Peter Reimer wurde von der EPP freigelassen

Rio Verde: Nach der fristgerechten Erfüllung der Forderungen der EPP, in 20 Gemeinden Lebensmittel im Wert von insgesamt 500.000 US-Dollar zu verteilen, wurde der 24-jährige Mennonit heute Morgen freigelassen und ist wieder bei seiner Familie.

David Reimer, der Vater von Peter Reimer, der heute nach acht Tagen Entführung freigelassen wurde, sagte, dass er um 06:00 Uhr einen Anruf erhielt, in dem ihm die Koordinaten für den Weg zu dem Haus mitgeteilt wurden, in dem der junge Mann seit gestern Abend wartete. Ihm wurde gesagt, dass nur zwei Personen mitgehen sollten und dass sie das Opfer töten würden, wenn sie die Anweisungen nicht befolgten. Er sagte, dass Peter derzeit bei guter Gesundheit ist, aber immer noch unter Schock steht.

Der junge Mann, Peter Reimer, wurde von der Estancia Guyra Campana entführt, die zwischen den Städten Santa Rosa del Aguaray und Tacuatí im Departement San Pedro liegt. Die Entführer verlangten Lebensmittellieferungen in 20 Gemeinden, insbesondere in den Departements Amambay, San Pedro, Canindeyú und dem Stadtteil Ricardo Brugada in Asunción, im Wert von 500.000 US-Dollar für seine Freilassung. Obwohl es zu Beginn nicht danach aussah, als ob man der Forderung nachkommen kann, wurde sie dennoch fristgerecht umgesetzt.

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4 Kommentare zu “Peter Reimer wurde von der EPP freigelassen

  1. Der Abschaum EPP hat wenigstens mal keinen ermordet.
    Diese Verbrecher gehören hinter Gitter.
    Die ‚Elite‘ Paraguays hat daran offensichtlich kein Interesse.
    Pfui Deibel!

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  2. DerEulenspiegel

    Man darf sich wirklich freuen, daß diese Entführung für Peter Reimer und seine Familie doch noch ein gutes Ende gefunden hat. So schön das natürlich auch ist, dennoch fangen damit die langfristigen Probleme erst richtig an:
    1. Für Peter Reimer und seine Familie insofern, daß sie vermutlich viele Jahre lang das bei der mennonitischen Gemeinschaft geliehene Lösegeld zurück bezahlen müssen. Wäre es anders, umso mehr würde das für die christliche Einstellung der Gemeinde sprechen. Wir wissen es nicht.
    2. Nachdem diese Verbrecher mit ihrer Lösegeldforderung bzw. ihrem Aufspielen einer Art Robin Hood-Rolle durch gekommen sind, ist damit zu rechnen, daß weiter ähnliche Taten folgen werden.
    3. Egal ob arm oder nicht, jedenfalls finde ich es höchst verwerflich, daß sich Gemeinden bereit gefunden haben, diese „Lebensmittelgeschenke“ anzunehmen.

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  3. Se**ion ID 05a56ad3bc21c8a3332520ef04e41f5f358d068abef7c8156d3fa3f514447bd510

    Die Geisel wurde in einer Zone freigelassen wo rundherum nur Indianerdörfer liegen. Es sind also Indianer die der EPP beitreten und wohl heute die Ethnie sind aus denen sich die EPP rekrutiert.
    Es dürften genau die Dörfer sein wo die Mitglieder der EPP wohnen die man beliefern liess. Da muss man die EPP suchen.
    Diese Indigenen EPPisten werden dann von ein paar Paraguayer (Mesa & Co.) angeführt die wiederum von Argentinien her logistisch unterstützt und trainiert werden.
    Also vom „edlen Wilden“ keine Spur. Auch diese ehemaligen paraguayischen und indigenen Missionssiedlungen der Mennoniten im Chaco werden in Zukunft zum Problem denn der Prozentsatz der Christen sinkt auch da stetig so dass man sich eher eine Schlange großgezogen hat. Am Anfang scheint es wunderbar mit den Christen der Missionssiedlungen nur deren Kinder sind dann mehrheitlich schon nicht mehr Christen, es gibt Migrantenzuzug und so sind die Christen da heute schon deutlich in der Minderheit. Und die Mehrheit wählt.
    Man katzbuckelte ja vor Argentinien im Fall des Todesfalles der 2 minderjährigen Terrorbräute damit Argentinien die Grenze öffnet und dieses ist das Resultat. Demnächst tauchen dann Handgranaten auf und Panzerfäuste mit denen die EPP dann den Terror in die Stadtzonen bringen kann. Wenn nicht gezahlt wird so wird man eine Handgranate in einen öffentlich belebten Raum werfen (Restaurant, Shopping Mall, etc in der Stadt), etc.

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