Weitere mögliche Verbindungen im Fall von Steffi Koch

Die Jury des Magistrates (JEM) hat beschlossen, den Friedensrichter Hernán Franco Villasanti aus Caacupé von seinen Aufgaben zu entbinden. Einige deutsche Staatsbürger stehen ebenfalls unter Verdacht, mit Villasanti “krumme“ Geschäfte gemacht zu haben.

Mehrere Anzeigen gegen den Richter liegen vor. Andreas Treitinger fällt des Öfteren. Der Österreicher sollte aus seinem Haus vertrieben werden, weil eine dritte Person, ein Deutscher, Dieter Riensberg, Anzeige bei Villasanti erstattete. Das war am 9. Mai 2014. Die Papiere und Grundstückstitel sollen aber angeblich gefälscht sein.

Das Anwesen befindet sich noch dazu in San Bernardino und somit außerhalb der Zuständigkeit des Gerichts aus Caacupé. In San Bernardino lebte auch Steffi Koch, die seit über einem halben Jahr vermisst wird.

Der Magistrat verfasste folgende Erklärung zu der Angelegenheit: „Räumungen von Grundstücken, Kündigungen von Mietverträgen sowie das Einschreiten bei ausstehenden Mietforderungen sind die Zuständigkeitsbereiche von Friedensrichtern, vorausgesetzt sie überschreiten nicht ihr Amtsgebiet und ihre Kompetenz“.

Es gab noch eine weitere Anzeige, die zur Entlassung des Richters führte. Ein minderjähriges Mädchen bekam von Villasanti die richterliche Erlaubnis ohne der elterlichen Zustimmung Reisen zu unternehmen. Die Vereinigung der Rechtsanwälte von Caacupé erstattete ebenfalls Anzeige gegen den Friedensrichter über den angeblichen Verkauf von Urteilen und der Nichteinhaltung der Gesetzesgrundlagen. Der Oberste Gerichtshof muss nun einen neuen Friedensrichter in Caacupé ernennen.

Ob hier auch noch Verbindungen zu dem Hausbrand des Deutschen in Altos bestehen wird von dem Magistrat noch untersucht. Bis jetzt gibt es dafür noch keine konkreten Hinweise.

Quelle: ABC Color

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