22 neue Unternehmen mit über 3.000 Arbeitsplätzen

Asunción: Gustavo Leite, Minister für Industrie und Handel, gab heute Morgen bei einer Pressekonferenz bekannt, dass in diesem Jahr 22 neue Unternehmen Investitionen in Paraguay tätigen und eröffnen werden. Bei einer Gesamtinvestition von 170 Millionen US-Dollar sollen 3.053 Arbeitsplätze entstehen.

Die Firmen, die Paraguay als lohnendes Investitionsziel erkoren haben, sind aus Uruguay, Brasilien, Argentinien, Venezuela, Spanien, Korea und Japan. Einige paraguayische Unternehmen expandieren ebenfalls auf nationalem Niveau. Die Städte in denen die Fabriken, meist dem Maquila Sektor angehörig, eröffnen werden sind unter anderen Asunción, Villeta, Ypané, Ciudad del Este, Chaco’i, Mariano Roque Alonso, Luque, Villarrica und Hernandarias.

Die größten Investoren darunter sind Scavone Hermanos mit 30 Millionen US-Dollar, X Plast S.A. aus Brasilien mit 26 Millionen US-Dollar, Ecoflex mit 13 Millionen und THN Paraguay mit 12 Millionen US-Dollar.

(Wochenblatt / Abc / Hoy)

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7 Kommentare zu “22 neue Unternehmen mit über 3.000 Arbeitsplätzen

    1. Bitte nicht zu blauäugig sein!
      Nicht jede Auslandsinvestition ist positiv für das Land. Der Grund für eine Investition ist in 99% der Fälle die Aussicht auf einen hohen Gewinn! Heute investiert kaum jemand, weil das Land so schön, oder die Leute so nett sind. Das Ziel ist immer eine Ausnutzung des Landes und nicht die Unterstützung.
      Selbst die „Entwicklungshilfe“ hat nur das Ziel, ein Land besser nutzen zu können, bzw. die Investitionen sicherer zu machen.

    1. Das ist ein abendfüllendes Thema. Es fängt an mit der Frage, in welche Richtung denn der FORTschritt gehen soll. Wenn 22 Firmen investieren, kann man von ca 200 Arbeitsplätzen ausgehen, die für paraguaische Verhältnisse, fürstlich bezahlt werden. Von den restlichen 2800 werden vielleicht noch 400 der Mittelschicht zuordenbar sein und die restlichen 2400 werden das Geld für die Aktionäre erarbeiten müssen…
      Ist das FORTSCHRITT FÜR PARAGUAY? Nein! Nur für die Investoren.
      Bolivien hat CocaCola und Mc Donald heim geschickt. Dort werden heimische Produkte vorgezogen und nicht alles blindlings gekauft, was im Fernsehen gezeigt wird.
      Ich bin nicht gegen Investitionen, aber gegen Ausbeuterei. Ecuador verhandelt zur Zeit mit der EU über ein neues Handelsabkommen. Es wird kein Freihandelsabkommen. Da wäre die EU der klare Nutznieser. Kolumbien war nicht so frei und hat sich ein Freihandelsabkommen mit USA und Cannada aufs Auge drücken lassen.
      Hoffentlich geht die Mercosur nicht auf solch einen Blödsinn ein. Vom Freihandel profitieren nur die Mächtigen.
      Wie hies es in der Personalführung: Motivation ist, wenn die Reibungswärme, die entsteht, wenn der Mitarbeiter über den Tisch gezogen wird, als Nestwärme empfunden wird.

  1. @ miha

    Du hast nicht ganz Unrecht mit deiner Berechnung.
    Investoren berechnen in erster Linie ihren voraussichtlichen Gewinn, das ist das Grundprinzip von Investoren. Diese Kröte muss jedes Land schlucken was auf Investoren angewiesen ist. Aber ohne Investitionen kein Fortschritt, als Beispiel, China.
    Es kommt bei den Unternehmen darauf an, das beide Seiten dabei partizipieren. Cartes ist ein Wirtschaftsfachmann und ich hoffe, Er lässt sich nicht blind links alles aufs Auge drücken.
    Schmiergeld wird Er wohl kaum brauchen.
    Firmen, die wie in Südafrika die Näherin mit einem Hungerlohn abspeisen, können wir nicht gebrauchen.
    Es wird immer eine Gradwanderung bleiben.

  2. @ Luimi

    Ich muss dir Recht geben, bisher wollte doch Niemand eine Veränderung der Verhältnisse.
    Keiner von der Oberschicht hat ein Interesse daran ihren Goldesel zu schlachten. Sie haben ein gutes Einkommen und ein noch besseres Auskommen, wozu also eine Veränderung herbeiführen.
    Man sieht doch was für Schwierigkeiten Cartes von seiner eigenen Partei gemacht werden. Und das ist erst der Anfang von den 4 Jahren.

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