Wasser zu Wein oder doch zu Bier?

Luque: Diese Woche versuchten sich ein paar einfältige Gestalten darin Geschäftsleute zu betrügen, in dem sie ihnen mit Wasser gefüllte Bierflaschen verkauften. Kistenweise flogen die Menschen darauf rein.

Wer zu nur 55.000 Guaranies die Kiste Pilsen anbietet, findet freilich viele Abnehmer, so auch einen Besitzer einer Despensa, der gleich vier abladen ließ. Er verkaufte das Produkt pro Flasche an durstige Kunden, die das vermeintliche Bier mit nach Hause nahmen. Einmal geöffnet merkten sie, dass es mit Spülmittel versetztes Wasser war und brachten es zurück. Gleichsam erging es auch anderen Verkäufern in Fernando de la Mora und Itauguá, die ebenso über die tiefen Preise erfreut waren.

Für die Nutzer sozialer Netzwerke war dieses Thema ein Fest, da sie schon darüber schwadronierten, dass glücklicherweise Trump davon nichts mitbekommen hat, sonst wäre eine US-Invasion sicher. Andere wiederum erinnerten daran nichts von Straßenhändlern ohne Rechnung zu kaufen und einige erklärten, dass das Wasser wegen des Spülmittels nicht einmal trinkbar gewesen wäre und man damit höchstens hätte Gläser spülen können. In einem Überwachungsvideo tauchte der verdächtige Geländewagen jedoch auf. Also Vorsicht, so eine Masche funktioniert kein zweites Mal, oder doch?

Wochenblatt / Hoy

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8 Kommentare zu “Wasser zu Wein oder doch zu Bier?

  1. Das sogenannte „Posca“, war das Getraenk dass die Legionaere Jesus am Kreuz anboten. Etwa 10% Essig (also Vinagre) und 90% Wasser. Jesus nahm es allerdings nicht. https://de.wikipedia.org/wiki/Posca
    Das andere Getraenk dass man z.Z. Jesu trank war der sogenannte „Wein“ genannt „Lora“ war entweder echter Wein mit etwa 75% Wasser gemischt (also 25% Wein und 75% Wasser) oder eben der sogenannte Tresterwein mit Wasser vermischt (etwa auch 25-75 im Verhaeltnis). Wenn das Neue Testament von „Wein“ spricht dann ist es dieses 25% Wein-75% Wasser Gemisch. Starkwein war 50/50, also 50% Wein und 50% Wasser – nach dem Rezeptbuch des Apicius. https://de.wikipedia.org/wiki/Lora_(Wein)
    Dieser Italiener, der uebrigens Katholik zu sein scheint da er sich vor dem Weingenusse bekreuzigt, hat diese Gemische probiert und fuer den Gaumen den modernen Mannes relativ passabel befunden ab einem 50/50 Weingemisch und Posca im Verhaeltnis 10-90. https://www.youtube.com/watch?v=2nBVsW0LtQI
    Was bedeutet dieses?
    1. Timotheus 5,23 „Trinke nicht mehr nur Wasser, sondern gebrauche ein wenig Wein um deines Magens willen und wegen deines häufigen Unwohlseins.“
    Dieses ist fuer viele mennonitische Prediger die Rechtfertigung dass Trunkenbolde nicht Saeufer sind schliesslich waere es auch Timotheus vom Apotel empfohlen worden. Bekloppter gehts schon nicht mehr.
    Timotheus hat allem Anschein nach die Lora ganz abgesetzt und trank nur Wasser. Das verursachte ihm dann Magenbeschwerden wegen Bakterien und Viren. Daher empfiehlt der Apostel ihm wieder den Weinproporz zu erhoehen um die Bakterien im Wasser abzutoeten. Starkwein duerfte er ihm fuer einige Zeit empfohlen haben also 50% Wein und 50% Wasser.
    Fuer die heutigen modernen Saeufer unter den DACh’lern und Mennoniten ein Ding der unmoeglichkeit.
    Ein Doesschen Bier muss mit 1.2 Liter Zisternenwasser gemischt werden, eine 1 Liter Weinflasche kippe man in 3 Liter Wasser aus dem Hahn und 1 Flasche Whiskey von 1 Liter mische man auch in 3 Liter Zisternenwasser oder gleich 5 Liter Wasser.
    Na, was sagt ihr dazu? Asadito mit 1 Bierdoeschen hineingekippt in den Eimer mit Eis das das Bier kuehlen sollte? Ist doch ne gute Idee oder?
    Die heutige Zeit ist eine Zeit der Saeufer die es so zu Jesu Zeit nicht gab.
    Epheser 5,18 „Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes;“
    In dem Lichte des obigen Experiments im Video und nach den ueberlieferten Gebraeuchen der Roemer damals, erscheinen dann die Bibelverse in einem ganz neue Licht – jedes direkte Trinken von Bier oder Wein oder Schnaps und Whiskey unvermischt mit wenigstens 75% Wasser ist laut Bibel verboten weil das den Menschen berauscht. Man sollte in jedes Bierdoeschen 75% Wasser reingiessen und es so auf den Markt bringen.
    Auch dieses erscheint nach diesem Wissen oben in ganz neuem Licht:
    Johannes 2,10 „…und sprach zu ihm: Jedermann setzt zuerst den guten Wein vor, und dann, wenn sie trunken geworden sind, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt behalten!“
    Die Hochzeit wuerde ueber 7 Tage gefeiert waehrend denen man unentwegt trank und ass. Mit reinem Wein koennte man nicht tagelang trinken also war der „gute Wein“ der sogenannte „Starkwein“ von 50% Wein und 50% Wasser von dem die Leute ueber Tage dann doch einen Schwips bekamen. Dann wurde der normale Wein von 10% bis 25%igem Weinanteil (Wasseranteil respektive 90% bis 75%) serviert.
    50/50 Wein hielt man fuer zu stark und reinen Wein zu trinken hielten die Roemer und damaligen Leute als fuer ungesund und schaedlich – was es ja auch war.
    So versteht man jetzt besser was es bedeutet „der gute Wein“ und den „geringeren Weil“ weil eben der geringere Wein WENIGER Weinanteil hatte und dafuer mehr Wasser wie man es sowieso im Alltag gewohnt war mit 10% bis 25% Weingehalt als antiseptika auf 90% oder 75% Wasser.
    Also so abwegig ist es nicht die Spelunken mit Wasser zu beliefern – sie braeuchten ja nur auf 4 Flaschen Wasserbier eben eine Flasche Reinbier reinzugiessen und so haetten sie wieder ihr Getraenk. Das Wasser wurde ja schon „freihaus“ geliefert.

    1. Nach der Reue ist mein Herz leicht wie eine Wolke, die unbeschwert am Himmel dahinsegelt.
      Gautama Buddha
      Wir sind was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die
      Welt.
      Buddha

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