Wegen 38 kg Lebensmitteln

Carapeguá: Die Regierung verteilt im Kampf gegen die Armut Lebensmittelpakete aus die 38 kg wiegen und pro Familie ausgegeben werden. Die Empfänger sollen ausschließlich arme Menschen sein. Während diese Ausgabe von Reis, Mehl, Speiseöl und Saatgut in vielen Distrikten des Landes gut funktionierte, sollte die Stadt Carapeguá eine Ausnahme darstellen. In die Empfängerliste wurden ausschließlich Colorado Parteiangehörige eingetragen die teilweise eigene Geschäfte haben oder Ortsgruppenführer der politischen Vereinigung sind. Im Umkehrschluss heißt dies, dass die armen Menschen, die etwas davon gehabt hätten ausgegrenzt wurden.

Einen Funken Hoffnung gibt es für die Menschen der Zone jedoch noch. Carlos Baruja, Berater der Präsidentschaft ordnete die Einstellung der Ausgabe ab, bis daraus alle bekannten und reichen Einwohner der Stadt gelöscht werden. Die gestrige Ausgabe fand im Hof der Stadtverwaltung statt.

„Durch die schlechten Absichten einiger Politiker des Ortes wird denen, die es wirklich schlecht geht, etwas vorenthalten. Insgesamt sind 76 t Lebensmittel für diesen Distrikt vorgesehen“, sagte Baruja.

(Wochenblatt / Abc)

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5 Kommentare zu “Wegen 38 kg Lebensmitteln

  1. Um es einmal mehr zu zitieren: Somos orgullosos de ser Paraguayos.
    (Dass sich da keiner dieser politischen Drecksäcke zutode schämt!)

  2. Es hat sich also nicht geändert zur Vor-Cartes-Ära, egal ob rot oder blau oder grün oder kunterbunt – hier würde nur ein eiserner Besen helfen.

  3. Schade, dass diese Colorado-Partei Angehörige nicht etwas genauer unter die Lupe genommen werden. ZB. darüber, was und wie viel an öffentlichen Geldern sie sich schon anderweitig illegal gekrallt haben.

  4. Bis alles so einigermaßen in Tritt läuft wird wohl noch Zeit vergehen und da macht es keinen Sinn Herr Cartes etwas zu unterstellen,er ist nicht ein Magier und Hokus Pokus ist hier alles schön und real. Klar sind die Lugo Freunde hier drauf aus das dieser Mann ihren dummen Proknosen entspricht aber bis jetzt hat er gute Arbeit geleistet.
    Das mit den Essenspaketen ist eine feine Sache für die Armen hilft aber nur bedingt und nur für den Augenblick.
    Hier stelle ich dann wieder die Frage warum ist es in PY teurer zu leben als in Europa,warum sind Produkte die hier geerntet ,produziert und verarbeitet werden teurer obwohl weniger Steuern und Löhne gezahlt werden? Da kann etwas nicht stimmen.Brasilien,Agentinien ist in vielen Sachen billiger.Ciudad del Este dritt größte Handelsmetropole ist nur noch ein Schatten von einst ,warum ist das so ? Klar der Guaranie ist zu hoch bewertet er gehört abgewertet ,dann sind auch wieder mehr Umsätze und die Firmen brauchen die Preise nicht auf den kleinen Paraguyern abwälzen.Was nutzt der starke Guaranie wenn ich zum Beispiel Speiseoel aus Agentinien einführe und der Mafia Zoll richtig draufschlägt damit Oelmühlen hier weiter viel zu teuer ihr Oel verkaufen können.
    Cartes ist bemüht Industrie ins Land zu holen um die Armut durch Arbeit und einen Sichern Arbeitsplatz zu bekämpfen.Also Lugo Freunde Ball flach halten und den Präsidenten seine Arbeit machen lassen.

  5. Wenn ich so etwas lese denke ich mir, sich an den Ärmsten der Armen zu bereichern ist wirklich das Letzte. Wie können Paraguayer nur so schmutzig untereinander sein. Gerade das ist die gängige Art, sind eingefahrene Strukturen, die der neue Präsident aufreißen und beseitigen muss.

    In Paraguay besteht noch immer die Mentalität, kommst Du zu einem „Cargo“ dann nütze es aus und bereichere Dich auf Kosten des Volkes. Die Partei sorgt dafür, dass Dir nichts passiert. Also lang mal richtig hin.

    Das fängt dann ganz unten an wo man sich Hilfspakete für die Ärmsten unter einander aufteilt. Wenn sich führende Politiker sogar ihre Hausangestellten vom Steuerzahler bezahlen lassen, was soll man dann von den anderen Parteiführern erwarten. Jeder stiehlt wo es nur möglich ist.

    Wenn die Justiz weiterhin blind und Taub bleibt wird sich auch niemals was ändern. Das ganze System ist auf Korruption aufgebaut. Cartes kämpft dagegen an. Es bleibt abzuwarten inwieweit er sich durchsetzen kann. Positive Anzeichen gibt es und das ist der Funken Hoffnung der uns bleibt.

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