Zwei Viehdiebe auf einer Estancia erschossen

Tavaí: Zwei Männer wurden auf einer Estancia im Departement Caazapá erschossen. Neben ihnen lag ein geschlachtetes Rind.

Bei den Opfern handelt es sich um Aldo Antonio González Duarte, 25 Jahre alt und Juan Carlos Duarte Torres, 30 Jahre alt.

Nach dem Bericht der Angestellten von der Estancia wurden die beiden Männer in der Morgendämmerung am Montag gefunden. Die Rinderfarm liegt in der Gegend von Charara’i, im Bezirk Tavaí, Departement Caazapá.

Beide Toten hatten mehrere Schussverletzungen in verschiedenen Teilen des Körpers. Die Estancia gehört Justo Martínez Noguera mit Sitz in der Stadt Asunción.

Bei den Leichen wurden Taschenlampen, Messer, ein Handy und eine Metzgersäge beschlagnahmt.

Den Tatort nahmen Vertreter der Staatsanwaltschaft und ein Gerichtsmediziner in Augenschein. Als wahrscheinliche Todesursache der beiden Viehdiebe wurde ein hypovolämischer Schock durch das Abfeuern einer Feuerwaffe bescheinigt.

Bislang sind die oder der mutmaßliche Täter unbekannt. In Caazapá ist die Zahl der Viehdiebstähle in letzter Zeit deutlich angestiegen. Ob das Beispiel als Abschreckung dient, wird sich zeigen.

Wochenblatt / Ultima Hora

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5 Kommentare zu “Zwei Viehdiebe auf einer Estancia erschossen

  1. Also die Zeiten als die Kirche ihre Sektenveranstaltungen nur auf Latein abhielten, damit kein Normalo ein Wort versteht, sind seit Jahrzehnten vorbei.
    Darum hier die Übersetzung von (lat.) „ein hypovolämischer Schock durch das Abfeuern einer Feuerwaffe“ auf (deutsch) „ein großes Loch durch das Abfeuern einer Feuerwaffe“.

    1. Super, meinen Dank für die Übersetzung, so musste ich nicht nachforschen.
      Soweit ich mich erinnere, gab es bei „caesar“ in der Lektüre auch keinen hypovolämischen Schock.

  2. Überall nehmen Viehdiebstähle zu.
    Die neueste Masche ist inzwischen, nicht die lebenden Tiere abzutransportieren, sondern sie an Ort zu Stelle zu schlachten und nur das Fleisch mitzunehmen.
    Der Eigentümer findet dann nur noch Kopf und Füße seiner Tiere.
    Frecherweise passiert das oft sogar am hellichten Tag.
    Und die illegalen Schlächter interessieren sich nicht dafür, ob es womöglich die einzige Kuh einer armen Familie ist.
    Nicht daß es weniger schlimm ist, wenn sie einen großen Viehzüchter schädigen, so meine ich das nicht.
    Leider sind die Zeiten vorbei, als man erwischte Viehdiebe einfach am nächsten Baum aufknüpfte.
    Viele meiner Nachbarn geben schon die Viehhaltung auf, da sie sagen, sie hätten keine Lust mehr, die Tiere großzuziehen, damit jemand anderer anschließend davon profitiert.
    Übrigens wird nicht nur Vieh gestohlen, sondern auch die Feldfrüchte wie Mandioka, Mais, Bohnen, usw.
    Und sie sind der festen Überzeugung, daß in all diese Diebstähle mindestens ein Nachbar involviert sein muß, da die Diebe genau wissen, wo welche Tiere sind und wann die Eigentümer womöglich nicht zuhause sind.
    Also erübrigt sich auch die Bildung einer Gemeinschaft, die Streife geht. Denn der Zuträger wird bei den Versammlungen dabei sein und seine Kumpane warnen.

    1. Das ist leichter gesagt als getan.
      Gut man kann alles wirklich gut verschwinden lassen wenn es sein muss.Da findet auch der Rechtsmediziner nichts mehr! Es gibt nur ein Problem:“Verbrecher haben mehr Rechte als Verbrechensopfer.“
      Man weiß nie, wer alles, was gehört hat,die Zungen können sehr lang und gefährlich sein.
      Vielleicht hatten die Schützen dazu keine Zeit!
      Hier geht es nicht nur um die Viehdiebe auch die Informanten,Spitzel muss man erlegen.Die EPP hat auch ihre Wasserträger!
      Wie TejuJagua zu Recht schreibt:
      Übrigens wird nicht nur Vieh gestohlen, sondern auch die Feldfrüchte wie Mandioka, Mais, Bohnen, usw.
      Und sie sind der festen Überzeugung, daß in all diese Diebstähle mindestens ein Nachbar involviert sein muß, da die Diebe genau wissen, wo welche Tiere sind und wann die Eigentümer womöglich nicht Zuhause sind.
      Also erübrigt sich auch die Bildung einer Gemeinschaft, die Streife geht. Denn der Zuträger wird bei den Versammlungen dabei sein und seine Kumpane warnen.

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