Zum Dienen geweiht

Asunción: Acht verheiratete Laien wurden zu ständigen Diakonen geweiht, während andere diese Tätigkeit vorübergehend innehaben, um später dann als Priester ihr Amt auszuführen.

Der Erzbischof von Asunción, Edmundo Valenzuela, setzte acht verheirateten Laien, die Theologie und Pastoral studierten, in das Amt zum ständigen Diakon ein. Drei andere Männer erhielten das vorübergehende Diakonat und werden bald zum Priester geweiht. Die Zeremonie fand in der Kathedrale von Asunción statt.

Alle Verheirateten wurden mit der Erlaubnis ihrer jeweiligen Ehefrauen in das Amt eines Diakons eingeführt, Grundvoraussetzung für diesen Dienst in der katholischen Kirche.

Die Zeremonie wurde vom Erzbischof aus Asuncion und anderen Priestern aus der Diözese abgehalten. Folgende Personen sind nun ständige Diakone: Hugo Nelson Aquino Cardozo, Hugo Salvador Arias Ávalos, Sixto Bobadilla Duarte, Víctor Gamarra Sánchez, Luis Hugo Medina, Daniel Ozuna, Reinaldo Rafael Vargas Achucarro und Pedro Vielman Díaz.

Die vorübergehenden Diakone heißen: Francisco Blanco, Joffre David Silva und Hugo Orlando Jimenez. Sie werden ihre Tätigkeit für mindestens 6 Monate ausüben und sich dann auf die Priesterweihe vorbereiten.

Die Aufgabe des Diakons ist es, dem Pfarrer auf dem Altar zu helfen, das Evangelium zu verkünden, die pastorale Tätigkeit in der Gemeinde zu begleiten, dem Kranken die Kommunion zu bringen und Beerdigungen zu leiten. Er kann das Sakrament der Taufe zelebrieren und eine Hochzeit segnen.

Bischof Valenzuela beschrieb die Ordination der Diakone als ein Fest, das am Tag der Heiligen Peter und Paul, den Säulen der Kirche, gefeiert wird. Er fügte hinzu, dass mit den neuen geweihten Personen die Verkündigung des Wortes Gottes sichergestellt sei und schließlich erinnerte er die Diakone daran, dass sie in der katholischen Kirche seien, um der ganzen Gemeinschaft zu dienen.

Wochenblatt / ABC Color

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6 Kommentare zu “Zum Dienen geweiht

  1. Jop, erst einmal Hallooo, ich weiß gar nicht ob Sie es schon wussten, aber ich bin ja auch Verkäufer und das tue ich nur, um meinen Kunden zu dienen.

  2. Wenn man das schon sieht – unterwürfigstes Hinliegen vor dem Altar, ganz wie im Mittelalter. Vor wem genau unterwerfen sich denn diese angehenden Diakone bzw. Priester. Vor den kirchlichen Autoritäten oder dem Papst? Vor Gott kann es ja wohl nicht sein, denn dieser verlangt das nicht! Auf keiner Seite der Bibel, dem einzigsten Fundament der Christen, ist die Rede davon, daß man in dieser Haltung vor Gott treten soll/darf. Gibt es in diesem Forum fundierte Katholiken, die ein solches Verhalten erklären können?

    1. Sie unterwerfen sich Gott und der heiligen katholischen Kirche (siehe katholisches Glaubensbekenntnis).
      Nach katholischer Lehre vertritt die katholische Kirche den allein seelig machenden Glauben.
      Diese Haltung sehen Sie auch bei Nonnen und Mönchen bei der endgültigen Aufnahme in ein Kloster.
      Wer es so will ……………

  3. Kuno Gansz von Otzberg

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    Dieses zeigt wieder wie verzweifelt die Situation in der katholischen Kirche ist betreffs der Pfarreistellenbesetzung. Sie koennen schon lange nicht alle Pfarreistellen besetzen eben aus Mangel an Pfarrern. der Pfaffenmangel ist eben akut wenn man zu solchen Maassnahmen zurueckgreift. Ist Paraguay der Vorreiter der Aufloesung des Zoelibats, der Verlaiisierung der Kirche und der feminisierung der Kirche?
    Das ist was noch nie dagewesenes.
    In dem Licht muss man auch die Grosse Oekumene sehen die der Papst mit den Moslems anstrebt da ihm eben die Pfaffen ausgehen. Man kann also schlichtweg nicht alles Pfarrstellen mehr besetzen und somit faellt der „Gottesdienst“ aus da eben nur ein ordinierter Pfaffe die Messe abhalten kann.
    Dies zeigt klar den abgrundtiefen Einschnitt den der Protestantismus damals um 1500 der katholischen Kirche zugefuegt hat – weite Teile Europas gehoerten ploetzlich nicht mehr der katholischen Kirche, Gelder kamen nicht mehr zum Vatikan und ganze Gemeinden existierten ploetzlich nicht mehr.
    Es waere so wie wenn die Emmanuel Kirche in Loma Plata ploetzlich vom Mennonitentum abfallen wuerde und zu den Mormonen ueberlaufen wuerde. ASCIM Gelder wuerden nicht mehr fliessen, Konferenzgelder gibts nicht mehr, hunderte Arbeitnehmer sind ploetzlich nicht mehr Mennoniten und glauben sich mehr zu sein als alle anderen, die „Emmanueliter“ waehlen ploetzlich fuer die Opposition der Mennonitenkandidaten, die Neubekehrten sind staendig gegen die Agenda der Konferenzmennoniten, es gibt keine Gelder (genannt „Unterstuetzung“) mehr fuer die Bibelschule, die Emmanueliter gehen aus dem Menno Sportverein raus und gruenden einen eigenen, sie gruenden einen eigenen Milchvertrieb samt Fabrik, einen eigenen Schlachthof gibts auch, das Kirchengebaeude wird beschlagnahmt und gehoert nicht mehr den Mennoniten, alle Laendereien der Emmanueliter gehoeren nicht mehr der Kooperative Chortitzer, sie zahlen keinen Cent mehr zur Kooperative an Steuern sondern gruenden ihre eigene Kooperative auf den ehemaligen Kooperativslaendereien, eigene Sozialversicherung, eigenes Krankenhaus, eigene Aerzte aus der eigenen Gemeinde, eigene Post so dass man den obligatorischen Zockerhunderttausender in die eigene Post zahlt und nicht mehr zur Post der Kolonie, usw.
    Solch ein Einschnitt war der 95 Thesenanschlag Luthers damals fuer die Katholische Kirche und aehnlich ist der Pfaffenmangel, sprich schlicht „Mangel an Glaeubigen“ fuer die Katholische Kirche heute. Daher genau versucht der Papst es mit der Grossen Oekumene – aus Verzweiflung den Saftladen einigermassen am laufen zu halten. Nur dafuer hat er nicht mehr genuegend Leute so dass er die Standards senken muss – uebrigens dasselbe tun ja seid ein paar Jahrzehnten die Mennopfaffen auch. Es gibt also ein allgemeines mangelleiden an „Glaeubigen“.

  4. Kuno Gansz von Otzberg

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    @Walter
    Die Katholischen Pfaffen gehen weit besser um mit dem Gelde als die Mennoniten. Die Papisten geben den Pfaffen glaube ich nur ein Taschengeld, also nicht viel des Fluessigen, sondern dafuer die ganze Lebensfuehrung frei und das bis in den Tod – schliesslich vermeint man ja zu wissen das jeder dieser Pfaffen dieses aus Berufung tut und der Himmel der eigentliche Lohn sei. Waere ja auch schlimm wenn der Jehnseitsprediger fuer sich selbst nur das Diesseitige in Anspruch nehmen wuerde.
    Bei den Mennoniten ist es mittlerweile so dass selbst ein Jugendleiter ein hoeheres Gehalt bekommt als wenn er fuer die Kooperative arbeiten wurde (also richtig arbeiten). Das war frueher nicht so und durchaus wuerdig diese Pfruendewirtschaft scharf zu kritisieren. Wenn jemand teuer dafuer bezahlt wird den Teenies Motokrossrennen, Volleyball- und Fussballspiele zu organisieren, Ausfluege zu machen, „christliche“ Filme anzusehen, „Christliche“ Rockmusik zu hoeren, usw. dann ist das Fass durchaus schon beim ueberlaufen. Vor allem die Ordensbrueder sind meist durchaus Vorbilder in Sachen Geldmanagement und zumeist auch in Sachen Moral. Einzelne Pfaffen, natuerlich nicht alle aber eventuell doch ein paar, bringen natuerlich die katholische Kirche in verrufung – aber die allermeisten duerften doch relativ anstaendige Leute sein.
    Die Frage ist allerdings berechtigt ob die Laien wenn sie ordiniert sind, deren Aufgabe gratis nachgehen. Womoeglich entwickelt sich da so eine Art von Katholischer-Protestantismus-Mennonitismus wo die Laienbrueder den Braten der Zocke vom Zehnten gerochen haben; so wie es bei den allermeisten Pfingstlern der Fall ist. Man wird Pfaffe bei einer purahei Kirche um nicht mehr arbeiten zu muessen und man setzt sich als Lebensziel sich von der Kirche aushalten zu lassen. Siehe einer meiner ex Angestellten: fuer den latino wolle er nicht arbeiten denn der liesse ihn zu tode schuften (schiss die Kuh einmal wo hin so schrie der Lateinerpatron schon vom Hause her den Arbeiter an den Mist sofort wegzuraeumen. Deren Stall war in der Tat wie reingeleckt); den Gringo (alemammm de mierda) werde er noch nicht immer reich machen obwohl er ihn gut bezahle; sondern sein Lebensziel waere es Pfaffe zu werden bei den Pfingstlern um da gehoerig vom Zehnten zu zocken. So direkt wortwoertlich wurde das gesagt.
    Deswegen ist der sogenannte Protestantismus (inklusive die Pfafferei bei den Mennoniten) noch nicht unbedingt „das gelbe vom Ei“.

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