Zollbehörde lässt angeblich religiöse Relikte entfernen

Asunción: In den letzten Tagen kam es in der Nationalen Zollbehörde zu einer Kontroverse, nachdem das angebliche Verbot von Heiligenbildern und der Jungfrau Maria in den Ämtern verboten worden war.

Von der Institution wurde das Gerücht bestritten und versichert, dass das veröffentlichte Dokument völlig falsch ist.

Ein Bild von dem Entfernen religiöser Relikte, das sich durch soziale Netzwerke und WhatsApp-Gruppen zu verbreiten begann, spricht von einem “Verbot des Anbringens“ allegorischer Plakate gegenüber politischen Parteien, religiösen Bildern und jeglichem Werbematerial innerhalb der Zollverwaltung.

Laut einer Veröffentlichung ist der Direktor der Einrichtung, Julio Fernández, evangelischer Pfarrer und er ordnete deshalb an, die Heiligenbilder, einschließlich der Marienfigur, aus den Ämtern zu entfernen.

Die Tatsache hätte die Unzufriedenheit einiger Zollbeamter hervorgerufen, die – im Glauben an das, was das Dokument besagt – befürchteten, dass sie in ihrer Religionsfreiheit eingeschränkt werden.

Die Nationale Zolldirektion gab eine Erklärung zur angeblichen Einschränkung religiöser Bilder in der Einrichtung ab und versicherte, dass keine Maßnahme in Bezug auf das jeweilige Problem angeordnet wurde.

Die Behörde stellte außerdem klar, dass die Anordnung “Instructional Nr. 44″, Name des Dokuments, das durch soziale Netzwerke und WhatsApp publiziert wird, absolut falsch ist und eine Reihe von inhaltlichen und formalen Fehlern aufweist, wie z. B. die falsche Nummerierung am Anfang und die fehlende Unterschrift einer übergeordneten Behörde, wie dem nationalen Zolldirektor oder dem stellvertretenden Direktor.

„Trotz der unangemessenen Praktiken, die von skrupellosen Sektoren, die die öffentliche Meinung zu verwirren versuchen, gezeigt werden, ratifiziert das Nationale Zollamt seine treue und unerschütterliche Verpflichtung, den irreversiblen Prozess einer wirtschaftlichen Formalisierung fortzusetzen“, lautet der letzte Teil des Kommuniqués.

Wochenblatt / Hoy

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5 Kommentare zu “Zollbehörde lässt angeblich religiöse Relikte entfernen

  1. „Die Tatsache hätte die Unzufriedenheit einiger Zollbeamter hervorgerufen, die – im Glauben an das, was das Dokument besagt – befürchteten, dass sie in ihrer Religionsfreiheit eingeschränkt werden.“

    Kann ich mir gut vorstellen. Nach einem harten Tag, an dem man vielfach betrügt und bescheisst, brauchts am Abend eine Marienfigur die man anbetet, damit der morgige Tag genauso erfolgreich ist und man nicht seinen privilegierten Arbeitsplatz verliert.

  2. Was sollen diese „Heiligenbilder“ eigentlich bringen? Beten die Katholiken „Heiligenbilder“ an? Oder glauben sie an die Kraft der „Heiligenbilder“? Ich glaube, da läuft so manches schief und steht im klaren Gegensatz zur Bibel, dem EINZIGEN FUNDAMENT aller Christen!

    1. Die “ Heiligenbilder“ werden nur ausgetauscht,. Es werden Islam und Allah Bilder und Figuren postiert. Welche Bibel meinst Du, die frei übersetzten für jede Religion, oder das Original, was noch nie ein Mensch zu Gesicht bekommen, außer die frei Übersetzer, die nach der Übersetzung ermordet wurden.

  3. @Manni
    die Wenigsten wissen wohl, daß die „Heilige Mutter Kirche“ die Tradition des Römischen Reiches fortsetzte, indem sie die alten Gottheiten der von ihr okkupierten Gemeinschaften in ihre Reihen eingliederte.
    Die Römer liessen damals den besiegten Völkern ihre Götter, weil sie wußten, wie sinnlos Religionskriege sind.
    Die katholische Kirche ging einen etwas anderen Weg.
    Die Große Mutter (Erde) wurde zur Heiligen „Jungfrau“ ( die es entsprechend auch schon in anderen Religionen gab ), die Götter und übernatürlichen Wesenheiten mutierten zu „Heiligen“.
    Die Menschen scheinen mit einem „Gottesgen“ geboren zu werden. Sie WOLLEN an das Übernatürliche glauben.
    Denn so können sie ihre eigenen Fehlentscheidungen, Schwächen und Verbrechen, einem „höheren Wesen“ in die Schuhe schieben. ( Deus vult ).
    So müssen sie keine eigene Verantwortung übernehmen, was ihnen das Leben und das Gewissen erleichtert.
    Daher brauchen sie ihre „kleinen Götter“, die Mutter Gottes oder die Heiligen, die sie für Fürsprecher halten.
    Als rechte Christen würden sie sonst das 1. Gebot beachten.
    Denn was sind denn die Heiligen und die Jungfrau, wenn nicht Nebengötter?

  4. Religionsfreiheit können sie ja in ihrer Freizeit ausüben. Fakt ist, dass es dir passieren kann, dass während warten musst, plötzlich ein Tisch mit Götzenfigürchen und Kerzen aufgestellt wird und die Angestellten wie auf LSD irgendwas anfangen zu murmel. Dann musst halt raus. Und weiterhin warten. Irgendwann scheint dann die Wirkung des LSD nachzulassen und nach ein paar Stunden Wartens kannst dann dein Anliegen vorbringen.

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