Zu schnelle Busse und Lynchjustiz

Asunción: Am gestrigen Vormittag ereignete sich im Zentrum der Hauptstadt ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine 18-Jährige ums Leben kam. Ein Busfahrer überfuhr die im 9. Monat Schwangere.

An der Straßenecke Eligio Ayala und Mexiko überquerte die 18-Jährige Yennifer Guadalupe Rolón Jara den Fußgängerübergang zusammen mit ihrem jüngeren Bruder. Nach Aussagen des Bruders war er schneller als seine Schwester, doch der Busfahrer soll sie bei roter Ampel überfahren haben. Das Opfer stammt aus dem Stadtteil Ricardo Brugada, auch bekannt als Chacarita. Da es an der Kreuzung nahe der Plaza Uruguaya keine Überwachungskameras gibt, versuchen Familienangehörige Aufnahmen von Geschäften in der Nähe zu bekommen, die das verhalten des Busfahrers beweisen sollen. Von Seiten des Unternehmens hingegen konnte mit Kameraaufzeichnungen bewiesen werden, dass der Fahrer die Fahrt fortsetzt, nachdem die Ampel auf Grün umschaltete.

Die Sanitäter, die zum Einsatzort gerufen wurden untersuchten die Frau. Da jedoch zu viel Zeit vergangen war, konnte auch das Baby nicht mehr gerettet werden.Die Polizei nahm den Fahrer des Buses der Linie 12 vorübergehend in Schutzhaft. Damit half sie ihm, da Familienmitglieder drauf und dran waren ihn zu lynchen.

Wochenblatt / Hoy / Abc Color / Última Hora

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6 Kommentare zu “Zu schnelle Busse und Lynchjustiz

  1. Genau. Kümmern tut sich keiner um irgend was, aber wenn was passiert, wissen alle alles. Wenn die frau ins tiefe wasser gefallen wäre? Da hätte dann niemand was bemerkt oder alle verhindert gewesen.

  2. Heya, diesmal war die Feuerwehr noch vor der hiesig Kindergartenpolizeijustiz da, das kann man am Absperrband deutlich erkennen. Das ist gut, so werden die Spuren nicht von den schaulustigen Gaffern übertrammelt, um noch ein paar Videos für ihr Facebock-Profil zu sammeln. Daher kann dies hiesig Kindergartenpolizeijustiz ganz für sich beanspruchen. Nun redet hiesig Kindergartenpolizeijustiz mit der Feuerwehr, den Zeugen, siehe Foto. Ein mit Kreide bewaffneter Kriminologe scheint wohl nicht zur Verfügung zu stehen, da auch diese bemüht sind samstags mittels Nachhilfestunden ihre hierzuland üblich täglich 7 bis 11 Uhr Grundschul vielleicht abzuschließen. Phänomenal, haben wohl in der Nachhilfe gerade Thema «Stricken und Reimen in 14 Tagen». Weiter Kindergartenpolizeijustizeln.

  3. naja, da steht aussage gegen aussage sag ich mal, vermutlich wurde das video des unternehmens gefaked wel vermutlich die versicherung sonst nicht zahlen würde. schrecklich hier in paaguay, die die geld haben werden leider gewinnen unddie arme samt baby kann nichts mehr tun, arm sowas

  4. nachsatz … auf dem video sieht man nur das er bei grün quasi stehenbleibt, könnte a leicht sein das es dann schon wieder rot war und normal sollte man den impact ja auch drauf sehen ewas aber nicht der fall ist, also definitiv getürkt das teil

  5. Entweder ist der Verkehr von links bei Rot gefahren, oder der Bus. Warum der auf der linken Spur bei ehemals Grün lange stehen geblieben ist und dann noch mit einer Frau quatscht während er bei noch fließendem Querverkehr anfährt, bleibt sein Geheimnis.
    Und warum auf Personen auf dem Zebrastreifen achten? Machen wir nie! Weiß doch jeder. Und wir fahren bei rot, weiß auch jeder! Ausnahmweise mal langsam, also Opfer kaum mitgeschleppt. 1-3″ Schockstarre, danach steht der Bus. Gefühlte 5m noch auf Zebrastreifen. Also die Zeugen vom rasenden Bus lügen schon mal. Der Busfahrer auch. Aber der darf das.
    Elendes Mörderpack!

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