Zwei Drogenschmuggler verhaftet, darunter ein Mennonit

Ciudad del Este: Agenten des Anti-Drogensekretariats haben gestern zwei Männer verhaftet, einer davon ein Bolivianer, der andere Paraguayer und Mennonit. Sie führten eine größere Menge Kokain mit sich.

Mitarbeiter des Anti-Drogensekretariats (Senad) hielten gestern einen Toyota Premio Kleinbus nahe Ciudad del Este an. Im Inneren saßen Ysaac Peters Wall und Jorge Justiniano Paz und hatten 1,1 kg Kokain im Fahrzeug versteckt. Den Agenten ist derzeit noch unklar was beide personen mit der größeren Menge Drogen vorhatten. Für den Export ins Ausland scheint die Menge jedoch zu gering.

Wochenblatt / Senad

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4 Kommentare zu “Zwei Drogenschmuggler verhaftet, darunter ein Mennonit

  1. Die beiden scheinen Neulinge auf diesem Gebiet sein. Man hört und liest natürlich oft und auch gerne von famosen Stoff-Händlern, bei denen teilweise auch Tonnen gang und gäbe sind. Da sind allerdings Namen von hohen Politikern dabei, und der kleine Spießer ärgert sich dann eben, daß er hart arbeiten muß und trotzdem Not leidet, während eben die „Famosen“ dieses Problem nicht haben und außerdem auch kein strafrechtliches Risko eingehen. Und da haben dann eben die „Kleinen“ die Idee,sich auch auf dieses Parkett zu begeben, wenigsten mit relativ kleinen Mengen, und noch dazu das strafrechtliche Risiko akzeptierend. Hier ist die Rede von einem Bolivianer (ohne weitere Angaben) und einem Paraguayer, Religion: „Menno“. Bei der Benennung des Bolivianers allerdings hat man auf die Angabe seiner Konfession verzichtet. Und das ist es gerade, was straffällige Mennos zur Weißglut bringt, daß man sie stets als „Mennos“ benennt. Der Einwand ist tatsächlich berechtigt, nicht aber, wenn es sich um Leute handelt, die sich selbst stets als die „Engel“ bezeichnen, und Wert darauf leben, daß „so etwas“ ein Menno niemals machen würde. Deshalb müssen sie sich auch den Vorwurf gefallen lassen, wenn sie sich schon als die „Engel der Welt“ präsentieren, daß sie dann im Falle der Straffälligkeit auch als diese angeblichen und scheinheiligen „Engel der Welt“ gleich „Mennos“ bezeichnet werden. Da die meisten dieser Mennos sogar noch einen „Deutschen Pass“ haben, könnte es rein theoretisch sogar passieren, daß aufgrund dessen ein straffälliger Menno sogar als „Deutscher“ bezeichnet werden kann. So hätten nämlich auch die einheimischen Paraguayer wieder mal ein Argument, auf die bösen „Deutschen“ mit dem nackten Zeigefinger zu zeigen, man habe schon immer gewußt, daß die „Deutschen“ so seien. Und zum Glück ist davon zu Recht nur das kleine Häuflein mit mennonitischer Konfession betroffen, denn gerade sie pflegen sich ja als ganz besonders „sündenfrei“ und deshalb auch „Gottes Lieblinge“, zu bezeichnen. Bezeichnend dafür ist ja auch, daß sogar die mennonitischen Pfaffen, die hier zu schreiben pflegen, für jedes Vorkommnis, ob in Politik, Straßenverkehr, Wetter oder auch sonstigen lokalen Nachrichten, dies stets mit irgend einer bestimmten Bibelstelle heuchlierisch kommentieren oder auch sogar begründen. Sie fühlen sich sogar fast noch als die „Auserwählten“, nur können sie den bereits vergebenen Titel „auserwähntes Volk“ nicht in Anspruch nehmen, dieser ist bereits vergeben. Da bleibt ihnen freilich nur das Prädikat „auserwähltes Grüppchen“ und da tut es natürlich unangenehm weh, wenn ein „Sündenfall“ so eines Angehörigen dieses „auserwählten Grüppchen“ in der Presse bekannt wird.

    1. Poppo Graf von Hahn-Kuchelmisz

      Nein die meisten Mennoniten haben NICHT die deutsche Staatsbuergerschaft. Nur die Neulaender und teilweise die Fernheimer weil die in Internierungslager in Deutschland als zivile Kriegsfluechtlinge diese da erhielten, u.a. von von Hindenburg und andere.
      Dieser Mennonit mit diesem Nachnahmen gibts kaum in den Chacokolonien und wenn dann sind es von Ostparaguay zugewanderte Mennoniten. Die meisten Mennoniten haben die kanadische Staatsbuergerschaft, wo sich heute dieses auch verfluechtigt und diese eher nur mexikaner, paraguayer und bolivianer sind mit deren respektive Staatsangehoerigkeit.
      Man sieht allerdings alle Mennoniten wegen ihres Dialekts als „Deutsche“ an (ohne dass die meisten die deutsche Staatsangehoerigkeit haben).
      Dieser duerfte maximal die kanadische und mexikanische Staatsbuergerschaft haben dazu noch die paraguayische.
      Ansonsten trifft @Martin die Pointe so halbwegs. Auch in juengster Zeit beschleunigte sich zusehends das Auseinanderbrechen der mennonitischen Gesellschaft – der Beweis ist immer die Migration der Lateiner in die Strukturen der Mennoniten weil die Kooperativssoldateska der Mennoniten sich oft mit den Lateinern besser versteht (gleiche Gesinnung) als mit anderen Mennoniten. In der Tat verstuende sich die heutige Generation Mennoniten nur schwer mit der Pioniergeneration die nach Paraguay einwanderten und sind „geistig“ den Lateinern naeher. Nueva Germania 2.0 bahnt sich an.
      Ansonsten ist diese Entwicklung ja in der Bibel vorausgesagt – dass so die Gottlosen werden werden am Ende der Tage. Diese Fehlentwicklungen tun dem Christentum, dem Glauben, der Bibel und Jesus ueberhaupt keinen Abbruch sondern bestaetigen die Richtigkeit Jesu nur umso mehr.
      Dieser Artikel beweist wiederum die Richtigkeit der Bibel dass am Ende der Tage die Menschen abfallen werden vom Glauben – abfallen kann man nur wenn man mal „dagewesen“ ist wovon man abfiel.

  2. Poppo Graf von Hahn-Kuchelmisz

    Wahnsinn! Im Stile von „mexican carry“ hat er die Drogen transportiert – da wo die Mexikaner ihre Pistole im Hosenbund (also der Lauf zeigt auf die Reproduktionsorgane) verstauen. Wenn die Senad nicht sofort verdacht auf verdeckte Fuehrung einer Pistole geschoepft hat… „schwanger sein“ haben sie ihm wohl nicht abgenommen.
    Heute gaben die spanischen Nachrichten von Radio ZP-30 an dass in Ciudad del Este 2 Drogenschmuggler verhaftet wurden. Sie schmuggelten Kokain. Der eine war ein „Paraguayer“ und der andere ein Bolivianer. Der „paraguayer“ hiess mit Namen Abram Wall und der boliviaco hatte dann einen spanischen Namen.
    Die deutschen Nachrichten liessen diese Neuigkeit opportun aus.
    Definitiv duerfte man die mennonitischen Entfuehrungen vor den Landeswahlen mit Rivalitaeten zwischen Drogenclans in verbindung bringen – Der Drogenschmugglerring der Mennoniten trat wohl in Konkurrenz zu den lateinischen Gruppierungen die von den Landespolitikern gesteuert werden.
    Dieses duerfte der Artikel diesbezueglich sein: https://www.capitanbado.com/policial/detienen-a-paraguayo-y-boliviano-con-cocaina-durante-controles-en-cde/153370.
    Der Mennonite heisst da nur Isaak Peters Wall – wo die Polizei es wie immer mit Namen nicht so genau nimmt.
    Definitiv ein Mennonite der im Drogengeschaeft taetig ist. Solche reisen durch den Chaco – ohne dass jemals jemand was bemerkt.
    Wo niemand hinsieht kann man ja auch mit den Bruedern „Kumbaya“ singen. Wie immer ist der Chaco „rein von allen Suenden“.
    Huuuch die Presse, die Boese, fehlt mal zu verbieten, nicht wahr?!
    12$ per Gramm soll der Kokainpreis 2016 in Brasilien gewesen sein macht nach Adam Riese dann 1000 Gramm x 12$ = rund 12000 US$ oder x 6600 Gs/US$ = rund 80 Millionen Guaranies.
    In Nordamerika geht der mennonitischen Drogenhighway von Mexiko durch die USA im amisch Buggywagen nach Kanada, als Endziel.
    Bedenkt man dass die Kooperativen des Chaco jeden Tag mit LKW’s nach Chile und Bolivien fahren so ist es nicht abwegig dass die Unschuldstauben von Chauffeure jedesmal 80 Millioenchen sich dazuverdienen – der Drogenhighway duerfte von Chile ueber den Chaco bis nach Brasilien gehen. Mitten durch die Mennonitenkolonien.
    So gesehen verstehe ich auf einmal dass die Ruta Bioceanica „mehr Produktivitaet“ in den Chaco bringt – klar die Drogen verstukkern weniger wenn die Gassen glatt sind und die Hintern der Schmuggler fahren auch weich bis ans Endziel. Da Bolivien das Hauptanbaugebiet des Rohstoffes fuer Kokain ist, so sind sichere Transportwege das sehnlichste Ziel dieses Gewerbes. Man investiert das Geld dann in Viehzuchtsbetriebe und laesst es so waschen – wobei die internationale Drogenmafia die Viehpreise hoch haelt (nicht umsonst sind die Viehpreise ja so hoch und recht stabil) indem sie in diesen Sektor investiert; so schliesst sich der Wirtschaftskreis damit. Illegale wie legale Geschaefte reichen sich die Hand.
    Was dabei unter die Raeder kommt ist das wahre Christentum denn der Geist Gottes zieht sich von solchen Menschen zurueck – das ist mal ein „Naturgesetz“ dass nicht ausser kraft gesetzt werden kann. Jegliche soziale Probleme (Promiskuitaet, Ehebruch, Trunkenheit, Drogenkonsum, soziales Auseinanderbrechen, Vertrauenslosigkeit, extreme Armut, etc) ist immer nur auf die Abwesenheit Gottes zurueckzufuehren – wie als die „Herrlichkeit Gottes“ den jerusalemer Tempel verliess.
    Dieser Sohn Mennos ist sicherlich zahlendes Mitglied bei der ACOMEPA so dass Jiet Kloosse jetzt schon emsig damit beschaeftigt sein duerfte MOPC-Wiens zu erklaeren dass er seinen Kumpel „Guisso“ von der Senad beschwatzen solle dieses edle Exemplar des Mennonitentums frei zu lassen – auf ein Neues.
    Jiet Kloosse duerfte sich jetzt wutschnaufend auf die Kommentarfunktion des Wochenblattes stuerzen und wuenschen, „das Heil’ge Feu’r“ regne auf Poppo herab.
    Bis hier sinds genau 567 Woerter, 3907 Zeichen und 1 Zeile kurz von einem vollen A4 Format Blatt.

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