Wie man Armen wirklich helfen kann

Asunción: Nachdem sich Politiker des Landes über Monate die Frage gestellt haben, was arme Menschen wirklich brauchen, kamen sie drauf und packten an. Nach der Umsetzung sind alle beschäftigt.

Das Stadtviertel Ricardo Brugada – auch als Chacarita bekannt – und Wohnsitz vieler Streitsüchtiger, Drogenabhängigen und Räubern aller Art bekam eine spezielle Art von Unterstützung durch die Regierung. Auf vier öffentlichen Plätzen wurden Router für kostenloses WLAN eingerichtet.

Während die Regierung die Kosten für den kabellosen Internetzugang für Alle übernimmt versucht es dafür zu sorgen, dass auch die Ärmsten der Armen Zugang zum Internet bekommen, was anscheinend ganz oben auf auf der Agenda steht.

Wer diese Plätze besuchen will, findet diese in der Zone Pelopincho, Resistencia, 3 de Febrero und Oriental.

Miguel Martín, Vizeminister für Technologie, erklärte gegenüber der Presse, dass diese Anschlüsse für Statistiken überwacht werden. In den ersten 24 Stunden hätten sich 1203 Männer und 844 Frauen eingeloggt. Die Anzahl der Nutzer steigt sicherlich. Wofür die Anschlüsse in Zukunft nützlich sind, ist jedoch noch völlig unklar, da man einseins die Sachen der Wohlhabenden sieht und nicht kaufen kann jedoch anderseits auch den ganzen Tag mit Facebook und Witzen herum bekommen kann.

Wochenblatt / La Nación

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9 Kommentare zu “Wie man Armen wirklich helfen kann

  1. Das ist doch toll, anstatt nun mit gestohlenen Smartphones grati Facebock und grati Whasa zu nutzen werden die Bewohner dieses Viertels nun mit gestohlenen Smartphones zahlreiche Masterabschlüsse spanischer und englischer Universitäten abschießen können, auf Wikipedia sich über die Herstellung von Wasserstoffperoxid, Trinitrotouluol und selbstgebastelter Flinten informieren können. Und natürlich mit gestohlenen Smartphones grati Facebock und grati Whasa nutzen.

  2. Ein Handy haben sie allemal aber nicht mehr so selbstverstaendlich einen Fernseher womit man sich Canal 13 u.a. freie Sender reiniehen kann.
    Also mit Internetanschluss und Handy gibts weniger Kinder und man geht nicht auf Einbrechertour. Daher wird der Nachwuchs der Kriminellen immer weniger und man chattet oder zieht sich Witzkurzfilme rein anstatt kriminelle Dinge zu drehen. Das Handy ist halt schwieriger wegzustehlen als ein Fernseher da die Person das Handy immer bei sich hat.
    Youtube oder „Video“ wie sie es nennen soll also den Fernseher ersetzen und somit eine Art von Geburtenkontrolle und Faulheit der Kriminellen hervorrufen um beides zu reduzieren.
    Einige sollten dadurch auch etwas Bildung bekommen wenn sie nach was Nuetzlichem im YouTube suchen.
    Alles in Allem eine loebliche Initiative – besser als Fernseher zu verteilen.
    Ich sehe das Internet nicht so sehr als Gefahr und Volksverdummung – Facebook und andere Kommunikationsdienste allerdings ja aber auch dann ist es immer noch die eigene Entscheidung der einzelnen Person. WhatsApp und YouTube sehe ich eher als Arbeitsuntensil und Bildungsfoerderer an – nur leider gebrauchen die Lateiner WhatsApp eher zum Zeitvertreib als fuer was Nuetzliches.
    Bei Facebook, Twitter & Co. kann ich nicht denn Sinn verstehen da es so eine Art von Followersucht ist. Um Ideen und Botschaften in alle Welt zu verbreiten (wie Trump, Obama oder Abdo es tun) sehe ich das Wocheblatt als Ersatz fuer Twitter an um aktiv am Tagesgeschehen teilzunehmen.
    Andererseits wird ja in China fast ausschliesslich die WeChat App fuer alles gebraucht – mans skannt den QR Code um zu bezahlen (alles laeuft da auf QR Code), so ne Art WhatsApp ist integriert und das Bankkonto an die WeChat App angeschlossen so dass keine Kreditkarte noetig ist. Bedenke man dass beim Android 8.0 (Oreo) die SMS Funktion schon so eine Art von iMessage (iPhone) ist wo man auch Bilder, Videos und Dateien versenden kann, so sieht man dass der regulaere SMS versandt bald das WhatsApp ersetzt. Abdroid 6.01 (Marshmallow) hatte das noch nicht. Also WhatsApp ist bald passe und man kann das regulaere „mensaje“ z.B. bei Tigo, Personal, Vox, etc als WhatsApp Ersatz brauchen da es dieselben Funktionen hat und zudem besser Integriert im Android Oekosystem.
    Als was Positives im Vergleich zur Fernsehverteilung wo den Leuten die Infos vorgekocht werden wobei man beim Internet selber denken und waehlen muss – zumindest ist man beim Internet etwas weniger Hirntod als beim Fernseher mit Soap Operas und andere verdummende Serien.
    Versteh zu waehlen und das Internet ist fuer den Menschen ein reiner Gewinn da dieses praktisch die Informationsquelle der Welt ist.

  3. Nicht nur hier auch sonst überall auf der Welt, trägt ständige ( dann noch nicht mal selbst erarbeitet) Verfügbarkeit von Internet dann eher zum abflachen der Arbeitsmoral bei, da man dann genug Ablenkung hat..
    Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, Selbstversorgungskurse und Crash Ausbildungen wären wichtig gewesen. Das Internet hilft in solchen Vierteln eher seine Verbrechen noch besser zu organisieren.

  4. Und das läuft unter Hilfe für Arme? Ich glaube Paraguay wird ein riesiges Irrenhaus.
    Die Meldungen über die angeblich geplanten Projekte, Häftlinge die mal eben so flüchten, Korruption im grossen Stil, Betrug. Was wird bloss aus dem Land?

    1. Man darf nicht alles glauben was in den Medien steht!
      Fakt ist das diese Maßnahme genau dort durchgeführt wird wo die meisten Verbrechen organisiert werden.
      Wie der Artikel bereits verrät. Es geht um Mitschnitte und Datensammlung um so dem Verbrechen entgegenzuwirken.
      Mit Speck (Gratis) fängt man die Mäuse.
      Das dies ein Schritt zur Überwachung darstellt ist ein anderes Thema.

      Lg

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