100 neue Container im Kampf gegen den Müll

Asunción: Im Mikrozentrum der Hauptstadt von Paraguay wurden insgesamt 100 Müllcontainer aufgestellt, um zu verhindern, dass Abfall auf die Straße geworfen wird.

Die Direktion für städtische Dienstleistungen der Kommune Asunción berichtet, dass sie einen neuen Pilotplan umgesetzt habe, um zu verhindern, dass Müll auf die Straße geworfen wird und um die Beteiligung der Bürger zu fördern.

Es handelt sich um ein Projekt, bei dem insgesamt 100 Abfallcontainer aufgestellt werden, die an verschiedenen “strategischen Punkten“ im historischen Zentrum der Hauptstadt verteilt sind, heißt es auf der Internetseite der Kommune.

Man weist des Weiteren darauf hin, dass das Hauptziel darin besteht, eine Lösung für das Problem der unregelmäßigen Ansammlung von Müll an den kritischen Punkten von Asunción zu finden, für den vorübergehende Maßnahmen getroffen werden, um später eine endgültige Entsorgung zu erreichen.

„Um das anhaltende Problem der unsachgemäßen Abfallentsorgung auf öffentlichen Straßen anzugehen, wurde ein innovativer Pilotplan für die Installation von Containern für feste Abfälle an verschiedenen strategischen Punkten im Mikrozentrum der Hauptstadt entwickelt“, betont die Kommune.

Es heißt weiter, dass die Kampagne auch darauf abzielt, “die aktive Beteiligung der Bürger an der Entsorgung ihrer Abfälle zu fördern und zur Schaffung einer saubereren und gesünderen Umwelt beizutragen“, wofür man die Bürger dazu auffordere, die neuen Container ordnungsgemäß zu nutzen.

„Die Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung und den Bürgern ist unerlässlich, um den Erfolg dieses Projekts zu erreichen und den Grundstein für eine nachhaltige Abfallbewirtschaftung in der Zukunft zu legen“, berichtet die Kommune weiter auf ihrer Internetseite.

Die 100 Container haben ein Fassungsvermögen von jeweils 2.000 Kilo Müll, der von Mitarbeitern der Stadtreinigung mit Spezialfahrzeugen entleert wird. Diese Arbeiten werden täglich und nachts durchgeführt, um den Fahrzeugverkehr nicht zu beeinträchtigen.

„Die Container werden permanent überwacht und bei Bedarf entfernen wir in einigen Fällen auch tagsüber den anfallenden Müll, um jederzeit eine optimale und saubere Umgebung zu gewährleisten“, heißt es abschließend in der Veröffentlichung der Stadtverwaltung.

Im Rahmen des Projekts erinnerten die Stadtverwaltung die Öffentlichkeit daran, dass alle Recycler, die in Asunción unterwegs sind, freien Zugang zur Mülldeponie Cateura haben, der einzigen für die endgültige Entsorgung von Abfällen zugelassenen Stätte, um den von ihnen eingesammelten Müll dort abzuliefern und zu trennen.

Wochenblatt / Ultima Hora

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2 Kommentare zu “100 neue Container im Kampf gegen den Müll

  1. Ja, gut gemeint. Abe nicht auf Paraafric adaptiert. Da hat es Deckel draufi und Räder dran. Ein Bauer kann zu seinen Schweinen noch lange sagen, dass sie wie die Schweine leben – das geht denen hier rein und da gleich wieder rausi. Ergo werden die Schweine des Bauern weiterhin wie die Schweine leben. Ein Müllcontainer dem zuerst den Deckel aufmachen musst wird hierzulande nicht klappen. Wie willst da Deckel auf und einen Müllsack rein stopfen, wenn auf der anderen Kleinkind draufi und eine Billigpolarbierbücks in der Hand hast. Außerdem gibt es im Lande einen riesen großen Mülleimer mit der Landesfläche. Ganz ohne Deckel drauf. Nett ist, dass sie an die Räder gedacht haben. Dann müssen die Container-Diebe nicht so schwer tragen.

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  2. Warum nicht schon längst so? Doch nicht nur auf ASU beschränkt, in jeder etwas größeren Gemeinde sollte dies der Fall sein. Dazu Zwangs-Abfallgebühren für jeden Grundstückeigentümer, verbunden mit einer sich daraus finanzierenden verbesserten Müllabfuhr.

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