Zu vermieten: Der Slogan spiegelt die Krise der Pandemie wider

Ciudad del Este: Der Slogan “Zu vermieten“ ist zu einem Boom im ganzen Land geworden und spiegelt die fatale Krise der Pandemie wider.

In einem einzigen Block im Zentrum von Ciudad del Este befinden sich neun Geschäfte mit dem Schild “Zu vermieten”. Es gibt Straßenzüge, in denen nur 40% der Geschäfte geöffnet sind und der Rest hat geschlossene Türen.

Die Gebäude Golden Tower I und II, die dem Immobilienunternehmen Espacios Habitables S.A. gehören, sind zu 65% mit Wohnungen belegt. Im Bereich der gewerblichen Räume sieht die Realität jedoch anders aus, da nur zwischen 40% und 45% vermietet sind. Dies erklärte der Administrator des Immobilienunternehmens, Luis Gilberto Martínez.

„Zu dieser Situation sollte hinzugefügt werden, dass in allen Mietkategorien sowohl Geschäftsräume als auch Apartments je nach Situation Rabatte zwischen 30% und 40% eingeräumt wurden. Wenn zum Beispiel vor der Pandemie der Preis für eine Wohnung 400 US-Dollar betrug, kostet sie heute 300 US-Dollar“, sagte er. Der Immobilienmanager führt die Verschärfung der Krise auf die Pandemie zurück, stellt jedoch klar, dass sich die Stadt zuvor bereits in einer heiklen Situation befunden habe.

„Vor der Pandemie hatten wir bereits seit Ende 2017 Probleme infolge des Anstiegs des US-Dollars und mit der Pandemie hat sich die Situation weiter verschlechtert”, sagte Martínez. Er selbst stellte klar, dass die Aussichten nicht gut seien und führte als Beispiel an, dass in guten Zeiten zwischen zehn und fünfzehn Personen pro Woche nach Wohnungen oder Geschäftsräumen gesucht haben. „Heute sind es nur noch zwei Personen pro Woche”, sagte er in Bezug auf hauptsächlich ausländische Kunden.

Er erwähnte, dass brasilianische Studenten Teil der Kundschaft wurden. „Von fünf Personen, die kommen, um zu fragen, sind vier brasilianische Studenten”, sagte Martínez.

Der Geschäftsmann Jotvino Urunaga, Inhaber des Shopping Lions in Ciudad del Este, sagte, dass 60%, der insgesamt 320 Salons, vermietet seien, der Rest nicht. Er bekräftigt auch, dass die Wirtschaftskrise vor der Pandemie entstanden sei und die Gesundheitskrise sie verschärft habe.

„Kurz vor der Pandemie und jetzt hat sich die Situation nicht wesentlich geändert, denn die Krise in Ciudad del Este ist schon lange her. Es gibt keine massiven Anfragen nach möglichen Anmietungen, um zu glauben, dass sich die Situation in kurzer Zeit ändern würde. Wir sind schlecht dran“, sagte Urunaga.

Wochenblatt / La Nación

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3 Kommentare zu “Zu vermieten: Der Slogan spiegelt die Krise der Pandemie wider

  1. Ach was. Kommst mit einem loco Europäo-Akzent daher, da kann man alles mieten, schon Jahre vor dem Uhhh-Viru-V2.x-Zeitalter. Den aufleuchtenden Dollarzeichen in den Augen kostet sämtliche Miete plus 600% im Gongo, Sambi und Paragauy. Umgekehrt, wollte den Eingeborenen ja auch schon etwas verkaufen. 1. Frage: «Wie viel gehst runter im Preis.» 2. Frage: «Wie viel gehst runter im Preis.» 3. Frage: «Wie viel gehst runter im Preis.» 99. Frage: «Wie viel gehst runter im Preis.»

  2. Oh! Welche Überraschung!
    Da wurden die Geschäftsleute monatelang dazu gezwungen, ihre Läden zu schließen, durften aber ihre Angestellten nicht entlassen, die Miet- und Nebenkosten liefen auch weiter…………Und dann sind die einfach pleite?
    Wie kann denn DAS passieren?
    Die meisten Geschäfte, die während der “Pandenie” in den Ruin getrieben wurden, werden nie wieder öffnen. Die arbeitslos gewordenen Angestellten werden arbeitslos bleiben.
    Deshalb können sie nichts außer dem absolut lebensnotwendigen kaufen. Und oft noch nicht einmal das.
    Die wenigen ausländischen Touristen, die noch kommen, werden von den staatlichen Wegelagerern abgezockt und vergrault.
    Woher soll also der Wirtschaftsaufschwung kommen?

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