15 Jahre nach der schrecklichen Tat

Asunción: Heute vor genau 15 Jahren wurden drei paraguayisch-koreanische Kinder sowie eine deutschstämmige Hausangestellte in einem Haus im Stadtteil San Vicente ermordet. Der Täter sowie die Mutter der Kinder sind weiterhin auf der Flucht.

Am 19. Dezember 2005 gegen 19:30 Uhr entdeckte Yun Lee Yee (35) in ihrem Haus ein horrendes Verbrechen, dem ihre Kinder Suni Yun Rubén Lee Yee (12), Yini Jung Eduardo Lee Yee (10) und Jae Yun Nicolás Lee Yee (3) sowie die Hausangestellte Beatriz Bauer zum Opfer fielen, nachdem sie aus ihrem Geschäft im Mercado 4 zurückkam.

Am gleichen Tag kam die Polizei an den Tatort in der Straße Pampa Grande Nº 1963 Ecke Casanello, im Stadtteil San Vicente und begann zu ermitteln. Es dauerte etwas bis die Polizei überzeugt war, dass der Vater der Kinder, Joe Ho Lee (40), der Hauptverdächtige ist. Erst eineinhalb Jahre später klagte man den Vater an. Doch da war es schon zu spät, denn die Mutter flüchtete zusammen mit ihm aus Paraguay, obwohl sie von der Polizei vorgewarnt wurde, dass es belastende Beweise gegen ihn vorlagen. Das koreanische Ehepaar wurde später in Korea ausfindig gemacht, schaffte es jedoch nach China zu flüchten, wo Interpol sie aus den Augen verlor.

Der Vater der Kinder, Joe Ho Lee (40) kam am Tag des Verbrechens überraschend aus Brasilien zurückgereist, um seine Frau mit ihrem Liebhaber zu überraschen. Dieser, soll sein kleinerer Bruder gewesen sein. Obwohl die Untreue nicht bewiesen werden konnte wurden die Kinder sowie die Hausangestellte erwürgt und erstochen. Am kommenden Montag wird das Programm „Crimen und Castigo“ bei Abc TV den Jahre zurückliegenden Fall erneut beleuchten.

Wochenblatt / Abc Color

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1 Kommentar zu “15 Jahre nach der schrecklichen Tat

  1. Die Tat kann sich so zugetragen haben. Oder auch nicht. Das kann man trotz hiesig Kindergartenpolizeijustiz nicht so genau sagen. Oder vielleicht genau deswegen. Immerhin soll es feststehen, dass hiesig Kindergartenpolizei „Am gleichen Tag kam“, also am gleichen Tag am Tatort eintraf. Das ist ja schon einmal etwas. Ob sie ihre Polizeigerätschaft Kartenset und Streichhölzl auch dabei hatten, oder diese unterwegs vom Esel herunter gefallen sind, während des Wackelns über Paragauys asphaltierten Wälder, wird noch ermittelt. „Es dauerte etwas bis die (hiesig Kindergarten-)Polizei überzeugt war, dass der Vater der Kinder, […], der Hauptverdächtige ist.“ Ja, das kann man sich etwa vorstellen. Dass es „etwas“ dauerte, war ja sicher Calor, keine Lust und viel Telenovelas und Weihnachtsvorbereitung genügend Automobilisten mit dem Zweidollarschein wedeln zu lassen. Man setzt auch im Urwald auf Prioritäten. Was erstaunt am Artikel, dass (schon) „Erst eineinhalb Jahre später klagte man den Vater an.“ Das ging aber flott. Dauerte wohl etwas die Geschichte zusammen zu stricken. „Doch da war es schon zu spät, …“ erstaunt hingegen weniger. Und erst „obwohl sie von der (Kindergarten-)Polizei(-justiz) vorgewarnt wurde, dass es belastende Beweise gegen ihn vorlagen.“ erstaunt auch wenig, war doch das gegenseitige Schulterkloppen der hiesig Kindergartenpolizeijustiz täglich im Vorprogramm zum edukativen Basura-TV-Folterprogramm Jingo, Calle 7, Conejo und Baile el Indio zu sehen. Logisch scheinen Ermittlungsergebnisse hiesig Kindergartenpolizeijustiz allemal: Ein Mann kommt überraschend zurück, erwischt seinen kleinen Bruder mit seiner Frau im Bett und bringt dann die Kinder und die Hausangestellte um. Ist ja auch logisch man! Phanomenal. Weiter Kindergartenpolizeijustizeln.

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