Wer Geld hat lebt gefährlich

Caazapá: Domingo Cardozo und seine Ehefrau, Eigentümer eines Großhandels in der Stadt, wurden gestern 4 km außerhalb der Stadt um eine große Summe erleichtert. Da die örtliche Bank wegen Covid-19 geschlossen war, wollten sie nach Villarrica.

Unterwegs in einem Volvo Geländewagen waren sie in der Zone leicht ausfindig zu machen und wurden von drei bewaffneten Unbekannten zum Halten gezwungen und dann ausgeraubt. Die entwendete Summe beläuft sich auf 1,3 Milliarden Guaranies, was fast 200.000 US-Dollar sind. Eigentlich sollte das Geld auf der Banco de Fomento in Caazapá eingezahlt werden, was jedoch wegen einem bestätigten Covid-19 Fall nicht ging, da die ganze Filiale geschlossen wurde.

Der Kia Sportage, der von den Unbekannten genutzt wurde, fand man wenige Kilometer entfernt abgestellt. Das Kennzeichen passt nicht zum Auto, weswegen man noch nicht genau weiß wer die echten Eigentümer sind. Anzunehmen ist, dass jemand aus dem Umfeld des Unternehmens oder der gesperrten Bank von der umgeleiteten Lieferung wußte und die Gunst der Stunden nutzte.

Wochenblatt / Abc Color

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8 Kommentare zu “Wer Geld hat lebt gefährlich

  1. “Das Kennzeichen passt nicht zum Auto, weswegen man noch nicht genau weiß wer die echten Eigentümer sind. ”
    Hat das die Porzelei gesagt, oder ist das eine Erfindung der ABC Color. Jedes Auto hier im Lande ist aufgrund seine ID einem Besitzer zuzuordnen. 5 setzen!

    1. Hermann2, soeinfach wie Du Dir das denkst, ist es nicht in Py.Klar jedes Auto hat eine ID, aber hier wechselt das Auto mehrere Male im Jahr den Besitzer und die meisten lassen die Cedula Verde auf den Erstbesitzer weiter laufen, da zu Teuer die Umschreibung. Nun kann man sicher den Erstbesitzer ausfindig machen, da er immer noch da gemeldet ist, wie beim Kauf des Autos. Der aber hat das Auto verkauft, Laut Kaufvertrag an einen Max Mustermann, letzte bekannte Adresse, irgendwo in Py. schon geht dann der Zirkus los, keiner weiß wo er hingezogen ist, da ja innerhalb Py keine Melderegister existieren und keiner verpflichtet ist, wenn er den Wohnort wechselt, sich zu registrieren. Post muss man eh holen, wohnen zur Miete, also warum sich anmelden. Es wird sich nur angemeldet, wenn man eine neue Cedula benötigt und somit die Meldebestätigung von der ansässigen Polizei.

    2. Es ist leider wirklich so, wie eggi es schreibt. Dazu kommt halt noch, dass man Nummernschilder abmontieren und auf einem anderen Fahrzeug anbringen kann. Wer eine solche Summe stehlt, der wird etwas im Köpfchen haben.

  2. Nun, böse Menschen gibt es nicht nur in Paraguay. Wer viel Geld transportieren will oder muß, der sollte sich schon Gedanken machen, wie er das anstellen wird, zumindest denke ich so, egal wo man lebt, auf dieser Welt.

    1. Cabron, da hast Du Recht, böse Menschen gibt es überall auf der Welt,aber hier haben die meisten fast selber Schuld, die überfallen werden, weil aus welchen Gründen auch immer müssen die es möglichst vielen mitteilen, wann und wohin Sie fahren. woher wussten sonst die Banditen, das die beiden Ihr Geld auf der Bank nicht losgeworden sind. Vielleicht haben die ja auch die “Polizei” um Schutz gebeten, der gerne gewährt wird. OK alles Vermutungen, aber ich kenne viele solcher Beispiele.

  3. 1,3 Milliarden erscheint mir ein bisschen viel, auch für einen Großhändler, egal von was, in einem Monat, erreicht höchstes Cartes diesen Umsatz mit all seinen Geschäften diese Summe pro Monat. Es seih denn er hat schon das ganze Jahr nichts eingezahlt auf der Bank, aber dennoch nicht ganz glaubwürdig, in Corona Zeiten.

  4. Die nächste Frage, die sich stellt, auch wenn er den Umsatz haben sollte, warum lässt er das Geld nicht von einer Sicherheitsfirma abholen? Dort wäre es versichert, egal was passiert. Fährt lieber selber mit der Kohle spazieren. Bei allen Supermärkten wird das Geld einmal pro Tag abgeholt, aber er hatte wohl nicht das Geld eine Sicherheitsfirma zu bezahlen oder wollte die paar Hundert Tausend nicht ausgeben für den Transport. Was noch komisch erscheint, niemand wurde verletzt.

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