, nachdem er mitbekam, was da im Gange war: „Seit langer Zeit arbeite und verbringe ich Zeit mit den Einwohnern von Manitoba. Die Kleinen sind die Kinder von guten Freunden. Ich hatte keine Absicht den Moment des Schmerzes zu unterbrechen, sondern nur den Moment der Innigkeit ablichten“. Den meisten Nutzer der sozialen Netzwerke war die Erklärung nicht ausreichend und es hagelte weiter Kritik.

Wochenblatt / Hoy

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4 Kommentare zu “Was sollte das?

  1. Wie ich immer sage, Arbeit ist gleich Hauptrolle im Theater mit hohem Gehalt und deshalb braucht es auch immer eine Ausrede die parat liegt. Bei Chefitäten ist das noch ärger als bei Mitarbeitern.

  2. Komisch, er wollte also nicht den Moment des Schmerzes unterbrechen, er wollte nur den Moment ablichten. Nun, ob das zu glauben ist ??? Denn dafür lacht er ja recht zu sehr, er lacht, als ob man ihm gerade einen grünen (schmutzigen) Witz erzählt hätte. Gar zu ernst kann er seine angebliche „Trauer“ dann wohl nicht gemeint haben.

  3. H.C. laesst weder von sich hoeren noch sehen und die anderen schiessen lustige Selfies…. Den Rest kann sich jeder selber denken… Aber immer nach dem Motto IST DER RUF ERST RUINIERT LEBTS SICH GAENZLICH UNGENIERT und Hauptsache in die eigenen Taschen „regieren“