Weitere gefälschte Rechnungen tauchen auf

Areguá: Ein, zwei Rechnungen die absichtlich gefälscht wurden gaben den Auftakt. Jetzt kommt ein halbes Dutzend hinzu, was den Gouverneur von Cordillera schwer belasten könnte. Es geht um riesige Unterschiede.

Die ersten gefälschten Rechnungen umfassten Beträge von 15.000.000 und 16.000.000, jetzt jedoch tauchen Rechnungen als gefälscht denunziert auf, die mehr als 900.000.000 Guaranies an Wert haben. Bei einer Gesamtsumme von 5.105.600.000 Guaranies, die eine Stiftung von der Departementsverwaltung erhielt, sprechen wir schon von einem Sechstel, das nicht rechtmäßig umgesetzt und höchstwahrscheinlich umgeleitet wurde.

Die Rechnungen stammen vom 15. und 27. Februar 2021 und umfassen Dienstleistungen, die die Firma nicht anbietet. Zudem ist der Rechnungsblock gefälscht und die Gesamtsumme beläuft sich auf 904.741.819 Guaranies in 8 Rechnungen.

Am 13. November 2020 wurde von einer Zwei Kammer-Kommission des Kongresses die Hilfsgüter für die Departementsverwaltungen beschlossen und schon am 17. November hatte die CIAP Stiftung ein Projekt präsentiert, welches am 18. November unterzeichnet wurde.

Der Gouverneur weist jedoch alle Schuld von sich und will bei der Eilverteilung des Geldes und der Unterschrift nichts von der Sache gewusst haben. Obwohl er die Arbeiten ohne Ausschreibung an die Stiftung übergab, will er keine Verantwortung für das Tun der CIAP übernehmen.

Wochenblatt / Última Hora

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5 Kommentare zu “Weitere gefälschte Rechnungen tauchen auf

  1. Es sind immer die gleichen, mit roten Tüchern geschmückten Politiker und ihre zahllosen Amigos, die auffallen. Schmarotzer am Volksvermögen durch und durch. Wer wählt nur solche Nichtskönner & Nichtsnutzer? Mir scheint, Dummheit ist die schlimmste Epidemie die das Land heimsucht. Vielleicht sollte man dagegen eine großflächige Impfaktion starten.

  2. und wen interessiert das hier im Land? Niemanden, höchstens ein bisschen die Blauen, um gegen die Roten Wahlkampf zu machen. Hier ist das Land der Schlafschafe. Alle sehen, wie sich die Elite bereichert und alle sehen weg und jammern lieber. Höchstens betrügen sie noch den Nachbarn – sie sehen ja, dass es die Regierung so macht.

    1. Stimmt, ergänzend sei noch gesagt, dass die Leute, die Kenntnis dieser schmutzigen Praktiken haben und nicht davon profitieren, es nicht anzeigen wollen, da bei Aufdeckung der Verlust des bequemen Arbeitsplatzes im Öffentlichen Dienst droht oder gar Verleumdungsklagen und Psychoterror drohen. Die Politiker in den hohen Posten haben ihre “Hurreros”, also loyale Untergebene, die Drecksarbeiten für die erledigen, die könnten beispielsweise das Haus des “Verräters” demolieren oder den verprügeln. Halt wie die Soldaten innerhalb der Mafia.

      Dazu kommt natürlich auch die Kenntnis, dass eine Anzeige herzlich wenig Aussicht auf Erfolg hat, also lässt man es gleich sein.

  3. Mit diesem “Vorzeige-Mennoniten” scheint nicht viel los zu sein. Schon wieder fällt sein Ministerium negativ auf: Erst die “vergoldete” Fußgängerüberführung, nun eine Brücke die offensichtlich nicht oder nur schlampig geprüft und gewartet wurde. Hat der Herr Minister Wiens seinen Laden nicht im Griff?

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