Weiterhin großes Interesse am Flughafen im Chaco

Filadelfia: Der Verwaltungsrat des Departements Boquerón ratifizierte am 19. Dezember 2013 eine Absichtserklärung für einen Masterplan, der den Bau eines Flughafens im Chaco bei Mariscal Estigarribia vorsieht. Jetzt scheint der Plan weiter vorangetrieben zu werden, nachdem das Interesse größer wird.

Schon durch die Resolution im Jahr 2013 erklärten die Ratsmitglieder das Interesse des Departements “an der Entwicklung einer Flughafeninfrastruktur, die die Qualifizierung und den Betrieb des internationalen Flughafens der Stadt Mariscal Estigarribia ermöglicht”.

Der Stadtrat aus Mariscal Estigarribia, Lucio Irala, unterstützt von den Einwohnern, schlug die Ratifizierung der Resolution von 2013 vor.

Vertreter der Nationalen Direktion für Zivilluftfahrt (Dinac) stellten vor einigen Wochen den Masterplan für den Flughafen vor. Die Start- und Landebahn soll 3.600 Meter lang und 60 Meter breit werden, aber die Aufsichtsbehörde erklärte offiziell 3.500 Meter Länge und 45 Meter Breite als ausreichend, so der stellvertretende Direktor für Flughafeninfrastruktur von Dinac, Carlos Achucarro.

Der Flughafen werde international in die Kategorie “D“ eingestuft und verfüge über einen vierstufigen Masterplan bis 2033, sagte Achucarro. Er erklärte weiter, dass Anfang des Jahres ein Unternehmen aus dem Nahen Osten Interesse an der Nutzung des Flughafens als Fracht- und Flugzeugwartungszentrum bekundet habe, die Gespräche jedoch wegen der Coronavirus-Pandemie unterbrochen worden seien.

Die Transchaco-Route und der zweite Abschnitt des zentralen bi-ozeanischen Korridors werden sich in dieser Stadt kreuzen und der Wirtschaft der Region einen wichtigen Impuls geben. Außerdem wurde die wichtige Fernstraße bereits von Mariscal Estigarribia und seiner Zweiglinie zur bolivianischen Grenze (Infante Rivarola) reaktiviert, sodass diese Stadt in Zukunft der Protagonist einer wichtigen Bewegung schwerer Fahrzeuge Asunción-Bolivia-Asunción; Carmelo Peralta-Brasilien-Carmelo Peralta und Pozo Hondo-Argentinien-Chile sowie umgekehrt sein wird.

Wochenblatt / ABC Color / Screenshot YouTube

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1 Kommentar zu “Weiterhin großes Interesse am Flughafen im Chaco

  1. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    Das ist auf dem Mist der Mennoniten gewachsen. Sie bauen schon Imbissbuden entlang der Ruta Bioceanica sowie Tankstellen ihrer Marke Coop. Nun eine Transkontinentale Route kann man schon einsehen wozu die dienen soll. Aber ein Flughafen? Da faellt mir prompt ein dass man damit eher billige Arbeitskraefte einfliegen lassen will. Zudem dachte ich wollten die Mennoniten den Gigaflughafen im Dreieck LP-Filadelfia-Neuhalbstadt bauen. Welches Sinn macht es denn einen Flughafen im Chaco zu haben als die Ruta Transchaco vom Schwertransport zu entlasten? Will man Fleisch ausfliegen? Dazu muesste loco europeo dann rund 300% mehr fuers Fleisch bezahlen – was er ja auch gerne tut. Compra-venta um Paraguay in ein Schmugglerparadies zu verwandeln bzw weiter auszubauen? Denn was anderes als Fleisch und ein paar landwirtschaftliche Gueter produziert ja der Chaco nicht und das muss eigentlich alles wegen den Kosten per Seefracht verschifft werden. Was mir erstaunt ist dass niemand von den gierigen Kooperativisten Pulvermilch nach China bzw via Taiwan/HK nach China verkauft da die Chinesen verrueckt nach auslaendischem Milchpulver sind. Ich glaub nicht dass die Neuseelaender mit ihren Gigamilchfirmen ganz China bedienen koennen. Scheint als ob die Ganaderos praktisch die ganzen Kooperativen im Wuergegriff haben da die Viehzucht keinerlei Personal braucht und somit die ganzen Leute frei werden um einen hochbezahlten Zweitjob in den Verwaltungen und Komitees zu besetzen um da ihr Ding voranzutreiben. Wohl deshalb wird keinerlei Pulvermilch nach China mit einem kraeftigen Aufpreis exportiert. Pulvermilch ist weitaus Hochpreisiger als das leichtverderbliche Kuhfleisch denn nach dem Pulvermilchskandal kauft kein Chinese mehr nationale Produkte sondern ausschliesslich Pulvermilch aus dem Ausland. Da scheint eine krumme Politik zu laufen da eigentlich die Pulvermilch mehr Preis einbringen sollte als das Fleisch. Die Kompanie mit den groessten Renditen mit abstand ist die Gigamilchkompanie aus Neuseeland. Nur leider sind es nur Zwischenhaendler die die Bauern aussaugen wo es nur geht (die Bauern haben das ganze Risiko wo die Kompanie nichts eignet sondern nur vermarktet).
    Ansonsten, wozu denn genau bedarf es eines internationalen Flughafens im Chaco?
    Zum Einfliegen von Merkels Migranten? Um sich die 480 Km von Asuncion zum Zentralen Chaco zu sparen? Gedenkt man jetzt fuer Tesla im Chaco Batterien zu bauen? Will man Smartphones hier herstellen? Baute man hier Elektronikprodukte wie SSD, Handys (iPhone, etc), Prozessoren, RAM chips, Transistoren, oder schon nur Waffen, Pisolen und Gewehre, so lohnte sich ein Flughafen wenn man so ne art von Silicon Valley hinbekommt. Nur leider reicht den Lokalen weder der Grips in der trueben Ruebe zu noch verfuegt Paraguay ueber lokal abbaubare Rohstoffe die fuer die jeweilige Elektronik oder Waffenproduktion vonnoeten sind. Paraguay hat weniger Rohstoffe als Deutschland da es nicht mal Kohle hat aber Deutschland ueber genuegend Kohle und Salzwerke verfuegt.
    Was will man denn ausfliegen?, denn das muss ein hochpreisiges Produkt sein. Da faellt mir nur noch die Kokastaude ein und das Marihuanastrauch – das waeren “Produkte” die rentabel waeren mit Luftfracht auszufliegen.
    Lithiumbatteriefabrik? Nun die kann man weit besser naeher an der Lithiumquelle bauen und zwar in Bolivien und Argentinien. Man hat ja schon den Kommie Evo Morales verjagt um den Weg politisch zu ebnen.
    Leider eignen sich die Produkte des Chaco nicht sonderlich fuer die Luftfracht – es sei denn man steigt auf Drogen um.
    Was Sinn macht ist an jeder Seite der Ruta Transchaco ein doppelspuriges Eisenbahngleis so dass man so quasi den ganzen monatlichen Frachtverkehr der 3 Mennonitenkooperativen in einem Tag mit nur einem Zug bewaeltigen koennte. Aber dazu bedarf es komplexer Gesellschaftsstrukturen, also einer hohen Zivilisation, die leider im Chaco nicht gegeben ist denn der Zug ist ein zentralisiertes Transportmittel wo viele Flugzeuge und LKW Transport dezentralisiert sind. Stoeren die Korrupties ein Flugzeug so sind da noch 99 andere die fliegen – stoeren sie den Zug so stellt das einen Flaschenhals dar der den ganzen Chaco zum erliegen bringt. Die Casadobahn hat ja den Paraguayern den Krieg gewinnen lassen weil sie die Bahn ja kontrollierten und diese sogar nur mit der einen Schiene den ganzen Transport bewaeltigen konnte.
    Der Zug ist das geeignete Transportmittel der 500 Km zwischen Asuncion und dem zentralen Chaco.

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