Wenn ein Pitbull angreift, sollte man nicht weglaufen

Asunción: Angriffe von Hunden gehören zum Alltag in Paraguay. Insbesondere vor der Rasse Pitbull haben viele Menschen Respekt. Eine Expertin gibt Ratschläge für den Fall der Fälle.

Dr. Karol González erklärte, dass, wenn ein Pitbull eine Person oder ein Haustier angreife, zuerst Ruhe zu bewahren sei.

Sie weist darauf hin, dass es in den Medien häufig Beschwerden oder Videos von brutalen Angriffen großer Hunde, hauptsächlich dieser Rasse, gäbe.

González sagte, dass es mehrere Techniken gäbe, um das Tier zu zähmen, aber das erste was zu tun sei, sei Ruhe zu bewahre. Auch wenn dies in der Situation sehr schwierig sei.

In diesem Sinne betonte González, dass eine der Methoden darin bestehe, das Tier an den Hinterbeine so zu halten, dass es sein Gleichgewicht verliere. Eine andere Methode sei ein Gürtel, um damit den Hals des angreifenden Hundes kurze Zeit abzuschnüren. Aufgrund des Sauerstoffmangels lasse dieser vom Opfer ab.

Darüber hinaus argumentierte Dr. González, dass, wenn wir auf einen Pitbull oder einen anderen großen Hund treffen, nicht wegrennen sollten, weil das Tier auf diese Weise wahrnehme, dass es die Kontrolle über die Situation habe.

Sie fügte an, dass ein Schlagen des Hundes nur seine Angst steigere, sodass er, je mehr er angegriffen werde, die Person oder ein anders Tier, das er gebissen habe, nicht mehr loslassen werde.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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9 Kommentare zu “Wenn ein Pitbull angreift, sollte man nicht weglaufen

  1. Ja.
    Den Hund zu bitten sich umzudrehen, damit man das Tier an den Hinterbeine so zu halten, dass es sein Gleichgewicht verliere, könnte klappen.
    Den Hund zu bitten einen Kit-Cat einzulegen, damit man sich den Gürtel abziehen kann, könnte auch klappen.
    Weg zu rennen ist natürlich schlecht, besser man steigt ins Auto und fährt davon.
    Am schlechtesten ist natürlich dem Hund so eins auf die Nase zu geben, wie wir es in der Ballettschule gelernt haben. Da bekäme einer von beiden, der Mensch oder das Tier, hier ist natürlich das arme Tier gemeint, angst.
    Dr. González, hat promoviert in was? Marketing, Theologie, Psychologie?

    1. Das ist westlich moderne Bildung, frei von biologischer sowie jeder anderer Logik. Studieren Sie die Gesetzeslage in westlichen Staaten oder in jenen mit westlichem Einfluss und es wundert sie nichts mehr.

  2. Das ist so leicht dahin gesagt. Ein Pitbull kann aus dem Stand heraus bis zu 1,80 Mtr. hoch springen und sein Gebiß hat eine Durchschlagskraft von 80 kg! Und da soll man ruhig stehen bleiben und die Nerven bewahren? Eine gute Abwehrtechnik ist bei Hunden immer, auf die Nase zu schlagen oder die Ohren umzudrehen ohne los zu lassen. Doch das ist wohl leichter daher gesagt wie getan. Gäbe es in Paraguay eine Kultur der Verantwortlichkeit und nicht der Verantwortungslosigkeit, dann hätten sich die Behörden schon längst diesem Problem angenommen. Aber sie schauen lieber weg, denn das wäre ja mit Arbeit verbunden. Pitbulls und ähnliche Hunde dürften einfach nicht frei herum laufen – und wenn dann nur mit Maulkorb. Am besten sollten die Besitzer von Pitbulls u.ä. Hunderassen erstmal einen charakterlichen Eignungstest ablegen. Doch wer sollte das veranlassen und durchführen? Dazu bedarf es Menschen, die auch einen Charakter haben. Wo sind diese nur? NIEMAND IST FÜR NICHTS ZUSTÄNDIG!

    1. Sehr guter Beitrag. Gebe Ihnen in allen Punkten völlig Recht.
      Ergänzen würde ich aber gleichzeitg, daß es auch sehr nützlich wäre,
      Politiker ebenfalls einem charakterlichen Eignungstest zu unterziehen –
      dies aber auch weltweit!

  3. Hier wäre mehr Verantwortung der Bürger notwendig, denn hier geht es um das Allgemeinwohl.
    Die Bürger Paraguays sollten lernen mit einem Pfefferspray oder einem Taser umzugehen.
    Am besten sollte der Staat das Führen von Pistolen erlauben, nachdem die Bürger einen Test und jährliches regelmäßiges Training nachweisen. Eben so wie in Peru auch. Somit kann man Notwehr korrekt und effektiv ausführen.
    Dann wehrt man sich mit dem mitgeführten legalen(!) Mittel gegen den Pitbull. Somit war es Notwehr.

    Wer nicht auf sein Tier aufpassen kann hat eben seine Aufsichtspflicht verletzt, selber schuld.
    Er hat eben keine Verantwortung übernommen.

    Immer mal schön die Kirche im Dorf lassen und das Opfer (Mensch) nicht zum Täter machen.
    Tierschutz in allen Ehren, aber Menschenschutz geht vor!

    „Schutz für jede Schnecke, nur der Mensch bleibt auf der Strecke“
    Author unbekannt

  4. Die “ was auch immer Sie ist“ hat nicht unrecht, jeder von uns, der einen Hund hält und ihn einigermaßen erzogen hat, weiß das man keine Angst zeigen darf. Respekt ja aber keine Angst. Da Paraguayer das Tier, egal ob Hund, Kuh oder Huhn, nicht respektieren, es schlagen, bewerfen oder sonst wie maltraktieren, um ihre „Überlegenheit “ zu demonstrieren. Tiere merken sich das, wie der Paraguayer sich Kritik merkt, um im irgend einen Zeitraum zu zuschlagen und sich zu wehren. Tiere riechen, wenn man Angst hat. Dann kommt der Zeitpunkt, wo sie zum gegen Angriff übergehen. Ich habe 4 Pittbulls, 2 kleine Kinder auf dem Hof. Wenn die Straßen Köter läufig werden, dann dreht auch mein Rüde am Rad und folgt nur noch mir, die anderen meiner Familie werden nicht angegriffen, er respektiert sie, aber hören Tut er nur auf den Rudelführer ( mich)

  5. Zuerst den Bitbull Besitzer erziehen indem man ihn an den Hinterbeinen aufhaengt und abwartet bis er seine unnuetzen Bitbulls entsorgt hat

    1. Es geht hier in Paraguay nicht nur um Pitbull Besitzer, auch die sogenannten Dorfköter. Klar, der Pitbull, Mastif, Rottweiler und wie sie alle heißen, haben eine niedrige Hemmschwelle, was das beißen angeht. Aber der Punkt ist doch der, egal bei welchem Hund oder Rasse, der Besitzer erweist sich wenig als “ Rudelführer „. Er glaubt den Hund zu besitzen, indem er dem Hund nichts oder wenig zu fressen gibt, ihn sich selbst überlässt, den Müll anderer durchsuchend. Ich wurde auch schon von meinem Nachbars Hund angefallen, ein DoKö , ich habe ihn nicht getötet. Jetzt weiß er aber das er mir lieber aus dem Weg gehen sollte. Wenn ich täglich mit meinen Hunden spazieren gehe, nicht angeleint, sind keine Hunde mehr auf der Straße. Auch Pitbulls können funktionieren, allerdings selten bei Paraguayern.

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