Widerstand gegen Lugos Absetzung im Inland wächst langsam

Villarrica: Wie gestern schon angekündigt wurde sollen im ganzen Land Demonstrationen gegen das Express Amtsenthebungsverfahren von Ex Präsident Lugo stattfinden. Wie die Tageszeitung „La Nación“ jedoch mitteilte, halten sich die Demonstranten in Grenzen, am gestrigen Mittwoch überschritten sie nicht die 500 auf nationaler Ebene.

Während in Villarrica sich 300 Menschen zusammenfanden waren es in Caaguazú nur 100 und in Ciudad del Este gerademal 50. Eine in Coronel Oviedo geplante Aktion wurde am Nachmittag eingestellt, da die Teilnehmerzahl von 10 Personen nicht überschritten wurde.

Dieses Verhalten zeigt nicht, dass alle Menschen des Landes mit dem neuen Präsidenten Federico Franco zufrieden sind, es beweist nur einmal mehr, dass die Politikverdrossenheit ohne „Zubrot“ einfach zu groß ist.

Wie Radio 1° de Marzo für den heutigen Tag meldete, sind Manifestationen für San Pedro, Concepción und Alto Paraná vorgesehen. Dabei sollen teilweise die Straßen gesperrt werden, um so den Rückhalt der Bevölkerung für Lugo zum Ausdruck zu bringen. Außer in Ciudad del Este, wo rund 2.000 Menschen vom Zentrum zur Freundschaftsbrücke marschierten, wurden nur geringe Beteiligungen festgestellt, die für angekündigte Maßnahmen nicht ausreichend sind.

Wie die Fernando Lugo eigene Webseite www.paraguayresiste.com schreibt, sind derzeit 2.000 Manifestanten in Coronel Bogado auf der Straße, um für Lugo zu demonstrieren.

In Ciudad del Este trafen sich auch einige Menschen im Protest, die von der argentinischen Seite Unterstützung bekamen. Argentinische Studenten aus Posadas blockierten zeitweise den Brückenkopf auf der Uferseite des Nachbarlandes.

Wie Fernando Lugo gestern mitteilte, sieht er vor eine Serie von Treffen im Inland zu organisieren, um den Menschen genauer zu erklären, was mit ihm und der Demokratie Paraguays passiert ist.

(Wochenblatt / La Nación / Última Hora / Radio 1° de Marzo)

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22 Kommentare zu “Widerstand gegen Lugos Absetzung im Inland wächst langsam

  1. Hahaha da sieht man einmal mehr sehr schön, daß Paraguay noch nicht zum Kommunismus infiziert ist.

    Zur Demo kommen ein paar wenige Menschen und zum „black friday“ Hunderttausende.

    So schlecht, wie in den Medien scheint es den „hungernden Massen Paraguaya“ (wo sollen die sein?) ja anscheinend doch nicht zu gehen. Ansonsten wären die Zahlen wohl umgekehrt – nicht wahr?

  2. Das nicht mehr gekommen sind, liegt nun daran das der Griff in die Kasse von Itaipu nicht mehr möglich war.
    Die 300.000 Dollar fehlen nun der Frente Guazu um hier Unfrieden stiften zu können. Noch interessanter wird es nächtes Jahr werden , da der Frente nun auch der Griff in die Staatskasse nicht mehr möglich ist.
    Bin gespannt wie Mario Ferreiro nun seinen Wahlkampf finanzieren will.

  3. Hier meinne Antwort auf einen Beitrag zur aktuellen Situation in Paraguay auf http://julius-hensel.com/
    welchen ich auch hier zur Diskussion stellen möchte:

    Ich halte diesen Beitrag für tendenziös und polemisch.
    Das ist das, was ich von dieser Website gerade nicht zu erwarten hoffte.
    Ich lebe als Deutscher in Paraguay.
    Die angeführten Gründe zur Amtsenthebung von Lugo sind unvollständig.
    Der Hauptgrund für die Absetzung Lugos dürfte die Unterzeichnung des Ushuaia Protokoll II sein. Dieses greift vehement in die Souveränität Paraguays ein. Es wurde von Lugo unterzeichnet, ohne vorher das Parlament über dessen Inhalt zu informieren, geschweige denn, es mit dem Parlament abzusprechen. Das zeigt deutliche Parallelen zu den Vorgängen in Deutschland / EU auf.
    Nun zu den Problem mit den Landlosen, hier Campesinos. Diese werden gegen Bezahlung von A nach B gefahren. Auch nach der Hauptstadt Asuncion. Dort werden sie sich selbst überlassen. Die Stadt sorgt dann für deren Verpflegung, und zwar in einem Ausmaß, von dem ein Paraguayer, der einer geregelten Arbeit nachgeht, nur träumen kann. Als Dank dafür verwandeln sie öffentliche Parks und Anlagen in Fäkalwüsten.
    Das alles mit Unterstützung von Lugo.
    Die Landlosen (Campesinos) sind schlechthin angestiftete Kriminelle. Sie fallen in Privatbesitz ein, vernichten Ernten und schlagen im großen Stil Holz, um es zu verkaufen.
    Das alles mit der Duldung und Unterstützung Lugos, obwohl es gegen geltendes Recht verstößt.
    Die Landlosen haben unter Lugo kein Land bekommen. Macht ja auch keinen Sinn. Diese Leute haben keinerlei Interesse ihren Lebensunterhalt durch ehrliche Arbeit zu verdienen.
    Im Gegenzug hat Lugo alle Arbeitgeber quasi rechtlos gestellt.
    Ich habe es selbst zu spüren bekommen. Wir haben unsere Angestellten wie eigene Kinder behandelt. Dann beginnt irgendwann der „Schwanz mit dem Hund zu wackeln“. Forderungen: Gehaltserhöhung um 90% (in Worten neunzig), Arbeitsvertrag auf Lebenszeit, und andere für mich unerfüllbare Forderungen. Daraufhin musste ich das Arbeitsverhältnis beenden.
    Dann bekomme ich eine Vorladung zum Arbeitsministerium. Dort werde ich mit einer Abfindungsforderung von meinen ehemaligen Angestellten in unvorstellbarer Höhe konfrontiert. Nun prüft das Ministerium nicht etwa, ob diese Forderung berechtigt ist, geschweige denn, ob die Höhe derselben berechtigt ist, nein es fordert mich auf, einen Vergleich zu schließen. Nun habe ich die Wahl zwischen Gericht oder Einigung. Ich einige mich, denn selbst wenn ich vor Gericht Recht bekommen sollte, bleibe ich auf all meinen Kosten sitzen, da auf der Gegenseite nichts zu holen ist. Danke Lugo.
    Das ist der Betrag Lugos für die Armen. Die Arbeitsplätze werden durch solche Maßnahmen nicht mehr, sondern dezimiert.
    Nun möchte ich noch mit dem Märchen vom armen Paraguayer aufräumen.
    Der Paraguayer hat keinerlei Ehrgeiz seine Lebenssituation zu verbessern. Warum soll ich mich um das Abendessen kümmern, wenn das Frühstück noch da ist. Besser mit dem Terrere vor der Tür sitzen, als einen Finger rühren.

    1. In einigen Dingen stimme ich dir zu !!
      Das der Paraguayer keinen Ergeiz hat hat , sich nicht
      verbessern zu wollen ist eine plumpe Verallgemeinerung von dir !! Auf einige mag das zutreffen , aber lange nicht auf alle !!
      …und was die Arbeitsrechtlichen Belange betrifft , mit
      denen du konfrontiert wurdest , hat mit Lugo ueberhaupt nichts zu tun !! Denn die bestehen schon seit der Stroessnerzeit genauso wie heute , und wurden in den letzten 30 Jahren fast nicht veraendert.
      Deshalb greifen auch viele Paraguayer , die andere beschaeftigen , zu dem logischen Mittel , nach spaetestens 11 Monaten entlassen , und in der naechsten Woche die selbe Person wieder einstellen. Vorsicht deshalb bei lange Beschaeftigten Personen , die sind praktisch unkuendbar , da die Entschaedigung extrem hoch sein kann , bzw. ist !!

    2. Man sollte die Angestellten auch nicht 12 Jahre lang knapp Mindestgehalt zahlen.Irgendwann haben die Angestellten auch eine Gehaltserhöhung verdient, das steigert das Selbstwertgefühl vom Angestellten.Dann bekommt man auch keine Vorladung vom Arbeitsministerium.
      Nehmt es euch zu herzen.Fragt den Angestellten was er glaubt verdienen zu müssen und handelt danach.Das ist eine alte vergessene deutsche Weisheit um großen Erfolg in der eigenen Firma zu haben.Lasst den Angestellten am Erfolg der Firma teilhaben, schlisslich hat er zum Erfolg beigetragen, er wirds dem Chef (Firma) danken.

    3. Dieser sehr wertvolle Beitrag von Bucholz zeigt die Kehrseite der Medaile von Lugo.
      Für Kongressmitglieder und Arbeitgeber ein Affront, hätte Lugo sich besser mit seinem Glauben intensiv auseinandergesetzt. Utopische Löhne fordern und Neid und Mißgunst unter dem staatlichen Deckmantel schüren, ist so das ziemlich letzte was einem gedeihlichem Miteinander förderlich ist. Presidente Franco hat nun die Gelegenheit mit Augenmaß diese Zustände wieder ins Lot zu bringen.

    4. Exakt und richtig analysiert!
      Ich gebe Ihnen vollkommen recht. Kein Geld aus irgendeiner öffentlichen Kasse und schon ist Schluß
      mit angeblichem Widerstand.
      Das Verfahren gegen Lugo war laut der paraguayischen Verfassung rechtmäßig! Die Reaktionen der Anreinerstaaten
      sind nur politisches Geklüngel, das Lugo vorher mit denen ausgeklüngelt hat.
      Die schneiden sich auf Dauer selbst in den Finger.

    5. Super Buchholz.
      Ihr Artikel trifft den Nagel auf den Kopf.
      Hinzufügen möchte ich noch, dass Lugo nur ein ganz normaler Abzocker, eben ein Paraguayer war, welcher unter heuchlerischem “ Heiligenschein “ , sein Amt erschlich.
      Aber eben Sozialisten sind eben so. Das sehen wir ja in Deutschland und der EUdSSR.

      1. hm, wer war das hier noch nicht ?
        Nur Lugo … nö haben sich alle die Taschen immer voll gemacht – egal wer es war – sorry

    6. ui buchholz da werden wieder viele schreiben, geh nach hause zurück .-))) aber ich gebe dir vollkommen recht, thema arbeitsrecht.

      darum nehme ich nur taglöhner, ist einer verlässlich und gut, bekommt er immer wieder arbeit, und andere sollen einfach ihren terere zuhause trinken.

      ja der lugo und seine landlosen…er hetzt sie auf und lasst sie einfach in der stadt liegen.

      hier gibts einen spruch, solange die kuh milch gibt, ist sie gut, gibts sie keine milch mehr, dann wirds geschlachtet…….so macht das der lugo mit seinen landbesetzer…solange er sie braucht sind sie für ihm wichtig.

      jetzt werde ich wieder schlimme antworten bekommen .-=)

    7. Sehr gut, vollkommen richtig Herr, Frau Buchholz, ein bekannter Fussballspieler hat mal gesagt, das der Paraguayer zu faul ist um die Hand auszustrecken damit er die Früchte pflückt die vor seiner Nase hängen

      1. ok, es gibt solche und solche … aber denkt mal dran – mit wie wenig geld die leute auskommen müssen oder auch tun – hallo !

    8. Darum lasse jeden Angestellten mit der Gehaltszahlung eine Unterschrift leisten! Hier gilt….Pro Jahr ein Monatsgehalt….hast Du den Angestellten nur 3 Monate…eben Anteilmaessig…

  4. Lugo zeigt jetzt sein wahres Gesicht. Statt das Volk zur Ruhe aufzufordern hetzt er die Menschen gegeneinander auf. Ich glaube zwar nicht, dass sich mit Franco viel ändern wird, dazu steckt Paraguay zu tief im Sumpf von Korruption und Vetternwirtschaft. Aber mit seinem Verhalten leistet Lugo seinem Volk einen Bärendienst.

  5. Ja, was hier zu lesen ist entspricht der Wahrheit. Wie immer gibt es aber auch Ausnahmen. Schade finde ich es, dass ein ehemaliger Angestellter von Ihnen jetzt versucht Profit daraus zu schlagen. Diesen Abzocker-Tip hat er sicherlich von einem guten Kollegen erhalten. Versuch es einmal, der Staat hilft Dir dann schon weiter. Ausländer haben sowie viel Geld und wo was zu holen ist, da muss man zuschlagen.

  6. Ich finde es auch schade das die Campesinos nicht weiter denken. Aber es ist einfach eine andere Kultur als die unsere. Bin da auch in vieler Hinsicht der selben Meinung wie Buchholz.

  7. Der Widerstand wächst langsam und der neue paraguayische Präsident Federico Franco trifft sich zu seiner ersten Sitzung mit hochrangigen Militärs im Hauptquartier des Oberbefehlshabers der Streitkräfte in Asunción, am Mittwoch, den 27. 6. 12. Das ist besorgniserregend. Wie agência latina press meldete, „traf sich Präsident Federico Franco mit dem Befehlshaber der Streitkräfte, General Felipe Melgarejo, sowie den Generälen der Teilstreitkräfte Adalberto Garcete, Miguel Christ und Admiral Juan Carlos Benítez. Einige lokale Radiosender berichteten über mögliche Veränderungen in den Streitkräften, eine offizielle Erklärung des Verteidigungsministeriums liegt zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor“.

    Der vom Parlament abgesetzte Staatspräsident Paraguays, Fernando Lugo, soll von den katholischen Bischöfen des Landes zum Rücktritt gedrängt worden sein. Wahrscheinlich weil frühere Frauenaffären Lugos und Vaterschaften bekannt wurden. Wenige Wochen vor seiner Amtsenthebung erkannte er die Vaterschaft eines Kindes an. „Die Bischöfe haben mir einen Handel angeboten: Wenn ich akzeptiere zurückzutreten, werde man mich nicht anklagen“, sagte Lugo laut österreichischem Kathweb in einem Interview des staatlichen venezolanischen TV-Senders TeleSur. Er habe den Vorstoß jedoch zurückgewiesen und erklärt, er werde nur das Urteil eines Gerichtes akzeptieren, um weiteres Blutvergießen zu verhindern.

    Außerdem bleibt es weiterhin spannungsreich, wenn sich am Freitag, den 29.06.12, die Präsidenten der Mercosur-Länder im argentinischen Mendoza versammeln werden, um die Frage um Paraguays Mitgliedschaft zu klären. Noch am Nachmittag des selben Tages soll in einem weiteren Treffen der Unasur eine Einigung zum gleichen Thema gefunden werden. Vertreter Paraguays werden nicht an den Sitzungen teilnehmen.

    Der Bundesentwicklungshilfeminister Deutschlands, Dirk Niebel, sieht in einer deutsch-paraguayischen Hochschule für Jugendliche die „Chance einer qualitativen Ausbildung“. Außerdem: “ Durch die Kooperation ist sichergestellt, daß Kenntnisse vermittelt werden, die auch in den Unternehmen weltweit benötigt werden.“ Jedenfalls deutete er beim Treffen in Paraguay an, daß Stipendien des Bundes durchaus denkbar seien. Hintergrund ist eine von der Heidelberger SRH-Holding geplante private Universität, die 2014 in der Hauptstadt Asunción eröffnet werden soll. „Die Gespräche und unsere Analysen haben gezeigt, daß der Typ von Hochschule, wie wir ihn anbieten, in Paraguay auf starkes Interesse stößt“, so SRH-Vorsitzender Klaus Hekking
    im Gespräch mit der Rhein-Neckar-Zeitung. Außerdem hat Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel seinen Besuch beim Nachfolger des seines Amtes enthobenen paraguayanischen Präsidenten verteidigt. Das Treffen mit dem ehemaligen Vize-Präsidenten Federico Franco sei schon vor längerer Zeit im Zuge des Rio-Gipfels vereinbart worden, sagte Niebel am Mittwochnachmittag vor dem Menschenrechtsausschuß. Das Amtsenthebungsverfahren sei nach in Paraguay geltendem Verfassungsrecht abgelaufen, betonte er. So habe das Parlament einen entsprechenden Antrag gestellt und der Senat habe diesem zugestimmt.

  8. @Herr Buchholz:

    Nagel auf den Kopf getroffen.

    Man darf es sicherlich nicht verallgemeinern, dennoch ist das Thema Mitarbeiter in Paraguay ein heikles Thema. Zu Anfang läuft alles normal, der Einsatz stimmt bei entsprechender Entlohnung. Im laufe der Zeit schleicht sich der Schlendrian ein und es wird einfach nicht mehr das gemacht was zum Aufgabengebiet gehört. Man muß ständig dran bleiben, der Fisch stinkt nämlich vom Kopf. Ist man unbedacht in der Wortwahl oder macht es nicht auf „paraguayische Art“ und Weise muß man mit den Konsequenzen leben. Der Mitarbeiter geht einfach auf Nimmerwiedersehen, alternativ flattert unverhofft eine horrende Abfindungsforderung ins Haus.

    Stimmt, jetzt hat man die Qual der Wahl.
    Vergleich schließen oder die Sache durch die Instanzen ziehen.
    Mit einem guten Anwalt funktioniert die zweite Alternative eigentlich recht gut. Der klagende Exmitarbeiter hat in der Regel nicht die Mittel den eingenen Anwalt zu entlohnen, baut man ja auf die in Aussicht stehenden Abfindung. Ist ebenfalls ein Bestandteil der hiesigen Mentalität, muß man aber erst beigebracht bekommen oder selber erlernen. Folglich wird es von Monat zu Monat ruhiger um die Sache, irgendwann hört man überhaupt nichts mehr davon.

    Ebenso ist es wirklich nicht ganz einfach
    -motiviert arbeitswillige Mitarbeiter- zu finden.
    Es gehört schon eine gescheit gute Portion Glück dazu!

    Richtig, hat nichts mit Lugo gemein…
    stellt lediglich selbst gemachte Erfahrung dar.

    Grüßle in die Runde!

  9. Dr. Michael Krischer

    Antworten

    eine wichtige Analayse der Entwicklungen hat die Vereinigung der katholischen Ordensgemeinschaften in Paraguay gegeben:

    Religiosos de Paraguay emitieron comunicado
    Autor: TeleSUR
    Fecha de publicación: 26/06/12
    Imprimir

    26 junio 2012 – A continuación comunicado elaborado por la junta directiva de la Conferencia de Religiosos del Paraguay (CONFERPAR).

    Comunicado de los religiosos del Paraguay

    Ante las gravísimas derivaciones que han tenido y están teniendo los trágicos acontecimientos de muerte de campesinos y policías en la Estancia Campos Morombí, con el subsiguiente sometimiento a juicio político del Presidente de la República, y sus consecuencias para el presente y el futuro de la vida social y política de la nación, la Junta directiva de la Conferencia de Religiosos del Paraguay (CONFERPAR), manifiesta cuanto sigue:

    Desde nuestra visión cristiana el uso de la violencia y el crimen nunca serán aceptables como medio para alcanzar reivindicaciones ni defender intereses. Lamentamos la muerte de los campesinos y los policías y abogamos firmemente por el esclarecimiento de estos hechos, mientras animamos a todos a seguir trabajando por la paz como verdaderos hijos de Dios, reafirmamos que la paz querida por Dios no vendrá del ocultamiento de los problemas sino como fruto de una auténtica justicia social.

    Vemos en la raíz de estos hechos la complicidad de los tres poderes del estado, en el abandono de una reforma agraria integral, en no haber enfrentado el problema de la distribución de la tierra, sometida hasta ahora al acaparamiento, a la irregularidad, a la posesión mal habida; en el encubrimiento sistemático de estos problemas por parte de la justicia y el parlamento.

    Mientras los tres poderes del estado no den una respuesta seria y concertada a este problema, seguirán cargando sobre sus espaldas con la responsabilidad de la violencia que se genera al buscar salidas bajo presión con sus impredecibles consecuencias.

    Nos llama poderosamente la atención la rápida reacción de los partidos políticos y sus representantes que han acordado impulsar el juicio político del presidente en las dos cámaras del Congreso de la Nación, que aún siendo un procedimiento constitucional, se aplica y se procede de tal forma, que crea fundadas sospechas de manipulación, afectando gravemente al proceso legítimamente instaurado por elección popular, como si esta fuera la salida a nuestros problemas y como si hubiera una responsabilidad unilateral de los hechos graves que atentan contra nuestra convivencia.

    Vemos con preocupación la manipulación de los hechos, a través de muchos de los medios de comunicación, por sectores que buscan sacar provecho político, réditos de impunidad y de mantenimiento de un estado de cosas que favorece a sus intereses personales o corporativos.

    Vemos a los partidos políticos más preocupados con defender sus cuotas de poder y con el reparto de cargos, que buscando una verdadera respuesta a los problemas que padecemos. Vemos como una falta de respeto a la vida y la dignidad humana que se usen los hechos de muerte entre hermanos para crear un clima de inestabilidad, para estigmatizar a campesinos y criminalizar sus organizaciones, para exasperar a policías y militares, instaurando un ambiente de terror para disuadir y desmovilizar a los ciudadanos indignados.

    Sorprende que los mismos parlamentarios, hace poco tiempo desprestigiados por sus bochornosos procedimientos ante los reclamos de la ciudadanía, son ahora los que acusan y se erigen en jueces absolutos, apareciendo como los defensores de la Patria. Nos da que pensar que con todo esto, no casualmente, desaparezcan del horizonte los cuestionamientos que han surgido de la ciudadanía a las listas sábanas, el pedido de juicio político a los miembros de la Corte, los tímidos avances para la implementación del impuesto a la renta personal.

    Como parte de la Iglesia que peregrina en Paraguay, respondiendo a nuestro compromiso con Dios y con su pueblo, invitamos a todos a participar con responsabilidad personal e institucional en la construcción de un estado de derecho basado en la justicia social, en la inclusión de todos los compatriotas, en el respeto a la voluntad popular, integrados a la marcha democrática de las naciones vecinas.

    Nos sentimos parte de una Iglesia comprometida con la paz que brota de la justicia, que abraza con especial predilección a los más desfavorecidos, e invitamos a todos los sectores sociales a poner lo mejor de nosotros en la tarea de construir un país de hermanos, a trabajar por una mayor equidad en la distribución de los bienes, hacia un futuro promisorio.

    Por la Junta directiva: Hermana Venancia González, FMA.
    Padre José Ramón Torre-Marín, SS.CC.
    Padre Alberto Luna, SJ.
    Hermana María Elisa Ortiz, HC
    Padre Walter Jara, SDB.
    Padre Federico Gayoso, TOR.
    Padre Pedro Jubenville, CSSp.

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