13-jähriger “Jockey“ stirbt bei Pferderennen in Guairá

Mbocayaty: Ein 13-jähriger Junge starb gestern in dem eingangs erwähnten Bezirk, Guairá, mitten bei einem Pferderennen. Man geht davon aus, dass das Kind als “Jockey“ ausgebeutet wurde.

Teresa Martinez, die ermittelnde Staatsanwältin in dem Fall, berichtete, dass der Junge einen irreversiblen Hirntod erlitten habe. Sie fügte an, dass gegen eine Person namens Portillo Colmán Ermittlungen wegen Menschenhandel zum Zweck der Ausbeutung von Arbeitskräften eingeleitet worden seien.

Der 13-Jährige stammt aus Yuty, Caazapá und zog nach Mbocayaty, angeblich um eine Ausbildung bei Colmán zu beginnen. Er setzte den Jungen aber als Pferdereiter ein.

„Es ist ein weiterer Fall, der zeigt, wie schrecklich hoch die Zahl von Kindern bei diesen Aktivitäten ist“, sagte Martinez.

Auf der anderen Seite räumte die Staatsanwältin ein, dass es Hinweise gäbe, dass der Verstorbene ein Opfer von Missbrauch sein könnte. Es seien auch in dieser Hinsicht Ermittlungen aufgenommen worden.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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1 Kommentar zu “13-jähriger “Jockey“ stirbt bei Pferderennen in Guairá

  1. Kinder als Jockey ist nicht nur in Paraguay ein übel,es gibt mehr Länder wo dies der Fall ist.
    In einigen Länder wurde dieses gesetzlich Verboten.
    Natürlich spekulieren die Pferdehalter damit das die Pferde schneller sind weil die Kinder leichter sind als Erwachsene.
    (Möglichst sehr Schlank/zierlich und klein.)

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