2020 soll die Eisenbahn in Paraguay wieder auferstehen

Asunción: Zwischen Encarnación und Posadas in Argentinien hat sich die Zugverbindung bestens bewährt. Nun soll, laut der staatlichen Eisenbahngesellschaft in Paraguay, Fepasa, in drei Jahren eine weitere Strecke eröffnet werden.

Entscheidend dabei ist ein grünes Licht der Gesetzgebung dann kann das Bieterverfahren weiter fortgesetzt werden.

„Innerhalb von 15 Tagen dürften die Abgeordneten im Senat alle Hindernisse beseitigt haben. Dann muss die Regierung zustimmen. Falls dies so läuft wie geplant, wird wohl in rund 36 Monaten der erste Abschnitt einer Eisenbahnstrecke nach Luque in Betrieb sein. Sie hat eine Länge von 15 Kilometer“, erklärte der Präsident von Fepasa, Roberto Salinas.

Mittlerweile ist man bei dem Projekt wohl in der Endphase, das 2015 angeschoben wurde. „Entscheidend dabei ist, dass der Bau über private Investitionen erfolgt. Öffentliche Gelder werden nicht fließen. Fepasa ist eine Aktiengesellschaft“, erklärte Salinas.

Die Nahverkehrsstrecke wird elektrisch betrieben. Zunächst sollen die ersten 15 Kilometer in Betrieb gehen, in der zweiten Phase sind es dann insgesamt 40 Kilometer. „Das erste System in Paraguay, das ein vollelektrisches Massentransportmittel sein wird“, betonte Salinas.

In drei oder vier Städte gibt es Bahnhöfe. Die Geschwindigkeit des Zuges soll 80 km/h betragen. Salinas geht davon aus, dass die Passagiere Zeit und Geld sparen werden. „Die Welt ist eine Art Innovation für aufstrebende Städte wie Asunción. Kommunen, die nicht mit dem Fortschritt gehen, werden ihn verschlafen“, betonte Salinas.

Wochenblatt / Ultima Hora

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

8 Kommentare zu “2020 soll die Eisenbahn in Paraguay wieder auferstehen

  1. Ein guter Ansatz! Es fehlt noch die Reaktivierung der Asuncion er Straßenbahn ,alleine schon aus Umweltschutz Gründen .

  2. Das wird nicht funktionieren! Alles Träumereien die in der praktischen Umsetzung komplett versagen, wie vieles im Land. Warum? 1.) Wir wissen alle, daß in PY schon allein die Ankündigung von Regen und Wind zu Stromausfällen führt. Dies wird auch sicherlich in den nächsten 10 Jahren nicht besser sein, warum auch! Man kann sich leicht vorstellen, wie oft aus Gründen eines Stromausfalles diese elektrifizierte Straßenbahn auf der Strecke stehen bleiben wird. 2.) Sollten die Stromlieferungen künftig primär für diese E-Straßenbahn verwendet werden, wird sich der Stromausfall woanders bemerkbar machen. 3.) Was aber mit Sicherheit funktionieren wird ist, daß im Zuge der Planungen und (Teil) Realisierung der Bahn ganz bestimmt hohe Summen in „die richtigen Taschen“ abgezweigt werden. Möglicherweise rechnet sich dann für den Privatbetreiber dieses gesamte Vorhaben nicht mehr (siehe Erfahrungen mit einem einstmals geplanten zentralen Frachtflughaben in ASU!) und das Projekt scheitert schon daran mitten in den Vorbereitungen. Ich würde mich freuen, wenn alles anders kommt wie ich befürchte. Wäre zu schön um wahr zu sein! Allein mir fehlt der Glaube.

  3. Das wird nicht funktionieren! Alles Träumereien die in der praktischen Umsetzung komplett versagen, wie vieles im Land. Warum? 1.) Wir wissen alle, daß in PY schon allein die Ankündigung von Regen und Wind zu Stromausfällen führt. Dies wird auch sicherlich in den nächsten 10 Jahren nicht besser sein, warum auch! Man kann sich leicht vorstellen, wie oft aus Gründen eines Stromausfalles diese elektrifizierte Straßenbahn auf der Strecke stehen bleiben wird. 2.) Sollten die Stromlieferungen künftig primär für diese E-Straßenbahn verwendet werden, wird sich der Stromausfall woanders bemerkbar machen. 3.) Was aber mit Sicherheit funktionieren wird ist, daß im Zuge der Planungen und (Teil) Realisierung der Bahn ganz bestimmt hohe Summen in „die richtigen Taschen“ abgezweigt werden. Möglicherweise rechnet sich dann für den Privatbetreiber dieses gesamte Vorhaben nicht mehr (siehe Erfahrungen mit einem einstmals geplanten zentralen Frachtflughafen in ASU!) und das Projekt scheitert schon daran mitten in den Vorbereitungen. Ich würde mich freuen, wenn alles anders kommt wie ich befürchte. Wäre zu schön um wahr zu sein! Allein mir fehlt der Glaube.

  4. Noch bevor solch ein Projekt in die engere Planungsphase kommt, wird es bereits scheitern, weil es schon zu Streitigkeiten kommen wird um die Verteilung des erwarteten Gewinns!

  5. Ja, ich finde auch, die Welt ist eine Art Innovation für aufstrebende Städte wie Asunción. Kommunen, die nicht mit dem Fortschritt gehen, werden ihn verschlafen. Darum Elektro nicht Dampf.

    1. Elektro in Andeguay? Selten so gelacht!
      Besser Dampf, aber mit was soll Dampf erzeugt werden? Waelder sind alle vernichtet!
      Kutschen waeren eine Moeglichkeit wenn die Pferde nicht in der Nacht geschlachtet wuerden
      Also weiterhin zu Hause bleiben und sich mit der Nachbarstochter oder im schlimmstenfall mit Tere vergnuegen

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .