Zehntausend Fälle von familiärer Gewalt

Asunción: Mit zehntausend Berichten über familiäre Gewalt im Departement Central in vier Monaten führt diese Region mit rund 2,5 Millionen Einwohnern das Ranking dieser nationalen Epidemie an.

Der dramatische Anstieg dieser Fälle war der Grund, warum die Justizbehörde ein Amt zur Beobachtung solcher Gewalttaten eingerichtet hat.

Der Vorsitzende des Obersten Gerichtshofs, Alberto Martínez Simón, sagte, dass die neue Institution Fortschritte im Kampf gegen die Geißel im Land bedeute. „Es ist ein Palliativ, eine Erleichterung für diejenigen, die unter häuslicher und familieninterner Gewalt leiden. Darüber hinaus zeigt es das Engagement der Justiz für die Staatsbürgerschaft“, betonte er.

Falls jemand Kenntnisse über Fälle von familiärer Gewalt erfährt oder sogar selbst davon betroffen ist können Hinweise über die Telefonnummern (0972) 377-850 und (0972) 377-851 mitgeteilt werden.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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1 Kommentar zu “Zehntausend Fälle von familiärer Gewalt

  1. Unter Druck geraten werden Beziehungen auf die Probe gestellt. Entweder die Beziehungen waren ohnehin nur „Schönwetter-Beziehungen“ und man läuft beim geringsten Stürmchen auf und davon – oder man rückt zusammen und stützt sich gegenseitig. Das ist aber in erster Linie eine Charakterfrage. Wer schon immer in seinem Leben zum puren Egoisten erzogen wurde und gar in einer dümmlich-mittelalterlich anmutenden Machokultur groß geworden ist, dazu niemals gelernt hat Argumente sachlich auszutauschen, ruhig zu diskutieren und andere zu akzeptieren, der freilich flippt schnell aus, wird aggressiv und handgreiflich. Übrigens: Machokultur betrifft nicht nur Männer, auch die Frauen in einer solchen Kultur sind Machos, nur nennt man das nicht so.

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