“Wir wollen investieren, aber wir können nicht“

Asunción: Das Trinkwasser und vor allem die Versorgung mit der lebenswichtigen Flüssigkeit ist ein großes Problem in Paraguay. Fast zwei Millionen Menschen haben keinen Zugang. Es gibt Bestrebungen, dies zu ändern, aber sie werden behindert.

Paraguay hätte eigentlich genug Reserven an Trinkwasser, für jeden Einwohner, aber viele Steine werden privaten Betreiber in den Weg gelegt. Die paraguayische Kammer für Wasser, in der alle Anbieter organisiert sind, äußerte in einer Erklärung Bedenken über die Fortschritte in dem Sektor an.

Es müsste, laut der Vereinigung, viele Erweiterungen in den Sektoren der Kanalisation aber auch der allgemeinen Versorgung mit Trinkwasser erfolgen.

Eigentlich gibt es eine Gesetzesgrundlage, die im Jahr 2000 verabschiedet wurde und den Besitzern von Immobilien einen Anschluss an das Wassernetz garantiert. Vor allem auch private Anbieter oder Wasserkommissionen sollen diese herstellen. Sie dürfen dafür Darlehen in Anspruch nehmen, die von öffentlicher Seite gefördert werden. So soll die Situation im Sektor des Trinkwassers und der Kanalisation verbessert werden. Das führte aber zu Problemen, denn keine Institution rückte Gelder heraus aufgrund einer Unsicherheit bei der Rückzahlung.

Rechtliche Hindernisse behindern das Vorhaben. „Wir wollen investieren, aber wir können nicht“, lauter die Erklärung der Organisation.

Es kam zu einer Änderung des Gesetzes aus dem Jahr 2000. Mittlerweile sollen die privaten Anbieter Ressourcen vom Staat oder multilateralen Organisationen erhalten. Bei schwerwiegenden Verstößen, “entweder bei privaten Unternehmen oder Wasserkommissionen kommt es zu einer Enteignung oder einem Lizenzentzug. Eine faire Bezahlung muss ebenfalls bei den Tarifen sichergestellt sein“.

Es kam des Öfteren zu Wucherpreisen bei den Wasseranschlüssen oder anderen Dienstleistungen bei Privatanbietern. Dies will man nun ändern. Andererseits dürfte es der einzige Weg sein in dem Sektor für Abhilfe zu sorgen, die staatlichen Versorger, wie Essap, stagnieren ebenfalls in dem Bereich.

Quelle: Hoy

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4 Kommentare zu ““Wir wollen investieren, aber wir können nicht“

  1. Ich werde mir also ein Haus in der Wüste 100km vom nächsten Haus entfernt bauen und habe das Recht auf einen Wasseranschluss?

    1. Der UNGEHINDERTE Zugriff auf Wasser ist ein Menschenrecht und sollte gratis sein. Der Staat…. die Demokratie: „Die richtige Übersetzung für Demokrat ist Mehrheitler, auf russisch „Bolschwiki“. Das Kerngeschäft von Parteien besteht in der Hetze von Volksteilen gegeneinander. Sie nennen es „politische Willensbildung“. Ihre Parteiprogramme und ihre Aussagen sind extra dazu aufeinander abgestimmt. Jede Organisation funktioniert hierarisch. Wahlen erzeugen die Illussion, dass dies nicht so sei.
      Eine Volksherrschaft kann es nur über ein Gebiet geben in Form von Schutz und wird durch einen Führer eines Volksstaates ausgeübt. Demokratie ist der Absolutismus der Hochfinanz bzw. des Geldes.“ Aus: Link

    2. Der UNGEHINDERTE Zugriff auf Wasser ist ein Menschenrecht und sollte gratis sein. Der Staat…. die Demokratie: „Die richtige Übersetzung für Demokrat ist Mehrheitler, auf russisch „Bolschwiki“. Das Kerngeschäft von Parteien besteht in der Hetze von Volksteilen gegeneinander. Sie nennen es „politische Willensbildung“. Ihre Parteiprogramme und ihre Aussagen sind extra dazu aufeinander abgestimmt. Jede Organisation funktioniert hierarisch. Wahlen erzeugen die Illussion, dass dies nicht so sei.
      Eine Volksherrschaft kann es nur über ein Gebiet geben in Form von Schutz und wird durch einen Führer eines Volksstaates ausgeübt. Demokratie ist der Absolutismus der Hochfinanz bzw. des Geldes.“ Aus: Link

  2. Vom staatlichen Versorger ja, privat nein, ist Essap nicht in der Gegend, musst Du wohl oder Übel mit dem Eimer zum nächsten Nachbarn laufen und um Wasser bitten. Oder Du lässt bohren, meistens auf Verdacht, also nicht 100%, wenn es nicht geht, hast Du Dein Geld vertan, wenn ja hast Du Deine eigene Wasserversorgung.

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