Zuschuss für Landwirte angedacht, um den Marihuana Anbau zu stoppen

Asunción: Der Minister des Nationalen Anti-Drogen-Sekretariats (Senad), Arnaldo Giuzzio, schlug eine Beihilfe für Landwirte vor, um den Marihuana-Anbau im Norden des Landes zu stoppen.

Die Idee des Ministers ist es, Bauern vom informellen Markt zu entfernen, damit sie “legale“ Kulturen anlegen und den Marihuana Anbau einstellen. Er gab zu, dass dies viel kosten werde, war jedoch der Ansicht, dass der Staat eingreifen könne, um diese Situation durch Subventionen zu verbessern.

„Wenn der Preis von Marihuana in Argentinien bei 100.000 Guaranies pro kg liegt und bei der Ananas bis zu 80.000 Guaranies/kg erreicht werden muss der Staat die fehlenden 20.000 Gs. subventionieren“, sagte er.

Giuzzio ist der Ansicht, dass dies eine Lösung sein könnte, wenn man bedenke, dass die Bauern, die sich dem Marihuana Anbau widmen, dies aus Notwendigkeit tun.

Giuzzio sagte, er wolle die Regierungen Argentiniens und Brasiliens für die Ausrottung von Marihuana sensibilisieren, weil dies die Wirtschaft vieler Landwirte im Norden des Landes beeinträchtigen würde.

Minister Arnaldo Giuzzio fügte an, es sei “viel billiger, Marihuana auf dem Land auszurotten, als es auf dem Markt zu bekämpfen“, weshalb Brasilien ein Interesse daran habe, bei der Zerstörung von Pflanzen auf paraguayischem Gebiet zusammenzuarbeiten. Der Leiter des Nationalen Antidrogenkretariats (Senad) erklärte jedoch, man wolle in den Nachbarländern das Bewusstsein für die Lage der Bauern schärfen.

„An einigen Orten erhalten sie praktisch ihre Wirtschaft mit diesem illegalen Anbau von Marihuana“, sagte Giuzzio. In diesem Zusammenhang fügte er an, dass Paraguay mit Argentinien und Brasilien nicht nur bei der Ausrottung des Cannabis Anbaus zusammenarbeiten werde, sondern auch bei der “Schaffung von Märkten für alternative Produkte“.

Auf der anderen Seite gab Giuzzio an, dass sie ausländische Erfahrungen in Bezug auf den privaten Konsum von Marihuana studieren und analysieren, aber die Debatte müsse im Nationalkongress geführt werden.

Er war vorsichtig, da er mit seiner Erfahrung auf diesem Gebiet offen für einen Dialog sei, aber er beabsichtige nicht, eine Erwartung zu wecken, die Verwendung heute freizugeben.

Giuzzio erinnerte daran, dass nur das medizinische Cannabisgesetz Bestand habe, für das ein Sicherheits- und Kontrollprotokoll in Betrieben vorgelegt worden sei, in denen diese Pflanzen in Asunción und dem Departement Central experimentell produziert werden sollen. „Die Idee ist, dass ein Projekt für alternative Entwicklungsprogramme von Familien geschaffen wird, die Marihuana für den privaten Gebrauch anbauen“, fügte er hinzu.

Wochenblatt / Ultima Hora

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6 Kommentare zu “Zuschuss für Landwirte angedacht, um den Marihuana Anbau zu stoppen

  1. Armer Drogenproduzent

    Antworten

    JOUUU, diese armen Drogenproduzenten tun dies nur aus Notwendigkeit, sind sicher weder veramigo oder verschwägert mit dem Jefe und ja, der Steuerzahler muss diesen armen Menschen was geben, damit sie auch was anbauen, was mehr Arbeit gibt als das Gras zu Rauchen zu sprengen.
    JOUUU, diese armen Irgendwas, für die muss man Verständnis und Plata aufbringen, das höre ich nun seit ich aus dem Flughafen zum Flugi leider nicht gerade links umkehrt wieder eingestiegen bin.

  2. Der Anbau von Ananas wird mit 20.000, der von Tomaten mit 87.000, von Kartoffel mit 95.000 usw. subventioniert.
    Schnell in den Anbau von Marihuana einsteigen und später Subventionen kassieren.
    Es stellt sich die Frage woher das Geld dafür kommen soll?
    Legalisieren das Zeug und besteuern wie Alkohol und Tabak.

  3. Jaah Anton, legalisieren und besteuern, das wäre der sinnvollste Vorschlag.
    Ich verstehe eh nicht, weshalb da immernoch so ein Gewese gemacht wird?
    Bloss weil der schwule Hoover das Zeug nicht leiden konnte,hahaha, deswegen muss es die ganze Welt verdammen? Blödsinn. Paraguay hat eh einen gruseligen Ruf im Ausland, da drauf kommts nimmer an?

  4. Dem Herrgott ein Räuchlein in den Himmel schicken ist allemal besser als die Birne mit Alkohol zudrönen…aber dann hätten die Políticos wieder etwas weniger zu verdienen.

  5. Der Druck gehen Marihuana vorzugehen kommt aus den USA. Die Pharmakonzerne haben panische Angst vor einfachen, selbst herstellbar en und wirksamen Arzneimitteln. Marihuana hat über 100 medizinisch wirksame Bestandteile. Die Diskussion wird immer nur auf das bei Epilepsie hochwirksame THC beschränkt. Dieses THC , welches die sogenannte Blutschranke im Gehirn kurzzeitig aufhebt ist im paraguayischen Marihuana überdies kaum vorhanden, da hier nahezu sämtliche möglichen Anbau und Verarbeitungsfehler aneinandergereiht werden. Das was die Paraguayer anbauen ist qualitativ nur der sogenannte starke Tobak, ein Tabakersatz aus Urgrossvaters Zeiten….

  6. Ich hatte eigentlich vor, morgen eine Bank zu überfallen.
    Da ich nun weiß, dass es für nicht verübte Verbrechen Förderungen geben soll, habe ich mich anders entschieden.
    Kann mir jemand sagen, wo ich diese Förderung beantragen kann?

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