„Wenn Abdo keinen 180° Kurswechsel macht muss er gehen“

Asunción: Der Moralapostel und Bürgermeister von Asunción, der im Laufe seiner kurzen Laufbahn als Stadtvater schon mehrmals seine Versprechen gebrochen hat und nun von HC unterstützt wird, richtet klare Worte an den Staatspräsident. Ob der sich davon beeindruckten lässt?

Óscar “Nenecho“ Rodríguez, der Bürgermeister wurde, weil ihn die Opposition nach Mario Ferreiros Rücktritt unterstützte und er sich dem Cartes-Team entsagte, erklärte gleich zur Übernahme des Postens mit aus dem HC Team ausgestiegen zu sein und keine Wiederwahl anzustreben. Beide Aussagen stellten sich in nur einem Jahr als Lüge heraus. Jetzt, als Sprachrohr der Cartes-Anhänger setzt er Mario Abdo ein Ultimatum, Kehrtwende um 180° oder man unterstützt ein Amtsenthebungsverfahren. Doch diese Ankündigung hinkt, denn die Honor Colorado würde mit einem Amtsenthebungsverfahren riskieren, dass der kommende Präsident, für den noch kein Kandidat feststeht, kein Colorado ist. Wenn man Abdo im Sattel hält und sich als Kritiker abspielt kann man dem Volk wenigstens versuchen zu verkaufen, dass man an einer Besserung interessiert ist. Tatsächlich aber will keiner der Beteiligten, dass sich etwas ändert. Alle füllten sich ihre Taschen während die Bevölkerung eingesperrt war. Besser kann es nicht laufen.

Erst letzte Woche konnte man in einem veröffentlichten Chat sehen wie schlecht der Ausdruck und das Verhalten des Bürgermeister gegenüber anderen Menschen ist, als er das Stadtratsmitglied Javier Pintos so sehr beschimpfte und selbst seinen toten Sohn ins Spiel brachte.

Wochenblatt / Hoy / Abc Color

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

2 Kommentare zu “„Wenn Abdo keinen 180° Kurswechsel macht muss er gehen“

  1. Die amigos fuellen sich die Taschen, aber wenn es so weiter laeuft wird Cartes alles verlieren, was er privat besitzt. Nach derzeitigem Kurs füttert Paraguay zuerst die Regenbogen fanatiker und dann die Antifa. Es genügt ein Betrag von unter 1 Million Dollar zb von George Sorros als anschub finanzierung um Paraguay in ein linksextremes Pluenderungs Chaos zu versetzen.
    Wenn Cartes dem privaten Totalverlust entgehen will muss er eine Regierung einsetzen, die exakt das Gegenteil von dem macht, was von den internationalen Marionettenspielern verlangt wird.

  2. Ich glaube, in Paraguay gibt es nur Schaumschläger, Sprücheklopfer und Lügner! Heute reden sie so – morgen wieder völlig anders herum. Sie nennen das als geborene Schönredner „aktualisieren“ Wissen diese Menschen überhaupt, was Moral, Anstand, Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewußtsein ist?

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.