Weltweites Interesse an vermeidbarer Hirschattacke

Asunción: Weltweit berichten Medien über die tödliche Attacke des asiatischen Hirsches auf ein Mitglied der Leibgarde des Präsidenten. Nun stellt sich heraus, dass das Tier ein Geschenk eines Diplomaten an Mario Abdo war und dass die Haltung gesetzlich nicht geregelt ist.

Der Vorfall mit dem Unteroffiziersdienstgrad der Infanterie führte zu einer großen internen Unruhe unter den Militärangehörigen. Sie gaben an, dass es bereits andere Angriffsversuche des wilden Tieres gegeben hatte. Der Vorfall wurde ihren Vorgesetzten gemeldet. Es wurde empfohlen, die Hirsche in einen anderen Lebensraum umzusiedeln. Dies wurde jedoch ignoriert, bis sich die Tragödie ereignete und ein Menschenleben zu beklagen war. Man versucht nun, das Tier in den Zoologischen Garten von Asunción zu bringen.

Frederick Bauer, Direktor für Wildtiere beim Umweltministerium (Mades), bestätigte, dass es sich um eine exotische Art handelt, die nicht zur einheimischen Fauna gehört. „Der Axishirsch, der für den Angriff und den Tod von Infanteriefeldwebel Victor Isasi Flecha verantwortlich ist, ist in Paraguay nicht heimisch. Er ist in Indien, Sri Lanka und Nepal beheimatet“, berichtete Bauer.

CNN, Clarín, der Spiegel und andere Medien weltweit berichteten über den ungewöhnlichen Vorfall, der bis zum Tod des Soldaten geheim gehalten wurde.

Wochenblatt

CC
CC
Europakongress

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

4 Kommentare zu “Weltweites Interesse an vermeidbarer Hirschattacke

  1. Wieso werden überhaupt Wildtiere als diplomatische Geschenke vergeben? Wenn ein Zoo dringend ein Tier sucht um die Nachzucht zur Arterhaltung bedrohter Arten zu gewährleisten, kann ich das ja noch verstehen. Aber ein Wildtier als Geschenk ist einfach nur ekelerregend und spiegelt die Arroganz der “Herrscher” über die Welt wider.
    Wenigstens wurden keine Sklaven verschenkt. Ist ja schonmal ein Fortschritt.
    Wem auch immer das gemeldet wurde und nichts unternommen hat, ist nun verantwortlich und gehört wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.

    15
    1
  2. Im prinzip sollte, wissen tue ich es nicht, es da grüne internationale regeln geben, sodass so ein geschenk nicht gemacht werden dürfte. Aber wir wissen eh diplomaten und so. Diskussion überflüssig.
    Ich gehe aber auch davon aus, dass der soldat sich falsch verhalten hat. Vielleicht sogar eine mutprobe und ahnung von tieren? Wer hat die?

    4
    2
  3. Se**ion ID 05a56ad3bc21c8a3332520ef04e41f5f358d068abef7c8156d3fa3f514447bd510

    @Herrmann
    Sicherlich du Vol*pfosten. Besonders der Pitbull Hund im vorigen Artikel nicht.
    Sogar die Bibel weiss dass Tiere durchaus eventuell den Menschen angreifen. Sei es nun dass in ihnen ein boeser Geist fuhr oder dass sie eben die Furcht vor dem Menschen, der Krone der Schoepfung Gottes, verloren haben.
    In jedem Fall ist das Tier des Todes.
    Blut um Blut, Leben um Leben, Auge um Auge.
    2. Mose 21 ff.
    “Wenn jemand seinem Knecht oder seiner Magd ein Auge ausschlägt, so soll er sie freilassen für das Auge. 27 Und wenn er dem Knecht oder der Magd einen Zahn ausschlägt, soll er sie auch freilassen für den Zahn.
    28 Wenn ein Rind einen Mann oder eine Frau zu Tode stößt, so soll man es unbedingt steinigen und sein Fleisch nicht essen; der Eigentümer des Rindes aber soll unbestraft bleiben. 29 Ist aber das Rind seit mehreren Tagen stößig gewesen und wurde sein Eigentümer deshalb verwarnt, hat es aber doch nicht in Verwahrung getan, so soll das Rind, das einen Mann oder eine Frau getötet hat, gesteinigt werden, und auch sein Eigentümer soll sterben. 30 Wird ihm aber ein Lösegeld auferlegt, so soll er zur Erlösung seiner Seele soviel geben, wie man ihm auferlegt. 31 Wenn es einen Sohn oder eine Tochter stößt, so soll man ihn auch nach diesem Recht behandeln. 32 Wenn aber das Rind einen Sklaven stößt oder eine Sklavin, so soll man ihrem Herrn 30 Schekel Silber bezahlen; das Rind aber muß gesteinigt werden.”
    Die Bibel wurschtelt da nicht lange herum um langwierig das Wenn und Aber zu diskutieren sondern stellt die Satzung klar auf eine sachliche Grundlage “Wenn ein Rind einen Mann oder eine Frau zu Tode stößt…”.
    Keine lange anwaltliche Diskussionen ueber die Motive und Beweggruende sondern wenn das und das PASSIERT, dann ist dies und das die Strafe. Raum fuehr Gefuehle gibt es da nicht.
    Die Rechtssaetze der Bibel sind der modernen Gesetzgebung doch weit ueberlegen.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.