650 Mädchen zwischen 10 und 14 Jahren werden jedes Jahr Mütter

Asunción: Die Ministerin für Kinder und Jugendliche gab alarmierende Zahlen über schwangere Mädchen in Paraguay bekannt. Immer mehr im Alter von 10 bis 14 Jahren werden Mütter.

Paraguay ist das Land mit den am meisten missbrauchten Mädchen in Südamerika. Aufgrund dessen hat jetzt die Regierung jetzt ein Projekt ins Leben gerufen, um dieses Problem in den Griff zu bekommen.

Das Ministerium für Kinder und Jugendliche, dessen Leiterin Teresa Martínez ist, fördert die Kampagne Ñañangareko. Mit diesem Vorhaben sollen verschiedenen Institutionen zusammengeführt werden sollen, die gegen den sexuellen Missbrauch von Mädchen vorgehen.

Martinez sagte, dass die Zahl der Mädchen, die im Land schwanger werden, alarmierend sei. Durchschnittlich sind es 650 laut einer Statistik des Ministeriums von Martinez und sie sind zwischen 10 und 14 Jahre alt. Damit liegt Paraguay auf Platz Nummer 1 in Südamerika, wo Kinder Mütter werden.

„Ein schwangeres Mädchen ist ein missbrauchtes Kind, das Hilfe benötigt, weil niemand es zuvor beschützt hat“, sagte Martínez.

Sie fügte hinzu, dass es nicht möglich sei, weiterhin auf eine vernünftige sexuelle Aufklärung in den Händen der Familien zu appellieren, da die eigenen Missbräuche hauptsächlich aus deren Umgebung stammen würden und die kulturelle Situation dies als normal einstufe, dass Minderjährige Mütter seien. Aufgrund dessen werde so ein Vergehen auch nicht als Vergewaltigung eingestuft, fügte Martinez an.

Wochenblatt / Paraguay.com

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10 Kommentare zu “650 Mädchen zwischen 10 und 14 Jahren werden jedes Jahr Mütter

  1. Ravichandra Sathurusingarapillai

    Das muss man sich mal im Hirn zergehen lassen die hiesige Logik von Politikern un Beatmeten: „Ein schwangeres Mädchen ist ein missbrauchtes Kind, das Hilfe benötigt, weil niemand es zuvor beschützt hat“, sagte Martínez.
    Tja, wenn man nur im Mysterium herum hockt, mit der einen kalten Tee süffelt, mit der anderen schätzt und weiterhin auf eine vernünftige sexuelle Aufklärung in den Händen der Familien appelliert, kann sowas (650 Mädchen zwischen 10 und 14 Jahren werden jedes Jahr Mütter) in der Tat vorkommen.
    Na, dann hockt mal schön weiter in euren Mysterien herum, kassiert euren Amigo-Zahltag, süffelt mit der einen kalten Tee, schätzt mit der anderen und appelliert WEITERHIN auf eine vernünftige sexuelle Aufklärung in den Händen der Familien.
    Vielleicht merkt ihr eines Tages sogar, dass eine vernünftige sexuelle Aufklärung dieser Familien gar nicht kommen kann, auch wenn sie täglich 7 bis 11 Uhr Grundschule vielleicht abgeschlossen haben, um in irgend einem Amigo-Mysterium zu hocken, Amigo-Zahltag kassieren, mit der einen kalten Tee süffeln, mit der anderen schätzen und weiterhin auf eine vernünftige sexuelle Aufklärung in den Händen der Familien appellieren. Top. Phänomenal. Weitermachen.

    1. Ich glaube, dass der mehrheit klar ist, dass das keinen sinn hat. Esvistvein job und mit dem einkommen geht man zum centro commercial shoppen. Denn auch wenn nichts funktioniert, aber das ministerium mit 1000 angestellten und ein shopping center gibt es schon, weil da sind die grossverdiener dahinter.
      Das ist wie die entwicklungshilfe. Geld und gut ist sofort verteilt. Da sind sie schneller als der europäer.

      1. Und ganz wichtig!! Der weisse ist da selber schuld dass es so ist. Er schaut zu wie sein steuergeld weltweit genau für diese dinge verwendet wird und in die taschen der grossen fische kommt. Er wählt auch fleissig genau diese politik. Nutzen tut es nichts, weil trotzdem oder gerade deshalb immer mehr aus drm süden kommen, aber wir müssen nur, dann geht es schon…

  2. Ein Großteil dieser Mädchen dürften Indigenas, also Ureinwohner sein, wo der Cacique (Häuptling) das traditionelle Recht hat junge Mädchen zu entjungfern. Verhütungsmittel sind verpönt, aber Geld und Lebensmittel aus der Stadt sind immer willkommen.
    Meiner Meinung ist, dass man jegliche Hilfstellungen vermeiden sollte und die sich selber helfen sollen – in Reservaten und die sollten möglichst da drin bleiben und nicht in Asuncion Zelte aus Plastikfolien aufschlagen, wenn sie wieder mehr Hilfe brauchen.

  3. Soviel zu unterhalt und sonstigen gesetzen. Im prinzip gibt es 2 wege. Es ist einem egal, weil es in der tat einige dinge gibt, gegen die man nichts tun kann oder man geht mit wirklichen strafen und wirklichen waffen vor. 1 kind politik, todesstrafen, abtreibung solcher kinder etc.
    Der 3. Weg ist definitiv sinnlos aber genau die derzeitige politik, vor allem wo die westlichen weltretter einfluss haben. Man erkennt diese vorgangsweisen ja auch beim klima, bei asyl und covid kam jetzt dazu.

  4. Wie soll das funktionieren in einem Land, in dem sich eine Frau erst Señora nennen darf, wenn sie mindestens ein Kind hat?
    Wie soll das funktionieren in einem Land, in dem schon 5jährige Mädchen mit einem Pfund Schminke im Gesicht herumlaufen, 12jährige voll entwickelt sind und wie 18 aussehen und sie von ihren Familien darauf gedrillt werden, sich – möglichst wohlhabenden, gerne auch älteren, ausländischen – Männern an den Hals zu werfen?

    @Zardoz
    wer heute noch glaubt, daß Wahlen nicht manipuliert werden und die Bürger wirklich die Parteien gewählt haben, die sich als die Sieger ausgeben, der ist m.M. nach noch nicht in der Realität angekommen.
    Wie wäre es denn sonst möglich, daß z.B. in Deutschland schon Wochen vor den Wahlen die exakten Prozentanteile der Parteien bekannt gegeben werden?
    Und dann, wenige Minuten nach Schließung der Wahllokale, wenn noch keine einzige Stimme ausgezählt wurde, bereits „Hochrechnungen“ in den Medien verbreitete werden, die bis auf wenige Promille genau das aussagen, was die „Umfragen“ und „Prognosen“ ergaben was später als Wahlergebnis bekannt gegeben wird?

    1. Wenn falsch gewählt wird ist jedenfalls grosses kino. Trump war auch nicht vorgesehen. Auch nicht der brexit. So einfach kann das nicht sein. Es ist aber auf andere weise einfach weil nur wenige % wirklich kritisch sind und ohne geld und gewissen einfluss so gut wie nichts geht. Die masse wählt also immer gleich oder lásst sich mit medien oder karriere aussichten locker bei der stange halten.

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